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nehmen  

neh|men <st. V.; hat> [mhd. nemen, ahd. neman, urspr. = (sich selbst) zuteilen]:

1.a)mit der Hand greifen, erfassen u. festhalten: er nahm seinen Mantel und ging; sie nahm (ergriff) die dargebotene Hand;

b)[ergreifen u.] an sich, in seinen Besitz bringen: er nahm, was er bekommen konnte; den Läufer n. (Schach; schlagen);

R woher n. und nicht stehlen?




2. (etw. Angebotenes) annehmen: nehmen Sie meinen herzlichsten Dank (geh.; ich danke Ihnen sehr herzlich).


3.a)(fremdes Eigentum) in seinen Besitz bringen: die Einbrecher nahmen alles, was ihnen wertvoll erschien; der Krieg, der Tod hat ihr den Mann genommen;

b)jmdn. um etw. bringen; entziehen: jmdm. die Sicht n.; jmdm. die Hoffnung n.; das nimmt der Sache den ganzen Reiz;

*sich <Dativ> nicht n. lassen, etw. zu tun (sich nicht davon abhalten lassen, etw. zu tun): sie ließ es sich nicht n., persönlich zu gratulieren;

c)bewirken, dass sich jmd. von etw. Unangenehmem befreit fühlt: die Angst von jmdm. n.



4.(für einen bestimmten Zweck) benutzen, verwenden: sie nimmt nur Öl zum Braten; einen anderen Weg n.


5.a)[ergreifen u.] an eine [bestimmte] Stelle bei sich bringen, bewegen: er hat das Kind auf den Schoß genommen; sie nahmen den Vater in die Mitte (gingen links u. rechts vom Vater); das Schiff nimmt (lädt) Kohle;

b)aus einem bestimmten Anlass ergreifen u. von etw. weg-, aus etw. herausbringen: Geld aus der Brieftasche n.; die Gläser vom Tisch n.; als das Baby weinte, nahm sie es aus dem Wagen.



6.sich (einer Person od. Sache) bedienen: [sich] einen Anwalt n.; er nahm ein Taxi.


7.für seine Zwecke aussuchen, sich (für jmdn., etw.) entscheiden: sie nahm die angebotene Stelle; diese Wohnung nehmen wir.


8.bei sich unterbringen, aufnehmen: sie nahm ihre alte Mutter zu sich.


9.

*etw. auf sich n. (etw. übernehmen): alle Schuld auf sich n.


10.in Anspruch nehmen, sich geben lassen: Urlaub n.; ich habe mir [einen Tag] frei genommen.


11.als Preis fordern: was nehmen Sie für eine Stunde?


12. (geh.) a)(eine Mahlzeit o. Ä.) einnehmen: das Abendmahl n. (das Altarsakrament empfangen);

b)(Speisen, Getränke o. Ä.) dem Körper zuführen: einen Kognak n.; ich habe heute noch nichts zu mir genommen;

*einen n. (ugs.; etw. Alkoholisches trinken).



13.(ein Medikament) [regelmäßig, über einen bestimmten Zeitraum] einnehmen: sie nimmt die Pille.


14.a)als etw. ansehen, auffassen, verstehen: etw. als gutes Zeichen n.;

b)in einer bestimmten Weise betrachten, auffassen, bewerten, einschätzen: etw. [sehr] ernst n.; sie nimmt dich nicht ernst;

R wie mans nimmt (ugs.; man kann die Sache verschieden, auch anders auffassen);


*jmdn. nicht für voll n. (ugs.; jmdn. u. das, was er sagt od. tut, gering einschätzen).



15.in seiner Art akzeptieren, hinnehmen (1) : du musst den Menschen n., wie er ist.


16.sich vorstellen, denken: nehmen wir einmal eine Gestalt wie Cäsar.


17.(mit jmdm.) auf eine bestimmte Weise umgehen; (auf jmdn.) auf eine bestimmte Art reagieren: jmdn. zu n. wissen.


