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leimen  

lei|men <sw. V.; hat> [mhd. līmen, ahd. līman]:

1.a)mithilfe von Leim fest zusammenfügen: den zerbrochenen Hampelmann l.; der Stuhl muss geleimt werden, ist schlecht geleimt; ihre Ehe ist nicht mehr zu l. (ugs.; ist so zerrüttet, dass sie sich nicht mehr stabilisieren lässt);

b)mithilfe von Leim an etw. befestigen: etw. an, auf, hinter, unter etw. l.



2.(ugs.) hereinlegen, übertölpeln: jmdn. l.
leimen  

lei|men
leimen  


1. a) kitten, kleben, verleimen, zusammenkleben, zusammenleimen; (ugs.): kleistern, zusammenkleistern.

b) anbringen, ankleben, anleimen, befestigen, festkleben; (ugs.): [an]pappen; (salopp): anklatschen, ankleistern; (landsch.): backen, kleiben; (bayr., österr.): anpicken.

2. aufs Glatteis führen, betrügen, ein falsches Spiel treiben, einseifen, einwickeln, ein X für ein U vormachen, hintergehen, hinters Licht führen, irreführen, mit falschen/gezinkten Karten spielen, täuschen, überlisten, übertölpeln, übervorteilen; (österr.): betakeln; (ugs.): anleimen, auf den Leim führen/locken, austricksen, belackmeiern, beschummeln, hereinlegen, hochnehmen, linken, reinlegen, über den Tisch ziehen, übers Ohr hauen, verladen, verschaukeln; (österr. ugs.): ums Haxel hauen; (österr. ugs. scherzh.): einkochen; (salopp): anschmieren, aufs Kreuz legen, bescheißen, das Fell über die Ohren ziehen, über den Tisch ziehen.

[leimen]
[leime, leimst, leimt, leimte, leimtest, leimten, leimtet, leimest, leimet, leim, geleimt, leimend]
leimen  

lei|men <sw. V.; hat> [mhd. līmen, ahd. līman]:

1.
a)mithilfe von Leim fest zusammenfügen: den zerbrochenen Hampelmann l.; der Stuhl muss geleimt werden, ist schlecht geleimt; ihre Ehe ist nicht mehr zu l. (ugs.; ist so zerrüttet, dass sie sich nicht mehr stabilisieren lässt);

b)mithilfe von Leim an etw. befestigen: etw. an, auf, hinter, unter etw. l.



2.(ugs.) hereinlegen, übertölpeln: jmdn. l.
leimen  

[sw.V.; hat] [mhd. limen, ahd. liman]: 1. a) mithilfe von Leim fest zusammenfügen: den zerbrochenen Hampelmann l.; der Stuhl muss geleimt werden, ist schlecht geleimt; Ü ihre Ehe ist nicht mehr zu l. (ugs.; ist so zerrüttet, dass sie sich nicht mehr stabilisieren lässt); b) mithilfe von Leim an etw. befestigen: etw. an, auf, hinter, unter etw. l. 2. (ugs.) hereinlegen, übertölpeln: jmdn. l.
leimen  

v.
<V.t.; hat> (mit Leim) kleben; mit Leim bestreichen (Vogelruten); jmdn. ~ <fig.; umg.> anführen, betrügen (bes. im Spiel);
['lei·men]
[leime, leimst, leimt, leimen, leimte, leimtest, leimten, leimtet, leimest, leimet, leim, geleimt, leimend]