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Maus  

Maus, die; -, Mäuse [mhd., ahd. mūs, viell. urspr. = die Stehlende; 3: schon mhd., ahd., nach lat. musculus, Vkl. von: mus, ↑ Muskel ; 4: viell. entstellt aus ↑ Moos (3) od. nach dem Vergleich der (silber)grauen Farbe der Mäuse mit der der Silbermünzen; 5: LÜ von engl. mouse, nach der Form]:

1.(ugs.) kleines [graues] Nagetier mit spitzer Schnauze, das [als Schädling] in menschlichen Behausungen, auf Feldern u. in Wäldern lebt: die Mäuse rascheln; Mäuse fangen;

R da beißt die M. keinen/(seltener:) keine M. einen Faden ab (ugs.; daran ist nicht zu rütteln; H. u., viell. urspr. Versicherung des Schneiders gegenüber dem Kunden, dass dessen Stoff bei ihm gut aufgehoben sei);


*weiße M. <meist Pl.> (ugs. scherzh. veraltend; [motorisierter] Verkehrspolizist in teilweise weißer Uniform); graue M. (ugs. abwertend; unscheinbare Person, die wenig aus sich zu machen versteht, der wenig Beachtung geschenkt wird, die man für farblos hält); weiße Mäuse sehen (ugs.; [im Delirium] Wahnvorstellungen haben).


2.(fam.) Kosewort: du süße M.!


3. (ugs.) Handballen unterhalb des Daumens.


4.<Pl.> (salopp) a)Geld: keine Mäuse mehr haben;

b)Euro, Mark o. Ä.: leih mir mal hundert Mäuse!



5. (EDV) meist auf Rollen gleitendes, über ein Kabel mit einem PC verbundenes Gerät, das auf dem Tisch hin u. her bewegt wird, um den Cursor od. ein anderes Markierungssymbol auf dem Monitor des Computers zu steuern.


6.(salopp) weibliche Scham; Vulva.
Maus  

Maus, die; -, Mäuse
Maus  

Maus, die; -, Mäuse [mhd., ahd. mūs, viell. urspr. = die Stehlende; 3: schon mhd., ahd., nach lat. musculus, Vkl. von: mus, ↑ Muskel; 4: viell. entstellt aus ↑ Moos (3) od. nach dem Vergleich der (silber)grauen Farbe der Mäuse mit der der Silbermünzen; 5: LÜ von engl. mouse, nach der Form]:

1.(ugs.) kleines [graues] Nagetier mit spitzer Schnauze, das [als Schädling] in menschlichen Behausungen, auf Feldern u. in Wäldern lebt: die Mäuse rascheln; Mäuse fangen;

Rda beißt die M. keinen/(seltener:) keine M. einen Faden ab (ugs.; daran ist nicht zu rütteln; H. u., viell. urspr. Versicherung des Schneiders gegenüber dem Kunden, dass dessen Stoff bei ihm gut aufgehoben sei);


*weiße M. <meist Pl.> (ugs. scherzh. veraltend; [motorisierter] Verkehrspolizist in teilweise weißer Uniform); graue M. (ugs. abwertend; unscheinbare Person, die wenig aus sich zu machen versteht, der wenig Beachtung geschenkt wird, die man für farblos hält); weiße Mäuse sehen (ugs.; [im Delirium] Wahnvorstellungen haben).


2.(fam.) Kosewort: du süße M.!


3. (ugs.) Handballen unterhalb des Daumens.


4.<Pl.> (salopp)
a)Geld: keine Mäuse mehr haben;

b)Euro, Mark o. Ä.: leih mir mal hundert Mäuse!



5. (EDV) meist auf Rollen gleitendes, über ein Kabel mit einem PC verbundenes Gerät, das auf dem Tisch hin u. her bewegt wird, um den Cursor od. ein anderes Markierungssymbol auf dem Monitor des Computers zu steuern.


6.(salopp) weibliche Scham; Vulva.
Maus  

Maus, Mouse
[Mouse]
Maus  

n.
<f. 7u>
1 Angehörige einer Familie der Nagetiere: Muridae; <i.e.S.> Angehörige einer in Eurasien u. Australien verbreiteten Unterfamilie der Nagetiere: Murinae; <im engsten Sinne> Hausmaus: Mus musculus; = Kugel (Fleischstück); Handballen; <EDV> auf Rollen gelagertes Eingabegerät, dessen Bewegung auf einer Arbeitsplatte direkt in Bewegung des Cursors auf dem Bildschirm umgesetzt wird; oV Mouse; <Kosewort für> Kindchen, kleines Mädchen; Mäuse <fig.; umg.> Geld;
2 abbeißen: da beißt die ~ keinen Faden ab <umg.> da hilft nun alles nichts, es muss sein, es ist unumgänglich; Mäuse knabbern, nagen, pfeifen, piepen, rascheln
3 wie eine gebadete ~ völlig durchnäßt; weiße Maus <fig.; umg.; veraltet> Verkehrspolizist (wegen des weißen Mantels), <schweiz.> weiß gespritztes Polizeiauto; weiße Mäuse sehen (im Delirium)
4 ;flink, still wie eine ~ [<mhd. <ahd. mus, engl. mouse <lat. mus <grch. mys, idg. *mus; → a. Muskel]
[Maus]
[Mäuse, Mäusen]