18.a)sich (über etw.) hinwegbewegen, (ein Hindernis o. Ä.) überwinden: das Pferd hat den Graben [ohne Fehler] genommen;

b)(Milit.) erobern, einnehmen: eine Stadt n.



19.(mit einer Frau) koitieren: er nahm sie mit Gewalt.


20.a)aufnehmen (10 c) : ein Konzert auf Band n.;

b)aufnehmen (10 b) .



21. (Ballspiele) grob foulen: der Stürmer wurde hart genommen.


22.(Ballspiele) annehmen (12) .


23. (Boxen) (Schläge u. Treffer) hinnehmen [müssen]: er musste mehrere Haken n.


24.(verblasst:) den, seinen Abschied n. (geh.; entlassen werden, aus dem Amt scheiden); etw. in Arbeit n. (beginnen, an etw. zu arbeiten); einen steilen Aufschwung n. (bes. Wirtsch.; sich lebhaft fortentwickeln); etw. in Betrieb, in Dienst n. (beginnen, etw. zu benutzen, einzusetzen); in Gebrauch n. (beginnen, etw. zu gebrauchen, zu verwenden); eine beachtliche Entwicklung n. (sich gut entwickeln); seinen Fortgang n. (fortgeführt werden); seinen Rücktritt n. ([von einem Amt] zurücktreten); jmdn. ins Verhör n. (verhören).
nehmen  


1. aufnehmen, [er]fassen, [er]greifen, packen, zu fassen bekommen/kriegen, zur Hand nehmen; (landsch.): hernehmen.

2. akzeptieren, annehmen, sich geben lassen, in Anspruch nehmen, zusagen.

3. a) sich aneignen, an sich nehmen/reißen, sich beschaffen, Besitz ergreifen, sich besorgen, sich einverleiben, erbeuten, greifen, [sich] holen, in Besitz bringen/nehmen, mitnehmen, sich vergreifen, sich zu Eigen machen; (geh.): sich bemächtigen; (ugs.): absahnen, an sich bringen, einheimsen, einkassieren, einsacken, in die eigene Tasche stecken, kassieren, schnappen; (ugs., oft abwertend): einstecken, einstreichen; (salopp): abstauben, kaschen, sich unter den Nagel reißen/ritzen; (fam.): mopsen; (bes. Rechtsspr.): sich zueignen.

b) abjagen, abnehmen, entreißen, fortnehmen, fortreißen, stehlen, wegnehmen; (geh.): entwenden, entwinden; (ugs.): abknöpfen; (salopp): ablausen, abluchsen, klauen.

c) befreien, entlasten, erleichtern, erlösen.

4. anwenden, benutzen, gebrauchen, nutzen, verwenden; (geh.): sich bedienen.

5. einschalten, heranziehen, hinzuziehen; (geh.): bemühen; (bes. südd., österr., schweiz.): beiziehen; (veraltet): attirieren.

6. beanspruchen, einfordern, eintreiben, einziehen, erheben, fordern, verlangen.

7. a) einnehmen, essen, trinken, verzehren, zu sich nehmen; (scherzh.): sich einverleiben.

b) [regelmäßig] einnehmen, schlucken.

8. ansehen, auffassen, begreifen, betrachten, beurteilen, bewerten, einschätzen, empfinden, halten, sehen, urteilen, verstehen, werten; (geh.): befinden, erachten; (bildungsspr.): interpretieren.

9. akzeptieren, hinnehmen.

[nehmen]
[nehme, nimmst, nimmt, nehmt, nahm, nahmst, nahmen, nahmt, nehmest, nehmet, nähme, nähmest, nähmen, nähmet, nimm, genommmen, nehmend]

etw. auf sich nehmen
bewältigen, durchstehen, erdulden, sich ergeben in, sich fügen in, hinnehmen, sich schicken in, tragen, über sich ergehen lassen, verkraften, verschmerzen; (geh.): den [bitteren] Kelch bis zur Neige leeren [müssen]; (ugs.): durchmachen, einstecken, mitmachen, schlucken, verdauen.

