[ - Collapse All ]
Lunte  

Lụn|te, die; -, -n [urspr. = Lappen, Fetzen, H. u.; 2: nach der feuerroten Farbe]:

1.(früher) langsam glimmende Zündschnur: die L. anzünden;

*L. riechen (ugs.; eine Gefahr, Bedrohung, etw. Unangenehmes, was auf jmdn. zukommt, schon im Voraus merken; nach dem scharfen Geruch einer glimmenden Zündschnur, die den Standort eines verborgenen Schützen verriet); die L. ans Pulverfass legen (durch eine bestimmte Äußerung, Handlung einen bereits vorhandenen Konflikt, eine gespannte Situation zum offenen Streit werden lassen).


2. (Jägerspr.) Schwanz (bei Fuchs u. Marder).


3. (Textilind.) schwach gedrehtes Vorgarn.
Lunte  

Lụn|te, die; -, -n (ein Zündmittel; Jägerspr. Schwanz des Fuchses); Lunte riechen (ugs. für Gefahr wittern)
Lunte  

Lụn|te, die; -, -n [urspr. = Lappen, Fetzen, H. u.; 2: nach der feuerroten Farbe]:

1.(früher) langsam glimmende Zündschnur: die L. anzünden;

*L. riechen (ugs.; eine Gefahr, Bedrohung, etw. Unangenehmes, was auf jmdn. zukommt, schon im Voraus merken; nach dem scharfen Geruch einer glimmenden Zündschnur, die den Standort eines verborgenen Schützen verriet); die L. ans Pulverfass legen (durch eine bestimmte Äußerung, Handlung einen bereits vorhandenen Konflikt, eine gespannte Situation zum offenen Streit werden lassen).


2. (Jägerspr.) Schwanz (bei Fuchs u. Marder).


3. (Textilind.) schwach gedrehtes Vorgarn.
Lunte  

Lunte, Zündschnur
[Zündschnur]
Lunte  

n.
<f. 19> mit einer Bleioxidlösung getränkte Hanfschnur, die langsam glimmt u. eine Sprengladung entzünden soll; <Textilw.> Faserstoffhalbzeug, Vorgarn mit echtem oder falschem Draht; <Jägerspr.> Schwanz (bei Fuchs u. Marder); ~ riechen <fig.> merken, was los ist, eine Gefahr spüren; [zuerst 16. Jh. „Lappen, Fetzen“, dann „Lampendocht“, dann „Zündschnur, Fuchsschwanz“ (wegen der roten Farbe)]
['Lun·te]
[Lunten]