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Macht  

Mạcht, die; -, Mächte [mhd., ahd. maht, zu ↑ mögen ]:

1.<o. Pl.> Gesamtheit der Mittel und Kräfte, die jmdm. od. einer Sache andern gegenüber zur Verfügung stehen; Einfluss: seine ganze M. aufbieten, etw. zu erreichen; wenig M. haben, etw. an den Verhältnissen zu ändern; seine M. ausspielen, gebrauchen, missbrauchen; große M. in Händen haben; über große M. verfügen; M. über jmdn., etw. haben, gewinnen, ausüben; die M. der Verhältnisse;

R [das ist] die M. der Gewohnheit;


*in jmds. M. stehen (etw. zu tun vermögen, etw. tun können; jmdm. möglich sein): es steht leider nicht in meiner Macht, das zu entscheiden; er versprach, [alles] zu tun, was in seiner M. steht; mit [aller] M. (mit allen Kräften: mit aller M. versuchte sie, das Unheil aufzuhalten. mit Vehemenz: der Frühling kommt jetzt mit M.).


2.<meist Pl.> etw., was eine besondere bzw. geheimnisvolle Kraft darstellt, besitzt: dämonische, geheimnisvolle Mächte; die himmlischen Mächte; eine höhere M.; die Mächte der Finsternis; sich von guten Mächten getragen wissen; keine M. der Erde (geh.; niemand).


3.<o. Pl.> mit dem Besitz einer politischen, gesellschaftlichen, öffentlichen Stellung u. Funktion verbundene Befugnis, Möglichkeit od. Freiheit, über Menschen u. Verhältnisse zu bestimmen, Herrschaft auszuüben: die politische, staatliche, weltliche, geistliche, wirtschaftliche M.; M. ausüben, haben; seine M. festigen, missbrauchen; die M. (Staatsgewalt, Herrschaft) übernehmen, an sich reißen; an die/zur M. kommen, gelangen (die Regierungsgewalt erlangen); an der M. sein, bleiben (die Regierungsgewalt haben, behalten); M. geht vor Recht (in der Realität erweist sich Macht stärker als Recht).


4.a) politisch u. wirtschaftlich einflussreicher Staat: eine verbündete, feindliche M.; die Krieg führenden Mächte (Staaten);

b)mächtige, einflussreiche Gruppe, Schicht o. Ä.: die geistliche und die weltliche M. (Kirche u. Staat) im Mittelalter.



5.(veraltend) Heer, Truppen: mit bewaffneter M. anrücken, angreifen.
Macht  

Mạcht, die; -, Mächte; alles in unserer Macht Stehende
Macht  


1. Ansehen, Autorität, Einfluss, Geltung, Gewicht, Machtstellung, Stärke; (geh.): Vermögen; (bildungsspr.): Prestige; (bes. Politik): Machtposition.

2. Befehlsgewalt, Führung, Gewalt, Herrschaftsgewalt, Regierungsgewalt, Regiment, Staatsgewalt, Staatsmacht.

[Macht]
[Machtes, Machts, Machte, Mächte, Mächten]
Macht  

Mạcht, die; -, Mächte [mhd., ahd. maht, zu ↑ mögen]:

1.<o. Pl.> Gesamtheit der Mittel und Kräfte, die jmdm. od. einer Sache andern gegenüber zur Verfügung stehen; Einfluss: seine ganze M. aufbieten, etw. zu erreichen; wenig M. haben, etw. an den Verhältnissen zu ändern; seine M. ausspielen, gebrauchen, missbrauchen; große M. in Händen haben; über große M. verfügen; M. über jmdn., etw. haben, gewinnen, ausüben; die M. der Verhältnisse;

R [das ist] die M. der Gewohnheit;


*in jmds. M. stehen (etw. zu tun vermögen, etw. tun können; jmdm. möglich sein): es steht leider nicht in meiner Macht, das zu entscheiden; er versprach, [alles] zu tun, was in seiner M. steht; mit [aller] M. (mit allen Kräften: mit aller M. versuchte sie, das Unheil aufzuhalten. mit Vehemenz: der Frühling kommt jetzt mit M.).


2.<meist Pl.> etw., was eine besondere bzw. geheimnisvolle Kraft darstellt, besitzt: dämonische, geheimnisvolle Mächte; die himmlischen Mächte; eine höhere M.; die Mächte der Finsternis; sich von guten Mächten getragen wissen; keine M. der Erde (geh.; niemand).


3.<o. Pl.> mit dem Besitz einer politischen, gesellschaftlichen, öffentlichen Stellung u. Funktion verbundene Befugnis, Möglichkeit od. Freiheit, über Menschen u. Verhältnisse zu bestimmen, Herrschaft auszuüben: die politische, staatliche, weltliche, geistliche, wirtschaftliche M.; M. ausüben, haben; seine M. festigen, missbrauchen; die M. (Staatsgewalt, Herrschaft) übernehmen, an sich reißen; an die/zur M. kommen, gelangen (die Regierungsgewalt erlangen); an der M. sein, bleiben (die Regierungsgewalt haben, behalten); M. geht vor Recht (in der Realität erweist sich Macht stärker als Recht).


4.
a) politisch u. wirtschaftlich einflussreicher Staat: eine verbündete, feindliche M.; die Krieg führenden Mächte (Staaten);

b)mächtige, einflussreiche Gruppe, Schicht o. Ä.: die geistliche und die weltliche M. (Kirche u. Staat) im Mittelalter.



5.(veraltend) Heer, Truppen: mit bewaffneter M. anrücken, angreifen.
Macht  

Einfluss, Macht
[Einfluss]
Macht  

n.
<f. 7u>
I <unz.>
1 Herrschaft, Gewalt, Befehlsgewalt; Kraft, Stärke, Stoßkraft; Möglichkeit, Befugnis, seinen Willen durchzusetzen
2 ;die ~ des Geldes, der Liebe; die ~ der Gewohnheit; die ~ seiner Persönlichkeit; die ~ des Schicksals die Unabwendbarkeit des Sch.; die ~ der herabstürzenden Schneemasse, Wassermasse war so groß, dass …
3 ;~ ausüben; die ~ der Krankheit, des Fiebers ist gebrochen; die ~ haben, etwas zu tun, anzuordnen, zu verhindern; seine ~ missbrauchen
4 geistliche ~ Herrschaft der Kirche, auch diese selbst; weltliche ~ Gewalt, Herrschaft des Staates, der Staaten;
5 ;an die ~ kommen; das steht nicht in meiner ~ das kann ich nicht tun; mit aller ~; über etwas od. jmdn. ~ haben; zur ~ gelangen, kommen
II <zählb.>
6 einflussreicher, politisch u. wirtschaftlich kraftvoller Staat (Groß~); Heer, Truppen (Streit~);<Volksglauben> außerird. Kraft, außerird. Wesen
7 ;die bewaffnete ~; mit bösen Mächten im Bunde stehen <Volksglauben>; himmlische, höllische Mächte; das Zusammenwirken aller verbündeten Mächte [< ahd. maht, engl. might <germ. *mathi-; zu idg. *magh- „können, vermögen“; verwandt mit mögen]
[Macht]
[Machtes, Machts, Machte, Mächte, Mächten]