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markieren  

mar|kie|ren <germ.-it.-fr.>:

1.bezeichnen, kennzeichnen, kenntlich machen.


2.a)hervorheben, betonen;

b)sich markieren: sich deutlich abzeichnen.



3.(österr.) entwerten (von Fahrkarten).


4.(Gastr.) ein Gericht vorbereiten.


5.etwas [nur] andeuten (z. B. auf einer [Theater]probe).


6.(Sport) einen Treffer erzielen.


7.(Sport) in einer bestimmten Art u. Weise decken.


8.(ugs.) vortäuschen; so tun, als ob
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mar|kie|ren <sw. V.; hat> [frz. marquer < ital. marcare="kennzeichnen," zu: marca="Marke," Zeichen, aus dem Germ.]:

1.a)durch ein Zeichen kenntlich machen: die Fahrrinne durch Bojen m.; Zugvögel [durch Ringe] m.; ein markierter (mit Wegzeichen versehener) Wanderweg; (Fachspr.:) mit radioaktivem Stickstoff markierte Aminosäure;

b)etw. anzeigen, kenntlich machen: Bojen markieren die Fahrrinne; der Kongress markiert eine bedeutsame Etappe.



2.a)hervorheben, betonen: der Anzug markiert die Schultern;

b)<m. + sich> sich abzeichnen, hervortreten: die Körperformen markierten sich in dem Kleid besonders stark.



3.(österr.) entwerten (1) .


4.a) einen Part, eine Bewegung o. Ä. nur andeuten; [bei der Probe] nicht mit vollem Einsatz spielen, singen: eine Verbeugung m.; der Sänger markierte nur, um seine Stimme zu schonen;

b)(ugs.) vortäuschen; so tun, als ob: Schmerzen m.; die Dumme m.; er ist nicht krank, er markiert bloß.



5.(Sport) a)einen Treffer, einen Rekord o. Ä. erzielen; durch einen Treffer einen bestimmten Spielstand erreichen: die Tore Nr. 3 und 4 markierte der Mannschaftskapitän;

b)(einen gegnerischen Spieler) decken: der Stürmer wurde von seinem Bewacher genau markiert.

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mar|kie|ren <franz.> (be-, kennzeichnen; eine Rolle o._Ä. [bei der Probe] nur andeuten; österr. für [eine Fahrkarte] entwerten, stempeln; ugs. für vortäuschen; Sport [einen Treffer] erzielen, [einen Gegenspieler] decken)
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1. abgrenzen, abstecken, ankreuzen, anstreichen, anzeigen, ausschildern, bezeichnen, erkennbar/kenntlich machen, kennzeichnen, mit einem Kennzeichen versehen; (österr.): märken; (schweiz.): signalisieren.

2. betonen, den Ton legen auf, hervorheben; (bildungsspr. veraltet): prononcieren.

3. andeuten, bluffen, heucheln, irreführen, simulieren; so tun, als ob; täuschen, sich verstellen, vorgeben, vormachen, vorspielen, vortäuschen; (geh.): narren; (ugs.): faken, nur so tun, Theater spielen; (ugs., bes. Sport Jargon): tricksen; (salopp): schnallen; (abwertend): schauspielern; (ugs. abwertend): mimen, spinnen.

[markieren]
[markiere, markierst, markiert, markierte, markiertest, markierten, markiertet, markierest, markieret, markier, markierend]
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mar|kie|ren <sw. V.; hat> [frz. marquer < ital. marcare="kennzeichnen," zu: marca="Marke," Zeichen, aus dem Germ.]:

1.
a)durch ein Zeichen kenntlich machen: die Fahrrinne durch Bojen m.; Zugvögel [durch Ringe] m.; ein markierter (mit Wegzeichen versehener) Wanderweg; (Fachspr.:) mit radioaktivem Stickstoff markierte Aminosäure;

b)etw. anzeigen, kenntlich machen: Bojen markieren die Fahrrinne; der Kongress markiert eine bedeutsame Etappe.



