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Leute  

Leu|te <Pl.> [mhd. liute, ahd. liuti, zu mhd., ahd. liut = Volk, eigtl. = Wuchs, Nachwuchs, Nachkommenschaft]:

1.mit anderen zusammen auftretende, als Menge o. Ä. gesehene Menschen: junge, alte, erwachsene, verheiratete, tüchtige, kluge, einflussreiche, ordentliche, fremde, vornehme, nette, viele, manche L.; es waren etwa 20 L. da; die feinen L.; L. von Rang und Namen; auf, L.!; (ugs.:) hört mal her, L.!; das vergessen diese L. gern; die L. wollen das nicht; kleine L. (einfache Menschen); (ugs.:) was werden die L. (die andern, unsere Bekannten, wird man [in der Öffentlichkeit]) dazu sagen?; die jungen L. wohnen (das junge Paar wohnt) im eigenen Haus; wenn du das tust, sind wir geschiedene L. (will ich nichts mehr mit dir zu tun haben); im Gerede, Geschrei der L. sein (von andern kritisiert werden); ehrlicher L. Kind sein (veraltend; aus einer ordentlichen, wenn auch nicht wohlhabenden Familie stammen); etw. nur der L. wegen (um nicht unangenehm aufzufallen) tun; (iron.:) auf L. wie Sie haben wir gerade gewartet; mit -n umzugehen wissen; unter L. gehen (gesellschaftliche Kontakte pflegen); (abwertend:) was will, soll man von solchen -n anderes erwarten?; vor allen -n (vor der Öffentlichkeit);

R aus Kindern werden L. (drückt das Erstaunen darüber aus, dass ein junger Mensch, den der/die Sprechende noch als Kind in Erinnerung hat, mittlerweile erwachsen ist); hier ist es [ja/doch] nicht wie bei armen -n (scherzh.; etw., dessen man den Gast sich zu bedienen bittet, ist im Haushalt [immerhin, in ausreichendem Maße] vorhanden);


*in aller L. Munde/in der L. Mäuler[n] sein (viel beredet werden; Gegenstand des Klatsches sein); unter die L. kommen (ugs.; bekannt werden); etw. unter die L. bringen (ugs.; dafür sorgen, dass etw. bekannt wird).


2.a)(ugs.) Personen, die unter jmds. Leitung arbeiten, bei jmdm. angestellt sind; Mitarbeiter[innen] eines Unternehmens o. Ä.: sich für seine L. einsetzen; der Betrieb braucht neue, fähige L.; nur wenige gute L. (Spieler bzw. Spielerinnen) in der Mannschaft haben; der Offizier hatte ein gutes Verhältnis zu seinen -n (Untergebenen);

b)(veraltet) Arbeiter[innen], Hausangestellte auf einem Guts-, Bauernhof; Gesinde: seine L. schinden.



3.<nur mit Possessivpron.> (ugs.) jmds. Familienangehörige: über die Feiertage fahre ich zu meinen -n.
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Leu|te Plur.
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1. Allgemeinheit, Bevölkerung, Bürgerinnen und Bürger, Gesellschaft, Menschen[masse], [Menschen]menge, Öffentlichkeit, Personen, Umwelt; (ugs.): Nation, Volk; (oft abwertend): [breite] Masse.

2. a) Angestellte, Arbeitskräfte, Belegschaft, Beschäftigte, Dienerschaft, Dienstpersonal, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Personal, Untergebene.

b) (veraltend): Knechte und Mägde; (veraltet): Gesinde.

3. [Familien]angehörige, Verwandschaft, Verwandte.

[Leute]
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Leu|te <Pl.> [mhd. liute, ahd. liuti, zu mhd., ahd. liut = Volk, eigtl. = Wuchs, Nachwuchs, Nachkommenschaft]:

1.mit anderen zusammen auftretende, als Menge o. Ä. gesehene Menschen: junge, alte, erwachsene, verheiratete, tüchtige, kluge, einflussreiche, ordentliche, fremde, vornehme, nette, viele, manche L.; es waren etwa 20 L. da; die feinen L.; L. von Rang und Namen; auf, L.!; (ugs.:) hört mal her, L.!; das vergessen diese L. gern; die L. wollen das nicht; kleine L. (einfache Menschen); (ugs.:) was werden die L. (die andern, unsere Bekannten, wird man [in der Öffentlichkeit]) dazu sagen?; die jungen L. wohnen (das junge Paar wohnt) im eigenen Haus; wenn du das tust, sind wir geschiedene L. (will ich nichts mehr mit dir zu tun haben); im Gerede, Geschrei der L. sein (von andern kritisiert werden); ehrlicher L. Kind sein (veraltend; aus einer ordentlichen, wenn auch nicht wohlhabenden Familie stammen); etw. nur der L. wegen (um nicht unangenehm aufzufallen) tun; (iron.:) auf L. wie Sie haben wir gerade gewartet; mit -n umzugehen wissen; unter L. gehen (gesellschaftliche Kontakte pflegen); (abwertend:) was will, soll man von solchen -n anderes erwarten?; vor allen -n (vor der Öffentlichkeit);

Raus Kindern werden L. (drückt das Erstaunen darüber aus, dass ein junger Mensch, den der/die Sprechende noch als Kind in Erinnerung hat, mittlerweile erwachsen ist); hier ist es [ja/doch] nicht wie bei armen -n (scherzh.; etw., dessen man den Gast sich zu bedienen bittet, ist im Haushalt [immerhin, in ausreichendem Maße] vorhanden);


*in aller L. Munde/in der L. Mäuler[n] sein (viel beredet werden; Gegenstand des Klatsches sein); unter die L. kommen (ugs.; bekannt werden); etw. unter die L. bringen (ugs.; dafür sorgen, dass etw. bekannt wird).


