[ - Collapse All ]
Linke  

Lịn|ke, die; -n, -n <Dekl. ↑ Abgeordnete > [1 a: schon ahd. lenka = linke Hand; 1 b: engl. left; 2: im Anschluss an frz. gauche nach der Sitzordnung im Parlament (vom Präsidenten aus gesehen)]:

1.a)<Pl. selten> linke Hand: etw. in der -n halten; (Boxen:) seine L. einsetzen;

*zur -n (auf der linken 1 a Seite): zur -n der Gastgeberin, zu ihrer -n;

b)(Boxen) mit der linken Faust ausgeführter Schlag.



2.<Pl. selten> Parteien, politische Gruppierungen, Strömungen, die den Sozialismus, Kommunismus vertreten: die radikale L.;

*die Neue L. (vor allem von Studenten u. Intellektuellen getragene marxistisch-sozialistische Gruppierung bes. in den 60er-Jahren in den USA u. den westeuropäischen Demokratien).
Linke  

Lịn|ke, der und die; -n, -n (Angehörige[r] einer links stehenden Partei od. Gruppe)

Lịn|ke, die; -n, -n (linke Hand; linke Seite; Politik die links stehenden Parteien, eine links stehende Gruppe); zur Linken; in meiner Linken; er traf ihn mit einer blitzschnellen Linken (Boxen); die radikale Linke; die neue od. Neue Linke (Philosophie, Politik)
Linke  

Lịn|ke, die; -n, -n <Dekl. ↑ Abgeordnete> [1 a: schon ahd. lenka = linke Hand; 1 b: engl. left; 2: im Anschluss an frz. gauche nach der Sitzordnung im Parlament (vom Präsidenten aus gesehen)]:

1.
a)<Pl. selten> linke Hand: etw. in der -n halten; (Boxen:) seine L. einsetzen;

*zur -n (auf der linken 1 a Seite): zur -n der Gastgeberin, zu ihrer -n;

b)(Boxen) mit der linken Faust ausgeführter Schlag.



2.<Pl. selten> Parteien, politische Gruppierungen, Strömungen, die den Sozialismus, Kommunismus vertreten: die radikale L.;

*die Neue L. (vor allem von Studenten u. Intellektuellen getragene marxistisch-sozialistische Gruppierung bes. in den 60er-Jahren in den USA u. den westeuropäischen Demokratien).
linke  

n.
<f. 19> linke Seite; linke Hand; die demokrat., kommunistische u. liberale Partei (nach ihren Plätzen im Parlament links, vom Vorsitzenden aus gesehen); Ggs Rechte; die äußerste ~ radikale linke, kommunist. Partei; die Neue ~; die neue politisch linke Bewegung (bes. in den 60er Jahren); jmdm. zur ~n sitzen; sich zur ~n wenden nach links[<mhd. linc, lenc; vermutlich zu idg. (s)leg „schlaff, matt sein“]
['Lin·ke]
[Linken]

n.
<f. 30 (m. 29)> jmd., der Linksparteien nahe steht
['Lin·ke(r)]
[Linken]n.
<Adj.> auf der Seite befindlich, auf der (nach dem Volksmund) das Herz liegt; Ggs rechte(r, -s); der ~ Arm, das ~ Bein; ~r Hand links; ~ Masche M., in die mit der Nadel von hinten eingestochen wird; die ~ Seite (von Stoffen) Innenseite; zwei ~ Hände haben <umg.> ungeschickt sein; Ehe zur ~n Hand <früher> unstandesgemäße Ehe, in der Frau u. Kinder nicht die gleichen Rechte wie der Mann genossen;
['lin·ke(r,-s)]
[linken]