2.
a)hervorheben, betonen: der Anzug markiert die Schultern;

b)<m. + sich> sich abzeichnen, hervortreten: die Körperformen markierten sich in dem Kleid besonders stark.



3.(österr.) entwerten (1).


4.
a) einen Part, eine Bewegung o. Ä. nur andeuten; [bei der Probe] nicht mit vollem Einsatz spielen, singen: eine Verbeugung m.; der Sänger markierte nur, um seine Stimme zu schonen;

b)(ugs.) vortäuschen; so tun, als ob: Schmerzen m.; die Dumme m.; er ist nicht krank, er markiert bloß.



5.(Sport)
a)einen Treffer, einen Rekord o. Ä. erzielen; durch einen Treffer einen bestimmten Spielstand erreichen: die Tore Nr. 3 und 4 markierte der Mannschaftskapitän;

b)(einen gegnerischen Spieler) decken: der Stürmer wurde von seinem Bewacher genau markiert.

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[sw. V.; hat] [frz. marquer [ ital. marcare= kennzeichnen, zu: marca= Marke, Zeichen, aus dem Germ.]: 1. a) durch ein Zeichen kenntlich machen: die Fahrrinne durch Bojen m.; Zugvögel [durch Ringe] m.; ein markierter (mit Wegzeichen versehener) Wanderweg; (Fachspr.:) mit radioaktivem Stickstoff markierte Aminosäure; b) etw. anzeigen, kenntlich machen: Bojen markieren die Fahrrinne; Ü der Kongress markiert eine bedeutsame Etappe. 2. a) hervorheben, betonen: der Anzug markiert die Schultern; b) [m. + sich] sich abzeichnen, hervortreten: die Körperformen markierten sich in dem Kleid besonders stark. 3. (österr.) entwerten (1). 4. a) einen Part, eine Bewegung o.Ä. nur andeuten; [bei der Probe] nicht mit vollem Einsatz spielen, singen: eine Verbeugung m.; der Sänger markierte nur, um seine Stimme zu schonen; b) (ugs.) vortäuschen; so tun, als ob: Schmerzen m.; die Dumme m.; er ist nicht krank, er markiert bloß. 5. (Sport) a) einen Treffer, einen Rekord o.Ä. erzielen; durch einen Treffer einen bestimmten Spielstand erreichen: die Tore Nr. 3 und 4 markierte der Mannschaftskapitän; b) (einen gegnerischen Spieler) decken: der Stürmer wurde von seinem Bewacher genau markiert.
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v.
<V.; hat>
1 <V.t.> mit einem Zeichen, einer Marke versehen, bezeichnen, kennzeichnen; betonen, hervorheben; andeuten; <umg.> vorgeben, vortäuschen, so tun, als ob; den Ahnungslosen, den Dummen, den feinen, den starken Mann ~ <umg.>; die Fahrrinne ist mit Bojen markiert; beim Manöver den Feind ~ die Rolle des Gegners übernehmen; der Schauspieler markierte die Rolle bei der Probe nur er deutete sie nur an; der Heiratsschwindler markierte den harmlosen Witwer mit Kindern; den Weg eines Taifuns auf der Landkarte ~; markierter Wanderweg; markierte Verbindung chem. Verbindung, bei der bestimmte Atome durch radioaktiv strahlende Atome ersetzt wurden, deren Weg sich bei biochem. Reaktionen durch die von ihnen ausgesandte Strahlung verfolgen lässt;
2 <V.i.; Jägerspr.> der Hund markiert zeigt durch Stehenbleiben an, dass er Wild vor sich hat; [<frz. marquer „kennzeichnen“]
[mar'kie·ren]
[markiere, markierst, markiert, markieren, markierte, markiertest, markierten, markiertet, markierest, markieret, markier, markiert, markierend]