[ - Collapse All ]
Manierismus  

Ma|nie|rịs|mus der; -, ...men <lat.-galloroman.-fr.-nlat.>:

1.(ohne Plural; Kunstwiss.) Stilbegriff für die Kunst der Zeit zwischen Renaissance u. Barock.


2.(ohne Plural; Literaturw.) Stil der Übergangsphase zwischen Renaissance u. Barock.


3.(ohne Plural) Epoche des Manierismus (1, 2) von etwa 1520 bis 1580.


4.(ohne Plural) in verschiedenen Epochen (z. B. Hellenismus, Romantik, Jugendstil) dominierender gegenklassischer Stil.


5.manieriertes Verhalten, manierierte Ausdrucksweise
Manierismus  

Ma|nie|rịs|mus, der; -, ...men:

1.<o. Pl.> a)(Kunstwiss.) Stil im Übergang zwischen Renaissance u. Barock, der durch eine Auflösung u. Verzerrung der Formen der Renaissance, durch groteske Ornamentik, überlange Proportionen u. a. gekennzeichnet ist;

b)(Literaturw.) Stil der Übergangsphase zwischen Renaissance u. Barock, der durch eine Verbindung von Ungleichartigem zu einer künstlichen Einheit, durch eine Sprache mit überreichen Metaphern, mythologischen Anspielungen u. a. gekennzeichnet ist;

c)Epoche des Manierismus; (1 a);

d) (Kunstwiss., Literaturw.) in verschiedenen Epochen (z. B. Hellenismus, Romantik, Jugendstil) dominierender gegenklassischer Stil.



2.manieristische Ausprägung, Form, Äußerung o. Ä.
Manierismus  

Ma|nie|rịs|mus, der; - <lat.> (Stilbegriff für die Kunst der Zeit zwischen Renaissance u. Barock; gekünstelte Anwendung eines Stils)
Manierismus  

Ma|nie|rịs|mus, der; -, ...men:

1.<o. Pl.>
a)(Kunstwiss.) Stil im Übergang zwischen Renaissance u. Barock, der durch eine Auflösung u. Verzerrung der Formen der Renaissance, durch groteske Ornamentik, überlange Proportionen u. a. gekennzeichnet ist;

b)(Literaturw.) Stil der Übergangsphase zwischen Renaissance u. Barock, der durch eine Verbindung von Ungleichartigem zu einer künstlichen Einheit, durch eine Sprache mit überreichen Metaphern, mythologischen Anspielungen u. a. gekennzeichnet ist;

c)Epoche des Manierismus; (1 a)

d) (Kunstwiss., Literaturw.) in verschiedenen Epochen (z. B. Hellenismus, Romantik, Jugendstil) dominierender gegenklassischer Stil.



2.manieristische Ausprägung, Form, Äußerung o. Ä.
Manierismus  

n.
<m.; -; unz.> gewollt übertriebener, gekünstelter Stil; Stilrichtung zwischen Renaissance u. Barock, die sich extrem stilisierender Ausdrucksmittel bedient, ausgehend von der italien. Malerei dieser Zeit
[Ma·nie'ris·mus]