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Loch  

Lọch [engl.: lɔk] der; -[s], -s <schott.>: (engl.) Binnensee, ↑ Fjord in Schottland
Loch  

1Lọch, das; -[e]s, Löcher [mhd. loch, ahd. loh]:

1.durch Beschädigung, [absichtliche] Einwirkung o. Ä. entstandene offene Stelle, an der die Substanz nicht mehr vorhanden ist: ein großes, rundes, tiefes L.; ein L. graben, [in die Wand] bohren, [ins Eis] schlagen, zuschütten, zuschmieren, stopfen; ein L. im Strumpf, im Zahn haben; sich ein L. in die Hose reißen, in den Kopf schlagen; die Zigarette hat ein L. in den Stoff gebrannt; sich in einem L. verkriechen; durch ein L. im Zaun sehen; ein L. stopfen (ein Defizit, Schulden beseitigen); dieser Kauf hat ein großes L. in den Geldbeutel gerissen (ugs.; hat viel Geld gekostet); er machte das eine L. zu und ein anderes auf (ugs.; er machte neue Schulden, um alte zu tilgen);

*schwarzes L. (Astron.; infolge hoher Gravitation völlig in sich zusammenstürzender Stern); saufen wie ein L. (derb; sehr viel Alkohol trinken); jmdm. ein L./Löcher in den Bauch fragen (salopp; jmdm. pausenlos Fragen stellen); jmdm. ein L./Löcher in den Bauch reden (salopp; pausenlos auf jmdn. einreden); ein L./Löcher in die Luft gucken/starren (ugs.; geistesabwesend vor sich hin starren); ein L./Löcher in die Wand stieren (ugs.; starr, geistesabwesend irgendwohin sehen); ein L./Löcher in die Luft schießen (ugs.; beim Schießen nicht treffen); ein L. zurückstecken (ugs.; sich mit weniger zufriedengeben, in seinen Ansprüchen zurückgehen; nach dem Gürtel, den man enger schnallt); auf/aus dem letzten L. pfeifen (salopp; mit seiner Kraft o. Ä. am Ende sein, nicht mehr können; nach dem [von unten gezählt] letzten Loch einer Flöte, mit dem der höchste, dünn klingende Ton gespielt wird).


2.a)(salopp abwertend) kleiner, dunkler [Wohn]raum; kleine, dunkle Wohnung: das Zimmer ist ein elendes, furchtbares L.; in einem kalten, feuchten, schmutzigen L. hausen;

b)(ugs.) Gefängnis: ins L. kommen; jmdn. ins L. stecken;

c)Höhle bestimmter Tiere: der Fuchs fährt aus seinem L.



3.(derb) After.


4.(vulg.) Vagina.


5.(Golf) rundes Loch (1) im Boden, in das der Ball geschlagen werden muss.


2Lọch, der; -[s], -s [engl. (schott.) loch < air. loch]: Binnensee, Fjord in Schottland.
Loch  

Lọch, das; -[e]s, Löcher
Loch  


1. a) Leck, Lücke, offene/schadhafte Stelle, Öffnung, Riss, Schlitz, Spalte.

b) Kerbe, Mulde, Vertiefung; (ugs.): Kuhle.

2. a) Kammer, Zelle; (abwertend): Höhle; (landsch. ugs., oft abwertend): Kabuff.

b) Gefängnis; (ugs.): Kahn, Kittchen, Knast, Sing-Sing; (österr. ugs.): Häfen; (Jargon): Kiste; (salopp, Soldatenspr.): Bunker; (Soldatenspr.): Bau.

3. After, Darmausgang; (derb): Arschloch, Rosette; (Jägerspr.): Weidloch; (Med.): Anus.

4. Scheide; (salopp): Muschel; (derb): Möse, Ritze, Schnecke; (vulg.): Schlitz; (Med.): Vagina.

[Loch]
[Loches, Lochs, Loche, Löcher, Löchern]
Loch  

1Lọch, das; -[e]s, Löcher [mhd. loch, ahd. loh]:

1.durch Beschädigung, [absichtliche] Einwirkung o. Ä. entstandene offene Stelle, an der die Substanz nicht mehr vorhanden ist: ein großes, rundes, tiefes L.; ein L. graben, [in die Wand] bohren, [ins Eis] schlagen, zuschütten, zuschmieren, stopfen; ein L. im Strumpf, im Zahn haben; sich ein L. in die Hose reißen, in den Kopf schlagen; die Zigarette hat ein L. in den Stoff gebrannt; sich in einem L. verkriechen; durch ein L. im Zaun sehen; ein L. stopfen (ein Defizit, Schulden beseitigen); dieser Kauf hat ein großes L. in den Geldbeutel gerissen (ugs.; hat viel Geld gekostet); er machte das eine L. zu und ein anderes auf (ugs.; er machte neue Schulden, um alte zu tilgen);

