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Lorbeer  

Lọr|beer, der; -s, -en [mhd. lōrber, ahd. lōrberi = Beere des Lorbeerbaums, zu lat. laurus = Lorbeer(baum)]:

1.(im Mittelmeerraum heimischer) immergrüner Baum mit ledrigen (getrocknet als Gewürz dienenden) Blättern, gelblich weißen Blüten u. blauschwarzen Steinfrüchten.


2. Blatt des Lorbeers, (1), das als Gewürz verwendet wird: das Fleisch mit L. und einigen Gewürzkörnern schmoren.


3.Lorbeerkranz od. -zweig [als Sinnbild des Ruhms, Sieges-, Ehrenzeichen]: dichterische -en;

*blutiger L. (kriegerischer Ruhm, der unter allzu großen Opfern erworben wurde); mit etw. keine -en pflücken/ernten können (mit etw. keinen Eindruck machen, nichts erreichen können); [sich] auf seinen -en ausruhen (ugs.; nach einmal errungenem Erfolg sich nicht mehr anstrengen).
Lorbeer  

Lọr|beer, der; -s, -en <lat.> (ein Baum; ein Gewürz)
Lorbeer  

Lọr|beer, der; -s, -en [mhd. lōrber, ahd. lōrberi = Beere des Lorbeerbaums, zu lat. laurus = Lorbeer(baum)]:

1.(im Mittelmeerraum heimischer) immergrüner Baum mit ledrigen (getrocknet als Gewürz dienenden) Blättern, gelblich weißen Blüten u. blauschwarzen Steinfrüchten.


2. Blatt des Lorbeers, (1)das als Gewürz verwendet wird: das Fleisch mit L. und einigen Gewürzkörnern schmoren.


3.Lorbeerkranz od. -zweig [als Sinnbild des Ruhms, Sieges-, Ehrenzeichen]: dichterische -en;

*blutiger L. (kriegerischer Ruhm, der unter allzu großen Opfern erworben wurde); mit etw. keine -en pflücken/ernten können (mit etw. keinen Eindruck machen, nichts erreichen können); [sich] auf seinen -en ausruhen (ugs.; nach einmal errungenem Erfolg sich nicht mehr anstrengen).
Lorbeer  

Lorbeer, Lorbeerblatt
[Lorbeerblatt]
Lorbeer  

n.
<m. 23> Angehöriger einer Gattung der Lorbeergewächse (Lauraceae), eine Charakterpflanze der Hartlaubformationen im Mittelmeergebiet, deren Blätter als Gewürz u. deren Früchte arzneilich verwendet werden; Sy Laurus, Lorbeerbaum; <früher> als Kranz Auszeichnung von Siegern, Dichtern; <Sinnbild für> Ruhm; ~en ernten <fig.> gelobt werden, Erfolg haben; sich auf seinen ~en ausruhen <fig.> nach anfänglich guten Leistungen od. großen Taten faul werden; einen Dichter, den Sieger mit ~ bekränzen, krönen [<ahd. lorberi „Beere des lorbourmes“; lorboum <ahd. lor- <lat. laurus „Lorbeerbaum“ + boum; Baum]
['Lor·beer]
[Lorbeeren]