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Michel  

Mị|chel, der; -s, - [eigtl. = Kurzf. des m. Vorn. Michael, 1541 in der Verbindung »der teutsch Michel« erstmals in den Sprichwortbüchern des dt. Dichters S. Franck (1499-1542/43)] (abwertend):

1. einfältig-naiver Mensch:

*deutscher M. (weltfremder, unpolitischer, etwas schlafmütziger Deutscher).


2. Bez. für Deutscher.
Michel  

Mị|chel (m. Vorn.)

Mị|chel (Spottname für den Deutschen); deutscher Michel
Michel  

Mị|chel, der; -s, - [eigtl. = Kurzf. des m. Vorn. Michael, 1541 in der Verbindung »der teutsch Michel« erstmals in den Sprichwortbüchern des dt. Dichters S. Franck (1499-1542/43)] (abwertend):

1. einfältig-naiver Mensch:

*deutscher M. (weltfremder, unpolitischer, etwas schlafmütziger Deutscher).


2. Bez. für Deutscher.
Michel  

n.
<m. 5; fig.> dummer, gutmütiger, tölpelhafter Mensch; der deutsche ~ <Spottname> der gutmütige, brave, tüchtige dt. Bauer; <nach 1848>; der weltfremde, unpolitische, schlafmützige Deutsche [oberdt. Kurzform von Michael]
['Mi·chel]
[Michels]