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locker  

lọ|cker <Adj.> [spätmhd. locker, zu mhd. lücke, lugge = locker]:

1.a)nicht [mehr] fest sitzend, mit etw. verbunden: ein -er, l. sitzender Zahn; die Schraube ist l. geworden, sitzt l.; der Revolver sitzt ihm l. (er ist schnell bereit, den Revolver zu ziehen); das Geld sitzt ihr l. (sie gibt viel Geld aus);

b)nicht dicht [sodass Zwischenräume bleiben]; durchlässig; nicht fest gefügt: -er Boden; l. stricken, häkeln;

c)nicht straff [gespannt], nicht starr; nicht fest: eine lockere Haltung; sich in -er Ordnung aufstellen; die Zügel l. lassen; l. (unverkrampft) laufen; eine l. gebundene Krawatte; eine -e (nicht enge) Beziehung; Vorschriften l. handhaben; es geht hier immer [sehr] l. (ugs.; zwanglos, leger) zu; sie macht das ganz l. (leger, lässig).



2. sich nicht an moralische, gesellschaftliche Vorschriften gebunden fühlend u. leichtfertig in seiner Art zu leben, sich zu benehmen od. von einer entsprechenden Haltung zeugend: ein -es Mundwerk; ein -er Lebenswandel.
locker  

locker  

lọ|cker <Adj.> [spätmhd. locker, zu mhd. lücke, lugge = locker]:

1.
a)nicht [mehr] fest sitzend, mit etw. verbunden: ein -er, l. sitzender Zahn; die Schraube ist l. geworden, sitzt l.; der Revolver sitzt ihm l. (er ist schnell bereit, den Revolver zu ziehen); das Geld sitzt ihr l. (sie gibt viel Geld aus);

b)nicht dicht [sodass Zwischenräume bleiben]; durchlässig; nicht fest gefügt: -er Boden; l. stricken, häkeln;

c)nicht straff [gespannt], nicht starr; nicht fest: eine lockere Haltung; sich in -er Ordnung aufstellen; die Zügel l. lassen; l. (unverkrampft) laufen; eine l. gebundene Krawatte; eine -e (nicht enge) Beziehung; Vorschriften l. handhaben; es geht hier immer [sehr] l. (ugs.; zwanglos, leger) zu; sie macht das ganz l. (leger, lässig).



2. sich nicht an moralische, gesellschaftliche Vorschriften gebunden fühlend u. leichtfertig in seiner Art zu leben, sich zu benehmen od. von einer entsprechenden Haltung zeugend: ein -es Mundwerk; ein -er Lebenswandel.
locker  

Adj. [spätmhd. locker, zu mhd. lücke, lugge= locker]: 1. a) nicht [mehr] fest sitzend, mit etw. verbunden: ein -er, l. sitzender Zahn; die Schraube ist l. geworden, sitzt l.; Ü der Revolver sitzt ihm l. (er ist schnell bereit, den Revolver zu ziehen); das Geld sitzt ihr l. (sie gibt viel Geld aus); b) nicht dicht [sodass Zwischenräume bleiben]; durchlässig; nicht fest gefügt: -er Boden; l. stricken, häkeln; c) nicht straff [gespannt], nicht starr; nicht fest: eine -e Haltung; sich in -er Ordnung aufstellen; die Zügel l. lassen; l. (unverkrampft) laufen; eine l. gebundene Krawatte; Ü eine -e (nicht enge) Beziehung; Vorschriften l. handhaben; es geht hier immer [sehr] l. (ugs.; zwanglos, leger) zu; sie macht das ganz l. (leger, lässig). 2. sich nicht an moralische, gesellschaftliche Vorschriften gebunden fühlend u. leichtfertig in seiner Art zu leben, sich zu benehmen od. von einer entsprechenden Haltung zeugend: ein -es Mundwerk; ein -er Lebenswandel.
locker  

adj.
<-k·k-> 'lo·cker <Adj.> mangelhaft befestigt, wackelig (Schraube, Stuhlbein); lose, nicht straff (Seil); weich, mit Hohlräumen durchsetzt, nicht fest zusammengeballt od. -gezogen, porös (Boden, Brot, Gewebe);<umg.> zwanglos, ungezwungen, unbürokratisch; <fig.> nicht einwandfrei, leichtfertig (Person, Sitten); ~e Beziehungen; eine ~e Hand haben <fig.> leicht eine Ohrfeige geben, zum Prügeln neigen; ein ~es Leben führen ein ungebundenes, liederliches L.; ~e Moral; einen ~en Teig herstellen; ein ~es Treffen <umg.>; ein ~er Vogel, Zeisig <fig.; umg.> ein leichtfertiger, unmoral. Mensch; Erde ~ aufschütten; ~ häkeln, stricken, weben; eine Sache ~ handhaben <umg.>; ein Seil ~ lassen nicht fest binden, nicht straff anziehen; sein: der Zahn ist ~ [erst seit 15. Jh., wohl verwandt mit Loch, Luke, Lücke]
['locker]
[lockerer, lockere, lockeres, lockeren, lockerem, lockererer, lockerere, lockereres, lockereren, lockererem, lockerster, lockerste, lockerstes, lockersten, lockerstem]