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Milch  

Mịlch, die; -, (Fachspr.:) -e[n] [mhd. milch, ahd. miluh, zu ↑ melken ; 4: wohl nach engl. milk]:

1.a)aus dem Euter von Kühen (auch Schafen, Ziegen u. a. säugenden Haustieren) stammende, durch Melken gewonnene weiße, leicht süße u. fetthaltige Flüssigkeit, die als wichtiges Nahrungsmittel, bes. als Getränk, verwendet wird: saure, kondensierte M.; gestandene M. (↑ gestanden 3 ); M. gerinnt; ein Glas M.; Kühe geben M.; -e mit hohem Anteil an Eiweiß; M. in den Kaffee gießen; die M. abkochen, entrahmen; M. gebende Ziegen; ein kleiner M. spendender Behälter;

*die M. der frommen Denkart/Denkungsart (freundliche Gesinnung; nach Schiller, Tell IV, 3); aussehen wie M. und Blut (frisch u. jung aussehen; seit ältester Zeit gebr. Sinnbild der weibl. Schönheit, in Anspielung auf die als vornehm erachtete Blässe der Haut u. das Rot der Lippen od. des Blutes); nicht viel in die M. zu brocken haben (nordd.; bescheiden leben müssen, arm sein);

b)in den Milchdrüsen von Frauen u. weiblichen Säugetieren nach dem Gebären sich bildende weißliche, nahrhafte Flüssigkeit, die von dem Neugeborenen od. Jungen als Nahrung aufgenommen wird: genug M. haben; die M. abpumpen.



2.milchiger Saft bestimmter Pflanzen: die M. des Löwenzahns, der Kokosnuss.


3.weißliche Samenflüssigkeit des männlichen Fisches; Fischmilch.


4.kosmetisches Präparat aus milchiger Flüssigkeit.


5.(von Tauben) käsige Masse, die sich als Nahrung für die Jungen im Kropf bildet.
Milch  

Mịlch, die; -, Plur. (fachspr.) -en; eine Milch gebende od. milchgebende Kuh
Milch  

Mịlch, die; -, (Fachspr.:) -e[n] [mhd. milch, ahd. miluh, zu ↑ melken; 4: wohl nach engl. milk]:

1.
a)aus dem Euter von Kühen (auch Schafen, Ziegen u. a. säugenden Haustieren) stammende, durch Melken gewonnene weiße, leicht süße u. fetthaltige Flüssigkeit, die als wichtiges Nahrungsmittel, bes. als Getränk, verwendet wird: saure, kondensierte M.; gestandene M. (↑ gestanden 3); M. gerinnt; ein Glas M.; Kühe geben M.; -e mit hohem Anteil an Eiweiß; M. in den Kaffee gießen; die M. abkochen, entrahmen; M. gebende Ziegen; ein kleiner M. spendender Behälter;

*die M. der frommen Denkart/Denkungsart (freundliche Gesinnung; nach Schiller, Tell IV, 3); aussehen wie M. und Blut (frisch u. jung aussehen; seit ältester Zeit gebr. Sinnbild der weibl. Schönheit, in Anspielung auf die als vornehm erachtete Blässe der Haut u. das Rot der Lippen od. des Blutes); nicht viel in die M. zu brocken haben (nordd.; bescheiden leben müssen, arm sein);

b)in den Milchdrüsen von Frauen u. weiblichen Säugetieren nach dem Gebären sich bildende weißliche, nahrhafte Flüssigkeit, die von dem Neugeborenen od. Jungen als Nahrung aufgenommen wird: genug M. haben; die M. abpumpen.



2.milchiger Saft bestimmter Pflanzen: die M. des Löwenzahns, der Kokosnuss.


3.weißliche Samenflüssigkeit des männlichen Fisches; Fischmilch.


4.kosmetisches Präparat aus milchiger Flüssigkeit.


5.(von Tauben) käsige Masse, die sich als Nahrung für die Jungen im Kropf bildet.
Milch  

n.
<f. 20; Pl. nur fachsprachl.>
1 weiße Flüssigkeit, die von weibl. Säugetieren u. Menschen nach dem Gebären aus den Milchdrüsen ausgeschieden wird; <i.e.S.> Kuhmilch; <Zool.> Samenflüssigkeit der männl. Fische; <Bot.> weißl. Pflanzensaft
2 sie sieht aus wie ~ und Blut <fig.> frisch u. gesund, rotwangig; ein Land, darinnen ~ und Honig fließt Schlaraffenland (nach dem 2. Buch Mose, 3,8);
3 ;~ abrahmen, entrahmen, erhitzen, kochen, trinken; die Kuh gibt viel, wenig ~
4 ;dicke, entrahmte, frische, gekochte, kondensierte, saure ~; heiße ~ (mit Honig); kuhwarme ~
5 ;Kaffee mit ~; ~ von der Kuh, Stute, Ziege [<ahd. miluch <germ. *meluk- „Milch“]
[Milch]