etw. zu sich nehmen
eine Mahlzeit einnehmen, sich ernähren, essen, sich stärken; (geh.): dinieren, speisen, tafeln; (fam.): schnabulieren, spachteln; (veraltend): Mahlzeit halten.
[• nehmen]
[nehme, nimmst, nimmt, nehmt, nahm, nahmst, nahmen, nahmt, nehmest, nehmet, nähme, nähmest, nähmen, nähmet, nimm, genommmen, nehmend]
nehmen  

neh|men <st. V.; hat> [mhd. nemen, ahd. neman, urspr. = (sich selbst) zuteilen]:

1.
a)mit der Hand greifen, erfassen u. festhalten: er nahm seinen Mantel und ging; sie nahm (ergriff) die dargebotene Hand;

b)[ergreifen u.] an sich, in seinen Besitz bringen: er nahm, was er bekommen konnte; den Läufer n. (Schach; schlagen);

Rwoher n. und nicht stehlen?




2. (etw. Angebotenes) annehmen: nehmen Sie meinen herzlichsten Dank (geh.; ich danke Ihnen sehr herzlich).


3.
a)(fremdes Eigentum) in seinen Besitz bringen: die Einbrecher nahmen alles, was ihnen wertvoll erschien; der Krieg, der Tod hat ihr den Mann genommen;

b)jmdn. um etw. bringen; entziehen: jmdm. die Sicht n.; jmdm. die Hoffnung n.; das nimmt der Sache den ganzen Reiz;

*sich <Dativ> nicht n. lassen, etw. zu tun (sich nicht davon abhalten lassen, etw. zu tun): sie ließ es sich nicht n., persönlich zu gratulieren;

c)bewirken, dass sich jmd. von etw. Unangenehmem befreit fühlt: die Angst von jmdm. n.



4.(für einen bestimmten Zweck) benutzen, verwenden: sie nimmt nur Öl zum Braten; einen anderen Weg n.


5.
a)[ergreifen u.] an eine [bestimmte] Stelle bei sich bringen, bewegen: er hat das Kind auf den Schoß genommen; sie nahmen den Vater in die Mitte (gingen links u. rechts vom Vater); das Schiff nimmt (lädt) Kohle;

b)aus einem bestimmten Anlass ergreifen u. von etw. weg-, aus etw. herausbringen: Geld aus der Brieftasche n.; die Gläser vom Tisch n.; als das Baby weinte, nahm sie es aus dem Wagen.



6.sich (einer Person od. Sache) bedienen: [sich] einen Anwalt n.; er nahm ein Taxi.


7.für seine Zwecke aussuchen, sich (für jmdn., etw.) entscheiden: sie nahm die angebotene Stelle; diese Wohnung nehmen wir.


8.bei sich unterbringen, aufnehmen: sie nahm ihre alte Mutter zu sich.


9.

*etw. auf sich n. (etw. übernehmen): alle Schuld auf sich n.


10.in Anspruch nehmen, sich geben lassen: Urlaub n.; ich habe mir [einen Tag] frei genommen.


11.als Preis fordern: was nehmen Sie für eine Stunde?


12. (geh.)
a)(eine Mahlzeit o. Ä.) einnehmen: das Abendmahl n. (das Altarsakrament empfangen);

b)(Speisen, Getränke o. Ä.) dem Körper zuführen: einen Kognak n.; ich habe heute noch nichts zu mir genommen;

*einen n. (ugs.; etw. Alkoholisches trinken).



13.(ein Medikament) [regelmäßig, über einen bestimmten Zeitraum] einnehmen: sie nimmt die Pille.


14.
a)als etw. ansehen, auffassen, verstehen: etw. als gutes Zeichen n.;

b)in einer bestimmten Weise betrachten, auffassen, bewerten, einschätzen: etw. [sehr] ernst n.; sie nimmt dich nicht ernst;

Rwie mans nimmt (ugs.; man kann die Sache verschieden, auch anders auffassen);


*jmdn. nicht für voll n. (ugs.; jmdn. u. das, was er sagt od. tut, gering einschätzen).



