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Mohr  

Mohr, der; -en, -en [mhd., ahd. mōr < lat. Maurus="dunkelhäutiger" Bewohner von Mauretania (="Gebiet" in Nordwestafrika, etwa das heutige Marokko)] (veraltet): Schwarzer: der Kleine kam schwarz wie ein M. (fam.; sehr schmutzig) nach Hause; sie kehrte schwarz wie ein M. (fam.; tief gebräunt) aus Tunesien zurück;

R der M. hat seine Schuldigkeit getan, der M. kann gehen (jmd. war für andere eine Zeit lang sehr nützlich, hat alles getan, was zu tun war, u. fühlt sich jetzt, nachdem er nicht mehr gebraucht wird, ungerecht behandelt u. überflüssig; nach Schiller, Fiesco III, 4);


*einen -en weiß waschen wollen (Unmögliches, Widersprüchliches versuchen, bes. einen offensichtlich Schuldigen als Unschuldigen hinstellen wollen; wohl nach Jer. 13, 23).
Mohr  

Mohr, der; -en, -en (veraltet für dunkelhäutiger Afrikaner)
Mohr  

Mohr, der; -en, -en [mhd., ahd. mōr < lat. Maurus="dunkelhäutiger" Bewohner von Mauretania (="Gebiet" in Nordwestafrika, etwa das heutige Marokko)] (veraltet): Schwarzer: der Kleine kam schwarz wie ein M. (fam.; sehr schmutzig) nach Hause; sie kehrte schwarz wie ein M. (fam.; tief gebräunt) aus Tunesien zurück;

Rder M. hat seine Schuldigkeit getan, der M. kann gehen (jmd. war für andere eine Zeit lang sehr nützlich, hat alles getan, was zu tun war, u. fühlt sich jetzt, nachdem er nicht mehr gebraucht wird, ungerecht behandelt u. überflüssig; nach Schiller, Fiesco III, 4);


*einen -en weiß waschen wollen (Unmögliches, Widersprüchliches versuchen, bes. einen offensichtlich Schuldigen als Unschuldigen hinstellen wollen; wohl nach Jer. 13, 23).
Mohr  

n.
<m. 16; umg.; abwertend; veraltet> Schwarzer; der ~ hat seine Schuldigkeit (eigtl. Arbeit) getan, der ~ kann gehen (nach Schiller, „Fiesco“, 3,4); einen ~en weiß waschen wollen das Unmögliche versuchen; [<ahd. mor <lat. maurus „Nordwestafrikaner“]
[Mohr]
[Mohres, Mohrs, Mohre, Mohren]