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nachgeben  

nach|ge|ben <st. V.; hat> [spätmhd. nachgeben]:

1.jmdm. noch mehr von etw. geben: sich Suppe n. lassen.


2.a)dem Willen od. den Forderungen eines anderen nach anfänglichem Widerstand entsprechen; schließlich doch zustimmen: er gibt nie nach; jmds. Bitten n.;

b)einer Stimmung o. Ä. erliegen, sich ihr überlassen: seiner Laune, einer Verlockung n.



3.einem Druck nicht standhalten: der Boden gibt nach; seine Knie gaben nach (er wurde schwach in den Knien).


4. jmdm., einer Sache gleichkommen (meist verneint): er gibt seinen Kameraden im Schwimmen nichts nach.


5.(Bankw., Wirtsch.) im Wert geringer werden: die Kurse geben [nicht] nach.
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nach|ge|ben
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1. a) sich beugen, einlenken, entgegenkommen, sich erweichen lassen, sich fügen, in die Knie gehen, kapitulieren, klein beigeben, kleinlaut werden, mit sich reden lassen, resignieren, schwach werden, seinen Widerstand aufgeben, zurückstecken; (ugs.): einen Rückzieher machen, weich werden; (salopp): den Schwanz einkneifen/einziehen.

b) aufgehen, erliegen, sich hingeben, nachhängen, sich überlassen, sich verlieren, sich verschreiben, versinken; (geh.): sich anheimgeben.

2. abebben, sich abflachen, abflauen, abklingen, abnehmen, sich abschwächen, fallen, geringer/niedriger werden, nachlassen, schrumpfen, schwächer werden, sinken, sich vermindern, sich verringern, zurückgehen; (geh.): schwinden; (ugs.): absacken, [he]runtergehen, schwächeln.

[nachgeben]
[gebe nach, gibst nach, gibt nach, geben nach, gebt nach, gab nach, gabst nach, gaben nach, gabt nach, gebest nach, gebet nach, gäbe nach, gäbest nach, gäben nach, gäbet nach, gib nach, nachgegeben, nachgebend, nachzugeben]
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nach|ge|ben <st. V.; hat> [spätmhd. nachgeben]:

1.jmdm. noch mehr von etw. geben: sich Suppe n. lassen.


2.
a)dem Willen od. den Forderungen eines anderen nach anfänglichem Widerstand entsprechen; schließlich doch zustimmen: er gibt nie nach; jmds. Bitten n.;

b)einer Stimmung o. Ä. erliegen, sich ihr überlassen: seiner Laune, einer Verlockung n.



3.einem Druck nicht standhalten: der Boden gibt nach; seine Knie gaben nach (er wurde schwach in den Knien).


4. jmdm., einer Sache gleichkommen (meist verneint): er gibt seinen Kameraden im Schwimmen nichts nach.


5.(Bankw., Wirtsch.) im Wert geringer werden: die Kurse geben [nicht] nach.
nachgeben  

[st. V.; hat] [spätmhd. nachgeben]: 1. jmdm. noch mehr von etw. geben: sich Suppe n. lassen. 2. a) dem Willen od. den Forderungen eines anderen nach anfänglichem Widerstand entsprechen; schließlich doch zustimmen: er gibt nie nach; jmds. Bitten n.; b) einer Stimmung o.Ä. erliegen, sich ihr überlassen: seiner Laune, einer Verlockung n. 3. einem Druck nicht standhalten: der Boden gibt nach; seine Knie gaben nach (er wurde schwach in den Knien). 4. jmdm., einer Sache gleichkommen (meist verneint): er gibt seinen Kameraden im Schwimmen nichts nach. 5. (Bankw., Wirtsch.) im Wert geringer werden: die Kurse geben [nicht] nach.
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v.
<V. 143; hat>
1 <V.i.> sich biegen, sich dehnen, zurückweichen, nicht standhalten; erschlaffen, locker werden; <fig.> Widerstand aufgeben, endlich doch zustimmen, sich überreden lassen; jmds. Bitten, Drängen ~; der Boden unter seinen Füßen gab plötzlich nach; einem Impuls, einer Laune ~ einem I., einer L. folgen; der Klügere gibt nach <sprichwörtl.>; der Stoff gibt mit der Zeit noch etwas nach
2 <V.t.> nachträglich geben, zusätzlich geben; sich Gemüse, Fleisch ~ lassen (beim Essen); jmdm. nichts ~ jmdm. gleichkommen; er gibt seinem Freund an Ausdauer, Hilfsbreitschaft nichts nach er ist ebenso ausdauernd, hilfsbereit wie sein Freund;
['nach|ge·ben]
[gebe nach, gibst nach, gibt nach, geben nach, gebt nach, gab nach, gabst nach, gaben nach, gabt nach, gebest nach, gebet nach, gäbe nach, gäbest nach, gäben nach, gäbet nach, gib nach, nachgegeben, nachgebend, nachzugeben]