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naiv  

na|iv <lat.-fr.>:

1.a)von kindlich unbefangener, direkter u. unkritischer Gemüts-, Denkart [zeugend]; treuherzige Arglosigkeit beweisend;

b)wenig Erfahrung, Sachkenntnis od. Urteilsvermögen erkennen lassend u. entsprechend einfältig, töricht [wirkend].



2.(Literaturw.) in vollem Einklang mit Natur u. Wirklichkeit stehend; Ggs. ↑ sentimentalisch (b)
naiv  

na|iv <Adj.> [frz. naïf < lat. nativus="durch" Geburt entstanden; angeboren, natürlich, zu: nasci (2. Part.: natum)="geboren" werden, entstehen]:

1.a)von kindlich unbefangener, direkter u. unkritischer Gemüts-, Denkart [zeugend]; treuherzige Arglosigkeit beweisend: -e (von Laien ohne entsprechende Vorbildung ausgeübte) Malerei; ein -es Gemüt;

b)(oft abwertend) wenig Erfahrung, Sachkenntnis od. Urteilsvermögen erkennen lassend u. entsprechend einfältig, töricht [wirkend]: er wirkt ein wenig n.



2.(Literaturw.) in vollem Einklang mit Natur u. Wirklichkeit stehend: -e Dichtung.
naiv  

na|iv <lat.-franz.> (natürlich; unbefangen; kindlich; einfältig); naive Malerei; naive u. sentimentalische Dichtung (bei Schiller)
naiv  

a) ahnungslos, arglos, blauäugig, einfältig, gutgläubig, gutmütig, harmlos, infantil, kindlich, leichtgläubig, nichts ahnend, sorglos, treuherzig, unbefangen, unkritisch, unschuldig, vertrauensselig; (oft abwertend): grün, kritiklos; (ugs. abwertend): treudoof; (ugs. veraltend): treu.

b) beschränkt, bieder, dumm, dümmlich, einfältig, töricht, unbedarft; (ugs.): blöd, dämlich, doof, dusselig; (leicht spött.): tumb.

[naiv]
[naiver, naive, naives, naiven, naivem, naiverer, naivere, naiveres, naiveren, naiverem, naivster, naivste, naivstes, naivsten, naivstem]
naiv  

na|iv <Adj.> [frz. naïf < lat. nativus="durch" Geburt entstanden; angeboren, natürlich, zu: nasci (2. Part.: natum)="geboren" werden, entstehen]:

1.
a)von kindlich unbefangener, direkter u. unkritischer Gemüts-, Denkart [zeugend]; treuherzige Arglosigkeit beweisend: -e (von Laien ohne entsprechende Vorbildung ausgeübte) Malerei; ein -es Gemüt;

b)(oft abwertend) wenig Erfahrung, Sachkenntnis od. Urteilsvermögen erkennen lassend u. entsprechend einfältig, töricht [wirkend]: er wirkt ein wenig n.



2.(Literaturw.) in vollem Einklang mit Natur u. Wirklichkeit stehend: -e Dichtung.
naiv  

Adj. [frz. na?f [ lat. nativus= durch Geburt entstanden; angeboren, natürlich, zu: nasci (2. Part.: natum)= geboren werden, entstehen]: 1. a) von kindlich unbefangener, direkter u. unkritischer Gemüts-, Denkart [zeugend]; treuherzige Arglosigkeit beweisend: ein -es Gemüt; -e (von Laien ohne entsprechende Vorbildung ausgeübte) Malerei; b) (oft abwertend) wenig Erfahrung, Sachkenntnis od. Urteilsvermögen erkennen lassend u. entsprechend einfältig, töricht [wirkend]: er wirkt ein wenig n. 2. (Literaturw.) in vollem Einklang mit Natur u. Wirklichkeit stehend: -e Dichtung.
naiv  

adj.
<Adj.> kindlich, unbefangen, natürlich, ursprünglich, harmlos, einfältig, treuherzig; das zeugt von einer sehr ~en Anschauung; eine ~e Bemerkung machen; ~e Dichtung <nach Schiller> Dichtung, die nur der „einfachen Natur u. Empfindung“ folgt; Ggs sentimentalische Dichtung; ~e Malerei heitere, naive Stilrichtung der Malerei mit realistisch-kindhaften Motiven (wird z.T. von Hobbymalern ausgeübt); das war ~ gedacht, gehandelt; das ist recht ~ von ihr <umg.> einfältig, töricht; [<frz. naïf]
[na'iv]
[naiver, naive, naives, naiven, naivem, naiverer, naivere, naiveres, naiveren, naiverem, naivster, naivste, naivstes, naivsten, naivstem]