[ - Collapse All ]
Maske  

Mạs|ke die; -, -n <it.-fr.; Bedeutung 7: engl.>:

1.a)Gesichtsform aus Holz, Leder, Pappe, Metall als Requisit des Theaters, Tanzes, der Magie zur Veränderung des Gesichts;

b)(Sport) beim Fechten u. Eishockey Gesichtsschutz aus festem, unzerbrechlichem Material;

c)(Med.) bei der Narkose ein Mund u. Nase bedeckendes Gerät, mit dem Gase eingeatmet werden.



2.verkleidete, vermummte Person.


3.a)einer bestimmten Rolle entsprechende Verkleidung u. entsprechendes Geschminktsein eines Schauspielers;

b)(bes. Fernsehen) Schminkraum.



4.(Fotogr.) Schablone zum Abdecken eines Negativs beim Belichten od. Kopieren.


5.(Fotogr.) halbdurchlässiger, selektiver Filter zur Farb- u. Tonwertkorrektur bei der Reproduktion von Fotografien.


6.Verstellung, Vortäuschung.


7.eine Art Schablone, die auf den Computerbildschirm abgerufen werden kann und in die Daten eingetragen werden
Maske  

Mạs|ke, die; -, -n [frz. masque < ital. maschera, älter: mascara, wohl zu arab. masẖarah = Verspottung; Possenreißer; drollig]:

1.a)vor dem Gesicht getragene, das Gesicht einer bestimmten Figur, einen bestimmten Gesichtsausdruck darstellende [steife] Form aus Pappe, Leder, Holz o. Ä. als Requisit des Theaters, Tanzes, der Magie: eine M. tragen; sein Gesicht erstarrte zur M. (wurde maskenhaft starr); er trägt die M. des Unschuldigen (tut so, sieht so aus, als ob er unschuldig sei);

*die M. fallen lassen/von sich werfen (eine Verstellung aufgeben; sein wahres Gesicht zeigen);

b)maskierte, verkleidete Person: die M. flüsterte ihm etwas zu;

c)mithilfe eines Gipsabdrucks hergestellte Nachbildung eines Gesichts; Gipsmaske; Totenmaske.



2.a)Gegenstand, der zu einem bestimmten Zweck vor dem Gesicht getragen wird: z. B. Atemmaske, Gasmaske, Schutzmaske;

b)kurz für ↑ Gesichtsmaske (2) .



3. (Theater) durch Schminke, Bart, Perücke entsprechend seiner Rolle verändertes Gesicht eines Darstellers: die M. des Mephisto.


4.(Zool.) Zeichnung am Kopf von Tieren, die sich farblich deutlich abhebt: der Hund hat eine schwarze M.


5.(Fot.) a)Schablone zum Abdecken eines Negativs beim Belichten od. Kopieren;

b)halbdurchlässiger Filter, mit dem die Farb- und Tonwerte bei der Reproduktion von Fotografien korrigiert werden können.



6.(Fachspr.) Kopfhaut des geschlachteten Schweines (die z. B. als Einlage in Sülzen verwendet wird).


7.(bes. Fernsehen) Raum, in dem die vor die Kamera Tretenden geschminkt werden; Schminkraum.


8.(EDV) wie ein Formular aufgebaute Bildschirmoberfläche eines Computers, die zum Eintragen von strukturierten Daten auf den Bildschirm abgerufen werden kann.
Maske  

Mạs|ke, die; -, -n <franz.> (künstl. Hohlgesichtsform; Verkleidung; kostümierte Person)
Maske  


1. a) [Fastnachts]gesicht, Gesichtsmaske; (landsch., sonst veraltend): Larve.

b) Maskerade (1 b).

2. Schminkraum.

3. (EDV): Datenmaske, Eingabefeld, Textmaske.

