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neigen  

nei|gen <sw. V.; hat> [mhd. neigen, ahd. hneigan, Veranlassungsverb zu mhd. nīgen, ahd. hnīgan = sich neigen, sich beugen; vgl. 1nicken ]:

1.a)aus der senkrechten od. waagerechten in eine schräge Lage bringen, schräg halten: die Flasche n.;

b)aus der senkrechten od. waagerechten Lage [leicht] nach unten beugen, biegen, senken: den Kopf zum Gruß n.



2.<n. + sich> a)sich aus der senkrechten od. waagerechten in eine schräge Lage bringen; sich schräg legen: die Waagschale neigt sich (sinkt) [nach unten];

b)sich aus der senkrechten od. waagerechten Lage [leicht] nach unten beugen, biegen, senken: die Zweige neigten sich unter der Last.



3.<n. + sich> schräg abfallen; leicht abschüssig sein: eine geneigte Fläche.


4.<n. + sich> (geh.) (von einem Zeitabschnitt) zu Ende gehen: der Tag hat sich geneigt.


5.a)einen Hang zu etw. haben: sie neigt zu Erkältungen, zur/zu Schwermut;

b)im Denken u. Handeln eine bestimmte Richtung einschlagen, vertreten: ich neige dazu, ihm recht zu geben.

neigen  


1. a) kippen, schräg halten.

b) biegen, beugen, krümmen, krumm machen, nach unten bewegen, nicken, seitwärtsbewegen, senken, vorbeugen.

2. a) eine Disposition/eine Neigung haben, einen Hang/eine Tendenz haben, hinneigen, tendieren; (bildungsspr. veraltet): inklinieren.

b) sich ausrichten, sich hingezogen fühlen, sympathisieren, zuneigen.

[neigen]
[neige, neigst, neigt, neigte, neigtest, neigten, neigtet, neigest, neiget, neig, geneigt, neigend]


1. a) in Schräglage geraten, kippen.

b) sich beugen, sich biegen, sich bücken, sich krümmen, sich lehnen, sich nach unten bewegen, sich seitwärtsbewegen, sich vorbeugen; (geh.): sich niederbeugen.

2. sich abdachen, abfallen, sich abflachen, abschüssig sein, absinken, schräg sein, sich senken; (ugs.): nach unten gehen.

3. aufhören, enden; (geh.): zur Neige gehen.

[neigen, sich]
[sich neigen, neige, neigst, neigt, neigte, neigtest, neigten, neigtet, neigest, neiget, neig, geneigt, neigend, neigen sich]
neigen  

nei|gen <sw. V.; hat> [mhd. neigen, ahd. hneigan, Veranlassungsverb zu mhd. nīgen, ahd. hnīgan = sich neigen, sich beugen; vgl. 1nicken]:

1.
a)aus der senkrechten od. waagerechten in eine schräge Lage bringen, schräg halten: die Flasche n.;

b)aus der senkrechten od. waagerechten Lage [leicht] nach unten beugen, biegen, senken: den Kopf zum Gruß n.



2.<n. + sich>
a)sich aus der senkrechten od. waagerechten in eine schräge Lage bringen; sich schräg legen: die Waagschale neigt sich (sinkt) [nach unten];

b)sich aus der senkrechten od. waagerechten Lage [leicht] nach unten beugen, biegen, senken: die Zweige neigten sich unter der Last.



3.<n. + sich> schräg abfallen; leicht abschüssig sein: eine geneigte Fläche.


4.<n. + sich> (geh.) (von einem Zeitabschnitt) zu Ende gehen: der Tag hat sich geneigt.


5.
a)einen Hang zu etw. haben: sie neigt zu Erkältungen, zur/zu Schwermut;

b)im Denken u. Handeln eine bestimmte Richtung einschlagen, vertreten: ich neige dazu, ihm recht zu geben.

neigen  

[sw. V.; hat] [mhd. neigen, ahd. hneigan, Kausativ zu mhd. nigen, ahd. hnigan= sich neigen, sich beugen; vgl. 1nicken]: 1. a) aus der senkrechten od. waagerechten in eine schräge Lage bringen, schräg halten: die Flasche n.; b) aus der senkrechten od. waagerechten Lage [leicht] nach unten beugen, biegen, senken: den Kopf zum Gruß n. 2. [n.+ sich] a) sich aus der senkrechten od. waagerechten in eine schräge Lage bringen; sich schräg legen: die Waagschale neigt sich (sinkt) [nach unten]; b) sich aus der senkrechten od. waagerechten Lage [leicht] nach unten beugen, biegen, senken: die Zweige neigten sich unter der Last. 3. [n.+ sich] schräg abfallen; leicht abschüssig sein: eine geneigte Fläche. 4. [n.+ sich] (geh.) (von einem Zeitabschnitt) zu Ende gehen: der Tag hat sich geneigt. 5. a) einen Hang zu etw. haben: sie neigt zu Erkältungen, zur/zu Schwermut; b) im Denken u. Handeln eine bestimmte Richtung einschlagen, vertreten: ich neige dazu, ihm Recht zu geben.
neigen  

(sich) neigen, (sich) senken, abfallen, einfallen, herabfallen, herunterfallen, herunterstürzen, sinken, stürzen, verringern
[senken, abfallen, einfallen, herabfallen, herunterfallen, herunterstürzen, sinken, stürzen, verringern]
neigen  

v.
<V.t.; hat>
1 schräg stellen, beugen, senken; herabbeugen, nähern
2 ;Ach neige, du Schmerzensreiche, dein Antlitz gnädig meiner Not (Goethe, „Faust I“); das Haupt in Demut, zum Gruß ~; sein Leben neigt sich zum Ende; der Tag neigt sich geht zu Ende; die Waage neigt sich nach dieser Seite
3 zu etwas ~ eine Vorliebe, einen Hang für etwas haben, sich einer Sache zuwenden, ihr nähern; er neigt zum Alkohol, zum Trinken, zur Verschwendung; ich neige zu der Ansicht, dass …; sie ist stets zum Ausgleich, Kompromiss, zur Versöhnung geneigt; ich neige dazu, ihm zu glauben
4 ;eine geneigte Ebene; der geneigte Leser <geh.> der wohlgesinnte L.; ein geneigtes Ohr zu finden hoffen <fig.; geh.> empfängliche, verständnisvolle Zuhörer; ich bin geneigt, mich daran zu beteiligen ich habe Lust dazu, ich werde mich wahrscheinlich daran beteiligen; [<ahd. hneigen „neigen (machen), beugen“, got. knaiwjan; zu germ. *hnig- <idg. *kneigh-]
['nei·gen]
[neige, neigst, neigt, neigen, neigte, neigtest, neigten, neigtet, neigest, neiget, neig, geneigt, neigend]