2.
a)(ugs.) Personen, die unter jmds. Leitung arbeiten, bei jmdm. angestellt sind; Mitarbeiter[innen] eines Unternehmens o. Ä.: sich für seine L. einsetzen; der Betrieb braucht neue, fähige L.; nur wenige gute L. (Spieler bzw. Spielerinnen) in der Mannschaft haben; der Offizier hatte ein gutes Verhältnis zu seinen -n (Untergebenen);

b)(veraltet) Arbeiter[innen], Hausangestellte auf einem Guts-, Bauernhof; Gesinde: seine L. schinden.



3.<nur mit Possessivpron.> (ugs.) jmds. Familienangehörige: über die Feiertage fahre ich zu meinen -n.
Leute  

[Pl.] [mhd. liute, ahd. liuti, zu mhd., ahd. liut = Volk, eigtl. = Wuchs, Nachwuchs, Nachkommenschaft]: 1. mit anderen zusammen auftretende, als Menge o.Ä. gesehene Menschen: junge, alte, erwachsene, verheiratete, tüchtige, kluge, einflussreiche, ordentliche, fremde, vornehme, nette, viele, manche L.; es waren etwa 20 L. da; die feinen L.; L. von Rang und Namen; auf, L.!; (ugs.:) hört mal her, L.!; das vergessen diese L. gern; die L. wollen das nicht; kleine L. (einfache Menschen); (ugs.:) was werden die L. (die andern, unsere Bekannten, wird man [in der Öffentlichkeit]) dazu sagen?; die jungen L. wohnen (das junge Ehepaar wohnt) im eigenen Haus; wenn du das tust, sind wir geschiedene L. (will ich nichts mehr mit dir zu tun haben); im Gerede, Geschrei der L. sein (von andern kritisiert werden); ehrlicher L. Kind sein (veraltend; aus einer ordentlichen, wenn auch nicht wohlhabenden Familie stammen); etw. nur der L. wegen (um nicht unangenehm aufzufallen) tun; (iron.:) auf L. wie Sie haben wir gerade gewartet; mit -n umzugehen wissen; unter L. gehen (gesellschaftliche Kontakte pflegen); (abwertend:) was will, soll man von solchen -n anderes erwarten?; vor allen -n (vor der Öffentlichkeit); R aus Kindern werden L. (drückt das Erstaunen darüber aus, dass ein junger Mensch, den der Sprechende noch als Kind in Erinnerung hat, mittlerweile erwachsen ist); hier ist es [ja/doch] nicht wie bei armen -n (scherzh.; etw., dessen man den Gast sich zu bedienen bittet, ist im Haushalt [immerhin, in ausreichendem Maße] vorhanden); *in aller L. Munde/in der L. Mäuler[n] sein (viel beredet werden; Gegenstand des Klatsches sein); unter die L. kommen (ugs.; bekannt werden); etw. unter die L. bringen (ugs.; dafür sorgen, dass etw. bekannt wird). 2. a) (ugs.) Personen, die unter jmds. Leitung arbeiten, bei jmdm. angestellt sind; Mitarbeiter eines Unternehmens o.Ä.: sich für seine L. einsetzen; der Betrieb braucht neue, fähige L.; nur wenige gute L. (Spieler) in der Mannschaft haben; der Offizier hatte ein gutes Verhältnis zu seinen -n (Untergebenen); b) (veraltet) Arbeiter, Hausangestellte auf einem Guts-, Bauernhof; Gesinde: seine L. schinden. 3. [nur mit Possessivpron.] (ugs.) jmds. Familienangehörige: über die Feiertage fahre ich zu meinen -n.
Leute  

Leute, Menschen, Volk
[Menschen, Volk]
Leute  

n.
<nur Pl.>
1 Menschen, Menge; Publikum, Öffentlichkeit; Volk, Einwohner, Bewohner; Angestellte, Arbeitskräfte, Untergebene (auch Soldaten); Gesinde; Familie, Angehörige, Verwandte
2 ;Land und ~ kennen lernen; ich kümmere mich nicht um die Meinung der ~
3 ;wir haben nicht genug ~ für die viele Arbeit; ich kenne meine ~ <umg.> mir kann keiner etwas vormachen, ich durchschaue sie alle; die ~ reden darüber es wird darüber geklatscht; lass doch die ~ reden!; die ~ sagen … man sagt, es wird allgemein behauptet …; es ist mir gleich, was die ~ dazu sagen
4 meine, deine ~ Angehörigen; die alten ~; anständige, ehrliche, gute, rechtschaffene ~; arme, reiche ~; wenn du das tust, dann sind wir geschiedene ~! <fig.> dann will ich nichts mehr mit dir zu tun haben; die jungen ~ Jugend(liche); das junge Ehepaar, im Unterschied zu den Eltern; die kleinen ~ <fig.> einfache Menschen; <scherzh.> die Kinder; aber, liebe ~! (vertraul., mahnende Anrede an eine Gruppe);
5 es ist ja nicht wie bei armen ~n <umg.; scherzh.> es ist ja alles Nötige vorhanden; er kann gut mit den ~n umgehen; etwas unter die ~ bringen überall erzählen, verbreiten, in Umlauf setzen; Geld unter die ~ bringen <umg.; scherzh.> ausgeben; viel, wenig unter die ~ kommen viel, wenig Geselligkeit pflegen; [<ahd. liuti „heer- u. dingberechtigte Mitglieder des Volksverbands“; zu Sing. liut „Volk“; zu idg. *leudh- „wachsen, entstehen“; verwandt mit Lode „Schößling“, lodern]
['Leu·te]