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makkaronisch  

mak|ka|ro|ni|sch: in der Fügung makkaronische Dichtung: scherzhafte Dichtung, in die lateinisch deklinierte Wörter einer anderen Sprache eingestreut sind (z. B.: totschlago vos sofortissime, nisi vos benehmitis bene, B. von Münchhausen; it. poesia maccaronica; »Knödeldichtung«)
makkaronisch  

mak|ka|ro|nisch (aus lateinischen [u. lat. deklinierten] Wörtern lebender Sprachen gemischt); makkaronische Dichtung
makkaronisch  

adj.
<Adj.> in schlechtem Latein abgefasst, geschrieben; ~e Dichtung <scherzh.; urspr.> Gedichte in lateinischer, mit latinisierten anderssprachl. Wörtern durchsetzter Sprache; <dann> Gedichte in einer aus zwei Sprachen gemischten Sprache; ~es Latein <scherzh.> schlechtes Neulatein, in dem Wörter aus anderen Sprachen mit lat. Endungen vorkommen; [nach dem Gedicht Carmen macaronicum des Paduaners Tifi degli Odasi (gest. 1488), das an die ital. Leibspeise, die aus Mehl, Butter u. Käse bestehenden Makkaroni, anknüpft]
[mak·ka'ro·nisch]
[makkaronischer, makkaronische, makkaronisches, makkaronischen, makkaronischem]