[Maske]
[Masken]
Maske  

Mạs|ke, die; -, -n [frz. masque < ital. maschera, älter: mascara, wohl zu arab. masẖarah = Verspottung; Possenreißer; drollig]:

1.
a)vor dem Gesicht getragene, das Gesicht einer bestimmten Figur, einen bestimmten Gesichtsausdruck darstellende [steife] Form aus Pappe, Leder, Holz o. Ä. als Requisit des Theaters, Tanzes, der Magie: eine M. tragen; sein Gesicht erstarrte zur M. (wurde maskenhaft starr); er trägt die M. des Unschuldigen (tut so, sieht so aus, als ob er unschuldig sei);

*die M. fallen lassen/von sich werfen (eine Verstellung aufgeben; sein wahres Gesicht zeigen);

b)maskierte, verkleidete Person: die M. flüsterte ihm etwas zu;

c)mithilfe eines Gipsabdrucks hergestellte Nachbildung eines Gesichts; Gipsmaske; Totenmaske.



2.
a)Gegenstand, der zu einem bestimmten Zweck vor dem Gesicht getragen wird: z. B. Atemmaske, Gasmaske, Schutzmaske;

b)kurz für ↑ Gesichtsmaske (2).



3. (Theater) durch Schminke, Bart, Perücke entsprechend seiner Rolle verändertes Gesicht eines Darstellers: die M. des Mephisto.


4.(Zool.) Zeichnung am Kopf von Tieren, die sich farblich deutlich abhebt: der Hund hat eine schwarze M.


5.(Fot.)
a)Schablone zum Abdecken eines Negativs beim Belichten od. Kopieren;

b)halbdurchlässiger Filter, mit dem die Farb- und Tonwerte bei der Reproduktion von Fotografien korrigiert werden können.



6.(Fachspr.) Kopfhaut des geschlachteten Schweines (die z. B. als Einlage in Sülzen verwendet wird).


7.(bes. Fernsehen) Raum, in dem die vor die Kamera Tretenden geschminkt werden; Schminkraum.


8.(EDV) wie ein Formular aufgebaute Bildschirmoberfläche eines Computers, die zum Eintragen von strukturierten Daten auf den Bildschirm abgerufen werden kann.
Maske  

n.
<f. 19>
1 künstl., hohle Gesichtsform, <bei den Naturvölkern> als Zauber- u. Beschwörungsmittel, <bei den antiken Schauspielern> zur Kennzeichnung ihrer Rolle; <heute> das durch Schminke u. Perücke veränderte Gesicht des Schauspielers; <EDV> Raster auf dem Bildschirm, das die Funktion eines Formulars übernimmt, in das die Daten eingesetzt werden; <fig.> trügerischer Schein, Deckmantel; ganze Gesichtslarve od. kleine (schwarze) Larve über Augen u. Nase; <auch> die verkleidete Person selbst; Gipsabguss vom Gesichtsabdruck, z.B. eines Toten (Toten~); Drahtgeflecht über dem Gesicht des Kranken zur Betäubung bei Operationen (Chloroform~); Haube als Kopf- u. Gesichtsschutz (Draht~, Gummi~, Gas~)
2 ;die ~n um 24 Uhr ablegen; die ~ abwerfen, fallen lassen, lüften, von sich werfen <fig.> sein wahres Gesicht offen zeigen, unverhüllt seine Absichten zeigen; jmdm. die ~ herunterreißen <fig.> ihn entlarven, sein wahres Gesicht od. Vorhaben aufdecken; der Schauspieler muss noch ~ machen; die schönste ~ des Balls wird prämiert; sein: seine Hilfsbereitschaft ist nur ~ <fig.> auf dem Maskenball eine ~ tragen, umbinden, vorbinden
3 ;unter der ~ der Armut, der Bedürftigkeit jmds. Mitleid erschleichen; jmdn. unter der ~ der Freundschaft hintergehen; einem Heuchler die ~ vom Gesicht reißen <fig.> ihn entlarven; [<frz. masque <ital. maschera <arab. mas-chara „Possenreißer(ei)“]
['Mas·ke]
[Masken]