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loslassen  

los|las|sen <st. V.; hat>:

1.a) nicht mehr festhalten: das Steuer l.; lass mich los!; seine Blicke ließen sie nicht mehr los (er blickte sie unverwandt an); ein Gedanke lässt mich nicht los (beschäftigt mich immer wieder); manchen Eltern fällt es schwer loszulassen (zu akzeptieren, dass die Kinder erwachsen, selbstständig werden);

b)[aus einem Gefängnis, Zwinger o. Ä.] freilassen, der Fesseln entledigen, von der Leine lassen: die Hunde wurden losgelassen.



2.(ugs. abwertend) jmdn. [ohne entsprechende Qualifikation] auf einem Arbeitsgebiet andern gegenüber frei u. unkontrolliert wirken, sich betätigen lassen: unqualifizierte Ärzte auf die Menschheit l.


3.(ugs.) redend od. schreibend von sich geben, verfassen u. verlautbaren: einen Fluch l.; ein Rundschreiben l.
loslassen  

auf freien Fuß setzen, die Freiheit schenken, entlassen, fortlassen, freigeben, freilassen, herausgeben, hinauslassen, fahren lassen, losgeben, nicht mehr festhalten, [weg]gehen lassen; (schweiz.): springen lassen; (ugs.): [he]rauslassen, laufen lassen; (südd., österr.): auslassen.
[loslassen]
[lasse los, lässt los, läßt los, lassen los, lasst los, loszulassen, laßt los, ließ los, ließt los, ließest los, ließen los, lassest los, lasset los, ließe los, ließet los, lass los, laß los, losgelassen, loslassend]
loslassen  

los|las|sen <st. V.; hat>:

1.
a) nicht mehr festhalten: das Steuer l.; lass mich los!; seine Blicke ließen sie nicht mehr los (er blickte sie unverwandt an); ein Gedanke lässt mich nicht los (beschäftigt mich immer wieder); manchen Eltern fällt es schwer loszulassen (zu akzeptieren, dass die Kinder erwachsen, selbstständig werden);

b)[aus einem Gefängnis, Zwinger o. Ä.] freilassen, der Fesseln entledigen, von der Leine lassen: die Hunde wurden losgelassen.



2.(ugs. abwertend) jmdn. [ohne entsprechende Qualifikation] auf einem Arbeitsgebiet andern gegenüber frei u. unkontrolliert wirken, sich betätigen lassen: unqualifizierte Ärzte auf die Menschheit l.


3.(ugs.) redend od. schreibend von sich geben, verfassen u. verlautbaren: einen Fluch l.; ein Rundschreiben l.
loslassen  

[st.V.; hat]: 1. a) nicht mehr festhalten: das Steuer l.; lass mich los!; Ü seine Blicke ließen sie nicht mehr los (er blickte sie unverwandt an); ein Gedanke lässt mich nicht los (beschäftigt mich immer wieder); manchen Eltern fällt es schwer loszulassen (zu akzeptieren, dass die Kinder erwachsen, selbstständig werden); b) [aus einem Gefängnis, Zwinger o.Ä.] freilassen, der Fesseln entledigen, von der Leine lassen: die Hunde wurden losgelassen; 2. (ugs. abwertend) jmdn. [ohne entsprechende Qualifikation] auf einem Arbeitsgebiet andern gegenüber frei u. unkontrolliert wirken, sich betätigen lassen: unqualifizierte Ärzte auf die Menschheit l. 3. (ugs.) redend od. schreibend von sich geben, verfassen u. verlautbaren: einen Fluch l.; ein Rundschreiben l.
loslassen  

v.
<V.t. 174; hat> nicht länger festhalten; freilassen, freigeben (Gefangene, Vogel); Vorsicht, nicht ~!; laß/ lass mich los!; einen Brief ~ <fig.; umg.; scherzh.> einen B. schreiben (zu bestimmtem Zweck); jmds. Hand ~; eine Rede ~ <fig.; umg.; scherzh.> eine R. halten; die Hunde auf jmdn. ~ ermutigen anzugreifen; und sowas, so jmdn. läßt/ lässt man nun auf die Menschheit los! <umg.> und so jmdn. lässt man ohne Aufsicht herumlaufen, arbeiten; den Hund von der Kette ~; er war wie losgelassen <umg.> unbändig, übermütig;
['los|las·sen]
[lasse los, lässt los, läßt los, lassen los, lasst los, loszulassen, laßt los, ließ los, ließt los, ließest los, ließen los, lassest los, lasset los, ließe los, ließet los, lass los, laß los, losgelassen, loslassend]