15.in seiner Art akzeptieren, hinnehmen (1): du musst den Menschen n., wie er ist.


16.sich vorstellen, denken: nehmen wir einmal eine Gestalt wie Cäsar.


17.(mit jmdm.) auf eine bestimmte Weise umgehen; (auf jmdn.) auf eine bestimmte Art reagieren: jmdn. zu n. wissen.


18.
a)sich (über etw.) hinwegbewegen, (ein Hindernis o. Ä.) überwinden: das Pferd hat den Graben [ohne Fehler] genommen;

b)(Milit.) erobern, einnehmen: eine Stadt n.



19.(mit einer Frau) koitieren: er nahm sie mit Gewalt.


20.
a)aufnehmen (10 c): ein Konzert auf Band n.;

b)aufnehmen (10 b).



21. (Ballspiele) grob foulen: der Stürmer wurde hart genommen.


22.(Ballspiele) annehmen (12).


23. (Boxen) (Schläge u. Treffer) hinnehmen [müssen]: er musste mehrere Haken n.


24.(verblasst:) den, seinen Abschied n. (geh.; entlassen werden, aus dem Amt scheiden); etw. in Arbeit n. (beginnen, an etw. zu arbeiten); einen steilen Aufschwung n. (bes. Wirtsch.; sich lebhaft fortentwickeln); etw. in Betrieb, in Dienst n. (beginnen, etw. zu benutzen, einzusetzen); in Gebrauch n. (beginnen, etw. zu gebrauchen, zu verwenden); eine beachtliche Entwicklung n. (sich gut entwickeln); seinen Fortgang n. (fortgeführt werden); seinen Rücktritt n. ([von einem Amt] zurücktreten); jmdn. ins Verhör n. (verhören).
nehmen  