*schwarzes L. (Astron.; infolge hoher Gravitation völlig in sich zusammenstürzender Stern); saufen wie ein L. (derb; sehr viel Alkohol trinken); jmdm. ein L./Löcher in den Bauch fragen (salopp; jmdm. pausenlos Fragen stellen); jmdm. ein L./Löcher in den Bauch reden (salopp; pausenlos auf jmdn. einreden); ein L./Löcher in die Luft gucken/starren (ugs.; geistesabwesend vor sich hin starren); ein L./Löcher in die Wand stieren (ugs.; starr, geistesabwesend irgendwohin sehen); ein L./Löcher in die Luft schießen (ugs.; beim Schießen nicht treffen); ein L. zurückstecken (ugs.; sich mit weniger zufriedengeben, in seinen Ansprüchen zurückgehen; nach dem Gürtel, den man enger schnallt); auf/aus dem letzten L. pfeifen (salopp; mit seiner Kraft o. Ä. am Ende sein, nicht mehr können; nach dem [von unten gezählt] letzten Loch einer Flöte, mit dem der höchste, dünn klingende Ton gespielt wird).


2.
a)(salopp abwertend) kleiner, dunkler [Wohn]raum; kleine, dunkle Wohnung: das Zimmer ist ein elendes, furchtbares L.; in einem kalten, feuchten, schmutzigen L. hausen;

b)(ugs.) Gefängnis: ins L. kommen; jmdn. ins L. stecken;

c)Höhle bestimmter Tiere: der Fuchs fährt aus seinem L.



3.(derb) After.


4.(vulg.) Vagina.


5.(Golf) rundes Loch (1) im Boden, in das der Ball geschlagen werden muss.


2Lọch, der; -[s], -s [engl. (schott.) loch < air. loch]: Binnensee, Fjord in Schottland.
Loch  

n.
<n. 12u>
1 Vertiefung; Öffnung, Spalte, Riss, Lücke (Knopf~); Hohlraum, Wunde, Verletzung; Tierhöhle (Mause~); <fig.; umg.> armselige Wohnung, enger Raum; Gefängnis; <derb; kurz für> Arschloch; <Phys.> = Defektelektron
2 ;ein ~ bohren, graben, schaufeln; ich werd' ihm zeigen, wo der Zimmermann das ~ (die Tür) gelassen hat <fig.; umg.> ich werde ihn hinauswerfen; ein ~ stopfen; er stopft ein ~ mit dem andern zu <fig.> er macht neue Schulden, um alte zu bezahlen;
3 seinen Gürtel ein ~ enger schnallen <fig.; umg.> seinen Hunger bezwingen, am Essen sparen; die Straße ist voller Löcher
4 er pfeift aus dem letzten ~ <fig.; umg.> es geht ihm (finanziell) sehr schlecht, es ist bald zu Ende mit ihm; [nach dem höchsten od. tiefsten Ton des Blasinstruments, nach dem kein weiterer Ton mehr möglich ist]; jetzt pfeift's <od.> pfeift der Wind aus einem anderen ~ <fig.; umg.> jetzt greift man strenger durch; ins ~ fliegen, kommen <fig.; umg.> ins Gefängnis kommen; im ~ sitzen im Gefängnis; jmdn. ins ~ stecken <fig.; umg.> jmdn. einsperren; das Kind fragt einem ein ~ in den Bauch <fig.; umg.> fragt unaufhörlich; der neue Mantel hat mir ein großes ~ in den Beutel gerissen <fig.> hat mich sehr viel gekostet; ein ~ im Boden, Dach, in der Mauer, im Zaun; jmdm. ein ~ in den Kopf schlagen; sich ein ~ in den Kopf stoßen, fallen sich am Kopf verletzen; ein ~, <od.> Löcher in die Luft gucken, starren <fig.; umg.> vor sich hin starren, untätig sein; ein ~ im Magen haben <fig.; umg.> sehr hungrig sein; sehr viel essen; ein ~ im Strumpf haben; er säuft wie ein ~ <fig.; umg.> er trinkt unmäßig viel; [<ahd. loh „Verschluss, Versteck, Höhle, Loch, Gefängnis“, engl. lock „Verschluss, Schloss“; zu germ. *lukan „verschließen“; verwandt mit Luke, Lücke, vermutl. auch mit locker]
[Loch]
[Loches, Lochs, Loche, Löcher, Löchern]