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lumpen  

Lụm|pen, der; -s, - [mhd. lumpe = Lappen, Fetzen, ablautende Bildung zu: lampen = welk herunterhängen, also eigtl. = schlaff Herabhängendes]:

1.a)altes, verschmutztes [abgerissenes] Stück Stoff; Lappen, Stofffetzen: er sammelt L. und Papier; aus [alten] L. hergestelltes Papier;

b)(landsch.) Putz-, Scheuerlappen: den Boden mit einem L. aufwischen.



2.<meist Pl.> (abwertend) abgetragene, zerschlissene [u. verschmutzte] Kleidung: in L. herumlaufen;

*jmdn. aus den L. schütteln (salopp; jmdn. sehr heftig tadeln; jmdm. ordentlich die Meinung sagen).
lụm|pen <sw. V.; hat> [zu ↑ Lump ] (ugs.):

1. unsolide leben, bes. mit viel Alkohol tüchtig feiern: ihr habt wohl wieder die ganze Nacht gelumpt?


2.

* sich nicht l. lassen (sich großzügig, freigebig zeigen; eigtl. = sich nicht für einen Lumpen ansehen lassen): ich werde mich doch nicht l. lassen.
lumpen  

Lụm|pen, der; -s, - (Lappen)lụm|pen (ugs. für liederlich leben); sich nicht lumpen lassen (ugs. freigebig sein; Geld ausgeben)
lumpen  

a) Fetzen, Lappen, Stofffetzen; (nordd.): Kodder, Plagge; (landsch. ugs., sonst veraltet): Hudel.

b) Putzlappen, Putztuch, Scheuerlappen, Scheuertuch, Schmutzlappen; (österr.): Ausreibfetzen, Ausreibtuch; (nordd.): Aufnehmer, Kodder; (südd.): Putzlumpen; (ostmd.): [Scheuer]hader.

[Lumpen]
[Lumpens]sich nicht lumpen lassen
nicht geizig sein, nicht sparen; (ugs.): in die Vollen gehen, nicht kleckern, klotzen; (ugs. abwertend): nicht knausern.
[• lumpen]
[Lumpens]
lumpen  

Lụm|pen, der; -s, - [mhd. lumpe = Lappen, Fetzen, ablautende Bildung zu: lampen = welk herunterhängen, also eigtl. = schlaff Herabhängendes]:

1.
a)altes, verschmutztes [abgerissenes] Stück Stoff; Lappen, Stofffetzen: er sammelt L. und Papier; aus [alten] L. hergestelltes Papier;

b)(landsch.) Putz-, Scheuerlappen: den Boden mit einem L. aufwischen.



2.<meist Pl.> (abwertend) abgetragene, zerschlissene [u. verschmutzte] Kleidung: in L. herumlaufen;

*jmdn. aus den L. schütteln (salopp; jmdn. sehr heftig tadeln; jmdm. ordentlich die Meinung sagen).
lụm|pen <sw. V.; hat> [zu ↑ Lump] (ugs.):

1. unsolide leben, bes. mit viel Alkohol tüchtig feiern: ihr habt wohl wieder die ganze Nacht gelumpt?


2.

* sich nicht l. lassen (sich großzügig, freigebig zeigen; eigtl. = sich nicht für einen Lumpen ansehen lassen): ich werde mich doch nicht l. lassen.
lumpen  

[sw. V.; hat] [zu Lump] (ugs.): 1. unsolide leben, bes. mit viel Alkohol tüchtig feiern: ihr habt wohl wieder die ganze Nacht gelumpt? 2. *sich nicht l. lassen (sich großzügig, freigebig zeigen; eigtl.= sich nicht für einen Lumpen ansehen lassen): ich werde mich doch nicht l. lassen.
lumpen  

n.
1 <Pl.> Fetzen, zerrissene Kleidung; nicht mehr verwendbare Textilien; Papier aus ~ herstellen; jmdn. aus den ~ schütteln <fig.; umg.> jmdm. energisch die Meinung sagen; in ~ gehüllt sein
2 <m. 4; oberdt.> Scheuerlappen [<spätmhd., frühnhd. lumpe; zu mhd. lampen „welk niederhängen“; zu idg. *(s)leb-, *(s)lab- „schlaff herabhängend“; verwandt mit Lappen]
['Lum·pen]
[Lumpens]n.
<V.i.; hat; umg.> liederlich leben; sich nicht ~ lassen <umg.> reichlich bezahlen, großzügig sein;
['lum·pen]
[lumpens]