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Neid  

Neid, der; -[e]s [mhd. nīt, ahd. nīd, urspr. = Hass, Groll, H. u.]: Empfindung, Haltung, bei der jmd. einem andern dessen Besitz od. Erfolg nicht gönnt u. selbst haben möchte: N. empfinden; jmdn. voll[er] N. ansehen; blass vor N. sein (emotional; sich seinen Neid deutlich ansehen lassen); von N. erfüllt sein;

R das ist [nur] der N. der Besitzlosen; nur kein N. [wer hat, der hat]!;


*vor N. erblassen (plötzlich sehr neidisch werden).
Neid  

Neid, der; -[e]s
Neid  

Eifersucht, Missgunst, Übelwollen; (veraltend): Scheelsucht; (veraltet): Abgunst, Emulation.
[Neid]
[Neides, Neids, Neide]
Neid  

Neid, der; -[e]s [mhd. nīt, ahd. nīd, urspr. = Hass, Groll, H. u.]: Empfindung, Haltung, bei der jmd. einem andern dessen Besitz od. Erfolg nicht gönnt u. selbst haben möchte: N. empfinden; jmdn. voll[er] N. ansehen; blass vor N. sein (emotional; sich seinen Neid deutlich ansehen lassen); von N. erfüllt sein;

Rdas ist [nur] der N. der Besitzlosen; nur kein N. [wer hat, der hat]!;


*vor N. erblassen (plötzlich sehr neidisch werden).
Neid  

n.
<m. 1; unz.>
1 Unlustgefühl, das jmdn. befällt, wenn er einem andern etwas nicht gönnt od. das Gleiche haben will u. es nicht bekommt; Missgunst
2 das ist (nur) der ~ der Besitzlosen! <umg.> ihr kritisiert das nur, weil ihr es selbst nicht habt; mir grauet vor der Götter ~e (Schiller, „Ring des Polykrates“)
3 ;jmds. ~ erregen, erwecken; der ~ frisst, nagt, zehrt an ihm; der ~ gönnt dem Teufel nicht die Hitze in der Hölle <Sprichw.> das muss der ~ ihm lassen <umg.> das muss auch der Übelwollende zugeben, dass er …;
4 ;blass, gelb, grün vor ~ werden <fig.> der blasse ~ sprach aus ihm
5 ich könnte vor ~ bersten, platzen <umg.> vergehen, ich bin sehr neidisch; [<mhd. nit, nid „feindselige Gesinnung; Eifersucht, Missgunst, Neid“ <ahd. nid, nidh, nith „Hass, Zorn, Neid“, got. neiþ „Neid“; zu idg. nit-, „befeinden, schmähen“; vermutl. verwandt mit nieder]
[Neid]
[Neides, Neids, Neide]