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mies  

mies <Adj.> [jidd. mis < hebr. mĕ'is="schlecht;" verächtlich] (ugs.):

1. (abwertend) a)in Verdruss, Ärger, Ablehnung hervorrufender Weise schlecht; unter dem zu erwartenden Niveau: ein -er Job; -es Wetter; eine -e Bruchbude; sie hatte -e Laune; die Bezahlung ist m.;

b)von niedriger Gesinnung; gemein, hinterhältig: ein -er Typ; er hat sich ganz m. benommen in der Angelegenheit.



2.(im Hinblick auf die gesundheitliche Verfassung) unwohl, elend: sich m. fühlen.
mies  

Mies, die; -, -en (Nebenform von Miez, Mieze)

Mies, das; -es, -e (südd. für Sumpf, Moor)mies <hebr.-jidd.> (ugs. für schlecht; gemein; unwohl); miese Laune; vgl. miesmachen
mies  


1. a) erbärmlich, mangelhaft, minderwertig, niveaulos, schlecht, ungenügend, wertlos; (ugs.): schandbar, schändlich, unter aller Kanone/Kritik; (derb): unter aller Sau; (emotional): miserabel; (abwertend): kümmerlich, lausig, zweitklassig; (oft abwertend): kläglich; (derb abwertend): saumäßig, scheiße.

b) abscheulich, böse, gemein, hinterhältig, niederträchtig, schandbar, schändlich, schlecht, schlimm; (ugs.): fies; (emotional): miserabel; (abwertend): elend, erbärmlich, falsch.

2. elend, erbärmlich, flau, krank, kränklich, schlecht, schwach, schwächlich, ungesund, unpässlich, unwohl; (ugs.): schlecht drauf; (emotional): miserabel.

[mies]
[mieser, miese, mieses, miesen, miesem, mieserer, miesere, mieseres, mieseren, mieserem, miesester, mieseste, miesestes, miesesten, miesestem]
mies  

mies <Adj.> [jidd. mis < hebr. mĕ'is="schlecht;" verächtlich] (ugs.):

1. (abwertend)
a)in Verdruss, Ärger, Ablehnung hervorrufender Weise schlecht; unter dem zu erwartenden Niveau: ein -er Job; -es Wetter; eine -e Bruchbude; sie hatte -e Laune; die Bezahlung ist m.;

b)von niedriger Gesinnung; gemein, hinterhältig: ein -er Typ; er hat sich ganz m. benommen in der Angelegenheit.



2.(im Hinblick auf die gesundheitliche Verfassung) unwohl, elend: sich m. fühlen.
mies  

Adj. [jidd. mis [ hebr. me'is= schlecht; verächtlich] (ugs.): 1. (abwertend) a) in Verdruss, Ärger, Ablehnung hervorrufender Weise schlecht; unter dem zu erwartenden Niveau: ein -er Job; -es Wetter; eine -e Bruchbude; aus einer -en Situation das Beste machen; sie hatte -e Laune; die Bezahlung ist m.; b) von niedriger Gesinnung; gemein, hinterhältig: ein -er Typ; er hat sich ganz m. benommen in der Angelegenheit. 2. (im Hinblick auf die gesundheitliche Verfassung) unwohl, elend: sich m. fühlen.
mies  

adj.
<n. 11; oberdt.> Sumpf, Moos, Moor [<mhd. mies <ahd. mios „Moos“]
[Mies1]
[Mieser, Miese, Mieses, Miesen, Miesem, Mieserer, Miesere, Mieseres, Mieseren, Mieserem, Miesester, Mieseste, Miesestes, Miesesten, Miesestem]

adj.
<f. 20; Nebenform von> Miez
[Mies2]
[Mieser, Miese, Mieses, Miesen, Miesem, Mieserer, Miesere, Mieseres, Mieseren, Mieserem, Miesester, Mieseste, Miesestes, Miesesten, Miesestem]adj.
<Adj.; -er, am -esten; umg.> hässlich, übel, schlecht, wertlos, minderwertig (auch moralisch), abstoßend; eine ~e Angelegenheit, Sache; ein ~er Laden <umg.> langweiliger Betrieb; ~e Laune haben; die Sache sieht ~ aus wenig Erfolg versprechend, bedrohlich, unangenehm, schlimm; mir ist ~ übel; die Aussichten sind ~ [Berliner Mundart <rotw. <jidd. mis(er) „schlecht, miserabel, widerlich“, misnick „hässl. Mensch“]
[mies]
[mieser, miese, mieses, miesen, miesem, mieserer, miesere, mieseres, mieseren, mieserem, miesester, mieseste, miesestes, miesesten, miesestem]