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Mark  

1Mạrk, die; -, - u. (ugs. scherzh.:) Märker [mhd. marc, marke = Silber- od. Goldbarren mit amtlichem Zeichen, urspr. identisch mit 2↑ Mark ]: frühere deutsche Währungseinheit: M. der DDR (Währungseinheit der DDR; Abk.: M; 1 M = 100 Pfennig); der Eintritt kostet zwei M. fünfzig; kannst du mir fünfzig M. (einen Fünfzigmarkschein) wechseln?; ich habe meine letzte M. ausgegeben;

*keine müde M. (ugs.; überhaupt kein Geld, nicht der kleinste Betrag): er hatte keine müde M. mehr; jede M. [dreimal] umdrehen (↑ Pfennig ); mit jeder M. rechnen müssen (sparsam sein müssen).

2Mạrk, die; -, -en [mhd. marc, march = (Grenz)zeichen, Grenzland, ahd. marcha = Grenze, verw. mit lat. margo, ↑ marginal ]: (in karolingischer u. ottonischer Zeit) Gebiet an den Grenzen des Reiches: die M. Brandenburg.

3Mạrk, das; -[e]s [mhd. marc, ahd. mar(a)g, urspr. = Gehirn]:

1.a)inneres Gewebe, meist weichere Substanz in den Knochen, in verschiedenen Organen bei Mensch u. Tier sowie im Zentrum pflanzlicher Sprosse: der Knochen ist bis ans M. gespalten;

*kein M. in den Knochen haben (anfällig, kränklich sein. keine Energie haben, entschlusslos sein); bis ins M. (in einer Weise, dass die negative Wirkung innerste seelische Bezirke erreicht): bis ins M. erschüttert sein; jmdn. mit einer Äußerung bis ins M. treffen; [jmdm.] durch M. und Bein/ (ugs. scherzh.:) Pfennig gehen, dringen/fahren (ugs. scherzh.; als besonders unangenehm, als quälend laut empfunden werden);

b)weiche, gelbliche, fettreiche Masse aus dem Inneren von [Rinder]knochen: das M. aus den Knochen lösen.



2.konzentriertes, zu einem einheitlichen Brei verarbeitetes Fruchtfleisch: M. von Tomaten.
Mark  

Mạrk, die; -, Plur. -, ugs. scherzh. Märker (frühere dt. Währungseinheit; Abk. [DDR] M); Deutsche Mark (Abk. DM)

Mạrk, die; -, -en (früher für Grenzland); die Mark Brandenburg

Mạrk, das; -[e]s (Med., Bot.; auch übertr. für das Innerste, Beste)

Mạrk (m. Vorn.)
Mark  

1Mạrk, die; -, - u. (ugs. scherzh.:) Märker [mhd. marc, marke = Silber- od. Goldbarren mit amtlichem Zeichen, urspr. identisch mit 2↑ Mark]: frühere deutsche Währungseinheit: M. der DDR (Währungseinheit der DDR; Abk.: M; 1 M = 100 Pfennig); der Eintritt kostet zwei M. fünfzig; kannst du mir fünfzig M. (einen Fünfzigmarkschein) wechseln?; ich habe meine letzte M. ausgegeben;

*keine müde M. (ugs.; überhaupt kein Geld, nicht der kleinste Betrag): er hatte keine müde M. mehr; jede M. [dreimal] umdrehen (↑ Pfennig); mit jeder M. rechnen müssen (sparsam sein müssen).

2Mạrk, die; -, -en [mhd. marc, march = (Grenz)zeichen, Grenzland, ahd. marcha = Grenze, verw. mit lat. margo, ↑ marginal]: (in karolingischer u. ottonischer Zeit) Gebiet an den Grenzen des Reiches: die M. Brandenburg.

3Mạrk, das; -[e]s [mhd. marc, ahd. mar(a)g, urspr. = Gehirn]:

1.
a)inneres Gewebe, meist weichere Substanz in den Knochen, in verschiedenen Organen bei Mensch u. Tier sowie im Zentrum pflanzlicher Sprosse: der Knochen ist bis ans M. gespalten;

*kein M. in den Knochen haben (anfällig, kränklich sein. keine Energie haben, entschlusslos sein); bis ins M. (in einer Weise, dass die negative Wirkung innerste seelische Bezirke erreicht): bis ins M. erschüttert sein; jmdn. mit einer Äußerung bis ins M. treffen; [jmdm.] durch M. und Bein/ (ugs. scherzh.:) Pfennig gehen, dringen/fahren (ugs. scherzh.; als besonders unangenehm, als quälend laut empfunden werden);

b)weiche, gelbliche, fettreiche Masse aus dem Inneren von [Rinder]knochen: das M. aus den Knochen lösen.



2.konzentriertes, zu einem einheitlichen Brei verarbeitetes Fruchtfleisch: M. von Tomaten.
Mark  

n.
<f.; -, -; nordostdt. Pl. a.: Mär·ker; Abk.: M; urspr.> Gewichtseinheit für Edelmetalle u. Silbermünzen; <seit 1871> dt. Währungseinheit, 100 Pfennig; Deutsche ~ <Abk.: DM> 125 DM, <od.> 125,00 DM, <od.> 125,- DM; ~ der Deutschen Demokrat. Republik <Abk.: M> Währungseinheit der DDR; der Eintritt kostet fünf ~; ich habe eben meine letzte ~ ausgegeben; sie muss mit jeder ~ rechnen sie muss sparsam sein; es gibt Karten von vier ~ an [<mhd. marc „ein halbes Pfund Silber, Gold“; Marke]
[Mark1]
[Marken]

n.
<f. 20; urspr.> Grenze; <dann> umgrenztes Gebiet (Dorf~, Feld~);<danach> Grenzgebiet, Grenzland (unter einem Markgrafen); ~ Brandenburg, (Ost~); <kurz für> Mark Brandenburg; <Rugby> an der Längsseite des eigtl. Spielfeldes angrenzender Teil; die ~en des alten Deutschen Reiches [<mhd. marke <ahd. marca, marha, engl. mark „Grenze“; zu idg. *mer(g)- „Rand, Grenze“]
[Mark2]
[Marken]

n.
<n.; -s; unz.>
1 die im Inneren eines Organs gelegenen Gewebe (Nebennieren~); im Zentrum der pflanzl. Sprosse gelegenes, von den Leitungsbahnen umgebenes Gewebe; <fig.> Inneres, das Innerste; <sinnbildl. für> Kraft
2 diese Musik kann einem ~ und Bein erweichen <fig.; umg.> sie ist unerträglich, nicht zum Anhören; er hat (kein) ~ in den Knochen er ist (nicht) sehr kräftig; <fig.> er hat kein Rückgrat, er ist ein Feigling; das ~ aus den Knochen lösen <Kochk.> jmdm. das ~ aus den Knochen saugen <fig.> ihn ausnutzen;
3 der Verlust hat ihn bis ins ~ getroffen <fig.> zutiefst; der Schrei ging mir durch ~ und Bein <fig.> durch u. durch; der Schreck ging mir durch ~ und Pfennig <umg.; scherzh.> durch u. durch; Brühe mit ~ [<mhd. marc <mar(a)g, engl. marrow <idg. *mozgho- „Gehirn“]
[Mark3]
[Marken]