[st. V.; hat] [mhd. nemen, ahd. neman, urspr.= (sich selbst) zuteilen]: 1. a) mit der Hand greifen, erfassen u. festhalten: er nahm seinen Mantel und ging; sie nahm (ergriff) die dargebotene Hand; b) [ergreifen u.] an sich, in seinen Besitz bringen: er nahm, was er bekommen konnte; den Läufer n. (Schach; schlagen); R woher n. und nicht stehlen? 2. (etw. Angebotenes) annehmen: nehmen Sie meinen herzlichsten Dank (geh.; ich danke Ihnen sehr herzlich). 3. a) (fremdes Eigentum) in seinen Besitz bringen: die Einbrecher nahmen alles, was ihnen wertvoll erschien; Ü der Krieg, der Tod hat ihr den Mann genommen; b) jmdn. um etw. bringen; entziehen: jmdm. die Sicht n.; Ü jmdm. die Hoffnung n.; das nimmt der Sache den ganzen Reiz; *sich [Dativ] nicht n. lassen, etw. zu tun (sich nicht davon abhalten lassen, etw. zu tun): sie ließ es sich nicht n., persönlich zu gratulieren; c) bewirken, dass sich jmd. von etw. Unangenehmem befreit fühlt: die Angst von jmdm. n. 4. (für einen bestimmten Zweck) benutzen, verwenden: sie nimmt nur Öl zum Braten; Ü einen anderen Weg n. 5. a) [ergreifen u.] an eine [bestimmte] Stelle bei sich bringen, bewegen: er hat das Kind auf den Schoß genommen; sie nahmen den Vater in die Mitte (gingen links u. rechts vom Vater); das Schiff nimmt (lädt) Kohle; b) aus einem bestimmten Anlass ergreifen u. von etw. weg-, aus etw. herausbringen: Geld aus der Brieftasche n.; die Gläser vom Tisch n.; als das Baby weinte, nahm sie es aus dem Wagen. 6. sich (einer Person od. Sache) bedienen: [sich] einen Anwalt n.; er nahm ein Taxi. 7. für seine Zwecke aussuchen, sich (für jmdn., etw.) entscheiden: sie nahm die angebotene Stelle; diese Wohnung nehmen wir. 8. bei sich unterbringen, aufnehmen: sie nahm ihre alte Mutter zu sich. 9. *etw. auf sich n. (etw. übernehmen): alle Schuld auf sich n. 10. in Anspruch nehmen, sich geben lassen: Urlaub n.; ich habe mir [einen Tag] frei genommen. 11. als Preis fordern: was nehmen Sie für eine Stunde? 12. (geh.) a) (eine Mahlzeit o.Ä.) einnehmen: das Abendmahl n. (das Altarsakrament empfangen); b) (Speisen, Getränke o.Ä.) dem Körper zuführen: einen Kognak n.; ich habe heute noch nichts zu mir genommen; *einen n. (ugs.; etw. Alkoholisches trinken). 13. (ein Medikament) [regelmäßig, über einen bestimmten Zeitraum] einnehmen: sie nimmt die Pille. 14. a) als etw. ansehen, auffassen, verstehen: etw. als gutes Zeichen n.; b) in einer bestimmten Weise betrachten, auffassen, bewerten, einschätzen: etw. [sehr] ernst n.; sie nimmt dich nicht ernst; R wie mans nimmt (ugs.; man kann die Sache verschieden, auch anders auffassen); *jmdn. nicht für voll n. (ugs.; jmdn. u. das, was er sagt od. tut, gering einschätzen). 15. in seiner Art akzeptieren, hinnehmen (1): du musst den Menschen n., wie er ist. 16. sich vorstellen, denken: nehmen wir einmal eine Gestalt wie Caesar. 17. (mit jmdm.) auf eine bestimmte Weise umgehen; (auf jmdn.) auf eine bestimmte Art reagieren: jmdn. zu n. wissen. 18. a) sich (über etw.) hinwegbewegen, (ein Hindernis o.Ä.) überwinden: das Pferd hat den Graben [ohne Fehler] genommen; b) (Milit.) erobern, einnehmen: eine Stadt n. 19. (mit einer Frau) koitieren: er nahm sie mit Gewalt. 20. a) aufnehmen (10 c): ein Konzert auf Band n.; b) aufnehmen (10 b). 21. (Ballspiele) grob foulen: der Stürmer wurde hart genommen. 22. (Ballspiele) annehmen (12). 23. (Boxen) (Schläge u. Treffer) hinnehmen [müssen]: er musste mehrere Haken n. 24. (verblasst) den, seinen Abschied n. (geh.; entlassen werden, aus dem Amt scheiden); etw. in Arbeit n. (beginnen, an etw. zu arbeiten); einen steilen Aufschwung n. (bes. Wirtsch.; sich lebhaft fortentwickeln); auf etw. Einfluss n. (etw. beeinflussen); eine beachtliche Entwicklung n. (sich gut entwickeln); seinen Fortgang n. (fortgeführt werden); seinen Rücktritt n. ([von einem Amt] zurücktreten); jmdn. ins Verhör n. (verhören).
nehmen  

