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Nachbar  

Nạch|bar, der; -n, selten: -s, -n [mhd. nāchgebūr(e), ahd. nāhgibūr(o), aus ↑ nahe u. 1↑ Bauer , eigtl. = nahebei Wohnender]:
a)jmd., der in jmds. [unmittelbarer] Nähe wohnt, dessen Haus, Grundstück in der [unmittelbaren] Nähe von jmds. Haus, Grundstück liegt: wir haben neue -n bekommen; (ugs.:) bei -s geht es heute hoch her; in -s Garten;

b)jmd., der sich in jmds. [unmittelbarer] Nähe befindet: gute Beziehungen zu den östlichen, westlichen -n (Nachbarländern) haben.
Nachbar  

Nạch|bar, der; Gen. -n, seltener -s, Plur. -n
Nachbar  

a) Anwohner, Anwohnerin, Grundstücksnachbar, Grundstücksnachbarin, Hausnachbar, Hausnachbarin, Nachbarsfrau, Umwohner, Umwohnerin; (schweiz.): Anstößer, Anstößerin; (bes. südd., österr.): Anrainer, Anrainerin; (landsch.): Angrenzer, Angrenzerin; (bes. Verkehrsw.): Anlieger, Anliegerin.

b) Nebenmann, Sitznachbar, Sitznachbarin, Tischnachbar, Tischnachbarin.

[Nachbar, Nachbarin]
[Nachbarin, Nachbarn, Nachbarinnen]
Nachbar  

Nạch|bar, der; -n, selten: -s, -n [mhd. nāchgebūr(e), ahd. nāhgibūr(o), aus ↑ nahe u. 1↑ Bauer, eigtl. = nahebei Wohnender]:
a)jmd., der in jmds. [unmittelbarer] Nähe wohnt, dessen Haus, Grundstück in der [unmittelbaren] Nähe von jmds. Haus, Grundstück liegt: wir haben neue -n bekommen; (ugs.:) bei -s geht es heute hoch her; in -s Garten;

b)jmd., der sich in jmds. [unmittelbarer] Nähe befindet: gute Beziehungen zu den östlichen, westlichen -n (Nachbarländern) haben.
Nachbar  

n.
<m. 16 od. 25> neben jmdm. Sitzender od. Wohnender (Bank~, Flur~, Tisch~); die ~n <Pl.> die nebenan od. in unmittelbarer Nähe Wohnenden; Äpfel aus ~s Garten stehlen; Herr ~ (Anrede); es kann der Frömmste nicht im Frieden leben, wenn es dem bösen ~n nicht gefällt (Schiller, „Wilhelm Tell“, IV, 3); die lieben ~n <iron.> unsere östlichen, westlichen ~n die im Osten, Westen an unseren Staat angrenzenden Staaten;[<ahd. nahgibur(o); <nah „nahe bei“ + gibur(o) „nahebei Wohnender, Mitbewohner, Bauer“]
['Nach·bar]
[Nachbarn, Nachbarin, Nachbarinnen]