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Litotes  

Li|to|tes [auch: li'tɔ...] die; -, - <gr.-lat.>: (Rhet.; Stilk.) Redefigur, die durch doppelte Verneinung od. durch Verneinung des Gegenteils eine vorsichtige Behauptung ausdrückt u. die dadurch eine (oft ironisierende) Hervorhebung des Gesagten bewirkt (z. B. nicht der schlechteste [= ein guter] Lehrer; nicht unwahrscheinlich = ziemlich wahrscheinlich; er ist nicht ohne Talent = er hat Talent)
Litotes  

Li|to|tes, die; -, - <griech.> (Rhet. Bejahung durch doppelte Verneinung, z. B. »nicht unklug«)
Litotes  

n.
<f.; -; unz.> verneinende Umschreibung, stärkere Hervorhebung durch Anwendung eines scheinbar schwächeren Ausdrucks (Verneinung des Gegenteils), z.B. „nicht klein“ statt „recht groߓ [<grch. litotes „Schlichtheit“; zu litos „schlicht, einfach“]
[Li'to·tes]