v.
<V.t. 187; hat>
1 etwas ~ ergreifen, fassen, packen, sich aneignen, von etwas Besitz ergreifen; in seinen Besitz bringen, fordern, verlangen (Honorar); erobern; wählen, sich für etwas entscheiden; jmdm. etwas ~ ihm entziehen, ihn einer Sache berauben; jmdn. ~ behandeln; heiraten; er ist vom Stamme Nimm <umg.> er ist unbescheiden, nimmt alles, was er nur bekommen kann;
2 ;man nehme … <5 Eier usw.; in Kochrezepten>; man muss ihn (sie, es) ~, wie er (sie, es) ist man muss sich mit ihm (ihr, damit) abfinden, man kann ihn (sie,es) nicht ändern; man weiß nie, wie man ihn ~ soll behandeln soll; sie hat ihn dann doch noch genommen geheiratet; er ist schwer zu ~; das Abendmahl ~; und so nahm alles seinen Anfang so begann es; einen Anwalt ~ sich von einem A. vertreten lassen; eine Arznei, Tabletten, Tropfen ~; ein Bad ~ baden; das Schiff nimmt Ballast, Ladung; du solltest dir ein Beispiel daran ~ dir das zum Vorbild machen, es nachahmen, ihm nacheifern; ~ sie meinen herzlichsten Dank <schlichter> ich danke Ihnen herzlich; Einsicht in das Protokoll ~ es lesen; der Vortrag nimmt kein Ende dauert zu lange, hört nicht auf; es wird noch ein schlimmes Ende mit dir ~ schlimm enden; das Flugzeug, den Omnibus, das Schiff, die Straßenbahn, den Wagen ~ benutzen; sich eine Frau, einen Mann ~ heiraten; du hast mir die Freude, den Spaß daran genommen mir verdorben; jmdm. das Geld, den Mantel, die letzten Spargroschen ~ stehlen; er nimmt kein Geld, keine Bezahlung, kein Trinkgeld; eine Tasse Kaffee ~ trinken; jmdm. den Glauben, die Hoffnung, die Illusionen ~; ein Hindernis ~ überspringen, überwinden; Vorsicht, ich kann dir deinen Läufer ~ (beim Schachspiel); der Junge hat heute wieder eine Mark genommen weggenommen; der Schneider muss noch Maß ~ die Körpermaße messen u. aufschreiben; du musst dir schon die Mühe ~ und …; ein Taxi ~ mieten; den Tee auf der Veranda ~ <förml.> die nachmittägl. Mahlzeit auf der V. einnehmen; ich werde den Zug um 1230 ~ benutzen;
3 das lasse ich mir nicht ~ ich bestehe darauf, so zu handeln; er ließ es sich nicht ~ zu … ließ sich nicht davon abbringen; er weiß seine Leute zu ~ versteht sie zu behandeln;
4 du musst es als Scherz ~ auffassen; ich werde es vorläufig an mich ~ verwahren, aufbewahren; eine Bürde, Last, die Verantwortung auf sich ~ übernehmen; nun musst du die Folgen auch auf dich ~; er will die Schuld auf sich ~ übernehmen, sich zuschreiben; das Kind auf den Arm, den Schoß, die Schulter ~; den Sack auf den Rücken ~; die Butter aus dem Kühlschrank ~; die Geldbörse aus der Tasche ~; sich noch einmal, mehr ~ (bei Tisch) noch einmal zulangen; ich nehme es für ein günstiges Zeichen fasse es als günstiges Z. auf; wir wollen den guten Willen für die Tat ~; der Boxer ist hart im Nehmen er kann schwere Schläge hinnehmen; jmdn. in die Mitte ~; etwas mit sich ~; wenn Sie's so ~ <umg.> auffassen; die Sorge hat er von mir genommen von dieser S. hat er mich befreit; die Vase vom Schrank ~; der nimmt's auch von den Lebendigen <umg.> nimmt Überpreise, plündert die Käufer aus; vorm Weggehen noch schnell etwas, eine Kleinigkeit zu sich ~ etwas essen; Gott hat ihn zu sich genommen er ist gestorben; sie wollen ein Kind zu sich ~ adoptieren; sie wollen seine alte Mutter zu sich nehmen in die Familie aufnehmen, bei sich wohnen lassen u. für sie sorgen; etwas zum Anlass ~ etwas als Anlass benutzen; jmdn. zur Frau, zum Mann ~ heiraten;
5 wie man's nimmt <fig.; umg.> man kann es so od. so auffassen; wie viel hat er dafür genommen? welchen Preis hat er verlangt?; woher ~ und nicht stehlen? <umg.> woher soll ich's denn nur nehmen?; ich habe nicht so viel Geld; [<ahd. nemen; zu idg. *nem- „zuteilen; nehmen“]
['neh·men]
[nehme, nimmst, nimmt, nehmen, nehmt, nahm, nahmst, nahmen, nahmt, nehmest, nehmet, nähme, nähmest, nähmen, nähmet, nimm, genommmen, nehmend]