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lavieren  

1la|vie|ren <lat.-it.>:
a)die Konturen einer [farbigen] Tuschzeichnung mit wassergefülltem Pinsel verwischen;

b)eine Zeichnung kolorieren, mit verlaufenden Farbflächen arbeiten


2la|vie|ren <niederl.>:

1.(auch: sich lavieren) mit Geschick Schwierigkeiten überwinden, vorsichtig zu Werke gehen, sich durch Schwierigkeiten hindurchwinden.


2.(Seemannsspr. veraltet) gegen den Wind kreuzen
lavieren  

1la|vie|ren <sw. V.> [1: mniederd. lavēren < mniederl. lave(e)ren, loveren, eigtl.="die" Windseite abgewinnen, zu ↑ Luv ]:

1.(Seemannsspr. veraltet) im Zickzack gegen den Wind segeln; kreuzen (6) <hat/ist>: sie musste geschickt [zwischen den Machtblöcken] l.


2.mit Geschick durch etw. hindurchbringen, Schwierigkeiten überwinden <hat>: der Lotse lavierte das Schiff durch die Untiefe; er lavierte sich, seine Firma aus den schwierigsten Lagen.


2la|vie|ren <sw. V.; hat> [ital. lavare = (ver)waschen < lat. lavare] (bild. Kunst):
a) die Konturen einer [farbigen] Tuschzeichnung mit nassem Pinsel verwischen;

b)(eine Zeichnung) mit Wasserfarben kolorieren: lavierte Zeichnung.
lavieren  

la|vie|ren <niederl.> (sich mit Geschick durch Schwierigkeiten hindurchwinden; veraltet für gegen den Wind kreuzen)

la|vie|ren <ital.> (aufgetragene Farben auf einem Bild verwischen; auch für mit verlaufenden Farbflächen arbeiten); lavierte Zeichnung
lavieren  

balancieren, sich diplomatisch verhalten, diplomatisch vorgehen, sich durchschlängeln, jonglieren, klug vorgehen, Schwierigkeiten umgehen, taktieren, Taktik anwenden, sich taktisch verhalten, vorsichtig vorgehen.
[lavieren]
[laviere, lavierst, laviert, lavierte, laviertest, lavierten, laviertet, lavierest, lavieret, lavier, lavierend]
lavieren  

1la|vie|ren <sw. V.> [1: mniederd. lavēren < mniederl. lave(e)ren, loveren, eigtl.="die" Windseite abgewinnen, zu ↑ Luv]:

1.(Seemannsspr. veraltet) im Zickzack gegen den Wind segeln; kreuzen (6) <hat/ist>: sie musste geschickt [zwischen den Machtblöcken] l.


2.mit Geschick durch etw. hindurchbringen, Schwierigkeiten überwinden <hat>: der Lotse lavierte das Schiff durch die Untiefe; er lavierte sich, seine Firma aus den schwierigsten Lagen.


2la|vie|ren <sw. V.; hat> [ital. lavare = (ver)waschen < lat. lavare] (bild. Kunst):
a) die Konturen einer [farbigen] Tuschzeichnung mit nassem Pinsel verwischen;

b)(eine Zeichnung) mit Wasserfarben kolorieren: lavierte Zeichnung.
lavieren  

[sw.V.] [1: mniederd. laveren [ mniederl. lave(e)ren, loveren, eigtl. = die Windseite abgewinnen, zu Luv]: 1. (Seemannsspr. veraltet) im Zickzack gegen den Wind segeln, kreuzen [hat/ist]. 2. mit Geschick durch etw. hindurchbringen, Schwierigkeiten überwinden [hat]: der Lotse lavierte das Schiff durch die Untiefe; Ü zwischen den Machtblöcken l.; er musste geschickt l.; er lavierte sich aus den schwierigsten Lagen.
lavieren  

(Probleme) überwinden, lavieren
[überwinden]
lavieren  

v.
<[-'vi:-] V.i.; hat> gegen den Wind kreuzen; <fig.> sich geschickt durch Schwierigkeiten hindurchwinden [<mndrl. loveren; zu mndrl. lof „Luv“, eigtl. „die Luv abgewinnen“]
[la·vie·ren1]
[laviere, lavierst, laviert, lavieren, lavierte, laviertest, lavierten, laviertet, lavierest, lavieret, lavier, laviert, lavierend]

v.
<[-'vi:-] V.i.; hat> eine aufgetragene Farbe verwischen, Farben ineinander übergehen lassen; lavierte Federzeichnung [<frz. laver, ital., lat. lavare „waschen“]
[la·vie·ren2]
[laviere, lavierst, laviert, lavieren, lavierte, laviertest, lavierten, laviertet, lavierest, lavieret, lavier, laviert, lavierend]