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Oblate  

1Ob|la|te die; -, -n <lat.-mlat.; »(als Opfer) Dargebrachtes«>:

1.a)(kath. Rel.) noch nicht ↑ konsekrierte Hostie;

b)(ev. Rel.) Abendmahlsbrot.



2.a)eine Art Waffel;

b)sehr dünne Scheibe aus einem Teig aus Mehl u. Wasser (als Gebäckunterlage).



3.(landsch.) kleines Bildchen, das in ein Poesiealbum o. Ä. eingeklebt wird


2Ob|la|te der; -n, -n (meist Plural):

1.(hist.) im Kloster erzogenes, für den Ordensstand bestimmtes Kind.


2.Laie, der sich in stets widerruflichem Gehorsamsversprechen einem geistlichen Orden angeschlossen hat.


3.Angehöriger kath. religiöser Genossenschaften
Oblate  

1Ob|la|te, die; -, -n [mhd., ahd. oblāte < mlat. oblata (hostia)="(als" Opfer) dargebrachtes (Abendmahlsbrot), zu lat. offerre (↑ offerieren ) u. hostia, ↑ Hostie ]:

1.dünne, aus einem Teig aus Mehl u. Wasser gebackene Scheibe, die bes. in der katholischen Kirche als Abendmahlsbrot gereicht wird.


2.a)dünne Scheibe aus einem Teig aus Mehl u. Wasser, die als Unterlage für verschiedenes Gebäck verwendet wird;

b)waffelähnliches, flaches, rundes Gebäck: Karlsbader -n.



2Ob|la|te, der; -n, -n [nach lat. pueri oblati = dargebrachte Knaben; in der alten u. ma. Kirche Bez. für Kinder, die von ihren Eltern für das Leben im Kloster bestimmt worden waren] (kath. Kirche):

1. Mitglied einer neueren Ordensgemeinschaft.


2.jmd., der sich einem Orden od. Kloster angeschlossen hat, ohne Vollmitglied zu sein.


3.Angehöriger kath. religiöser Genossenschaften.
Oblate  

Ob|la|te [österr. 'ɔp...], die; -, -n <lat.> (ungeweihte Hostie; dünnes, rundes Gebäck; Unterlage für Konfekt, Lebkuchen)

Ob|la|te, der; -n, -n (Laienbruder; Angehöriger einer kath. Genossenschaft)
Oblate  

1Ob|la|te, die; -, -n [mhd., ahd. oblāte < mlat. oblata (hostia)="(als" Opfer) dargebrachtes (Abendmahlsbrot), zu lat. offerre (↑ offerieren) u. hostia, ↑ Hostie]:

1.dünne, aus einem Teig aus Mehl u. Wasser gebackene Scheibe, die bes. in der katholischen Kirche als Abendmahlsbrot gereicht wird.


2.
a)dünne Scheibe aus einem Teig aus Mehl u. Wasser, die als Unterlage für verschiedenes Gebäck verwendet wird;

b)waffelähnliches, flaches, rundes Gebäck: Karlsbader -n.



2Ob|la|te, der; -n, -n [nach lat. pueri oblati = dargebrachte Knaben; in der alten u. ma. Kirche Bez. für Kinder, die von ihren Eltern für das Leben im Kloster bestimmt worden waren] (kath. Kirche):

1. Mitglied einer neueren Ordensgemeinschaft.


2.jmd., der sich einem Orden od. Kloster angeschlossen hat, ohne Vollmitglied zu sein.


3.Angehöriger kath. religiöser Genossenschaften.
Oblate  

n.
1 <f. 19> noch nicht geweihtes Abendmahlsbrot; dünne, aus Weizenmehl gebackene Scheibe (als Unterlage für Backwerk, bes. Lebkuchen); dünnes, waffelartiges Gebäck in runder Scheibenform; Siegelmarke (zum Schließen von Briefen); Siegel~; Kapsel (zum Umhüllen von schlecht schmeckender Arznei); Karlsbader ~n
2 <m. 17> für das Kloster bestimmtes u. dort erzogenes Kind, Klosterkind; ~n Angehörige mehrerer Klosterkongregationen; [<ahd. <lat. oblata (hostia) „Abendmahlsbrot“]

Die Buchstabenfolge ob·l… kann in Fremdwörtern auch o·bl… getrennt werden.
[Ob'la·te]
[Oblaten]