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Pappenstiel  

Pạp|pen|stiel [viell. gek. aus »Pappenblumenstiel« = Stiel des Löwenzahns (niederd. pāpenblōme, eigtl. = Pfaffenblume); die im Wind verwehende Samenkrone galt als Sinnbild für Geringfügiges]: in den Wendungen kein P. sein (ugs.; keine Kleinigkeit sein): zehntausend Euro Schulden sind wahrhaftig kein P.; keinen P. wert sein (ugs.; gar nichts wert sein); für/(seltener:) um einen P. (ugs.; sehr billig): etw. für/um einen P. bekommen.
Pappenstiel  

Pạp|pen|stiel (ugs. für Wertloses); kein Pappenstiel sein
Pappenstiel  

Bagatelle, Kinderspiel, Kleinigkeit, Lappalie, Spiel, Spielerei; (bildungsspr.): Quisquilien; (ugs.): Kinkerlitzchen, Klacks; (abwertend): Lächerlichkeit.
[Pappenstiel]
[Pappenstieles, Pappenstiels, Pappenstiele, Pappenstielen]
Pappenstiel  

Pạp|pen|stiel [viell. gek. aus »Pappenblumenstiel« = Stiel des Löwenzahns (niederd. pāpenblōme, eigtl. = Pfaffenblume); die im Wind verwehende Samenkrone galt als Sinnbild für Geringfügiges]: in den Wendungen kein P. sein (ugs.; keine Kleinigkeit sein): zehntausend Euro Schulden sind wahrhaftig kein P.; keinen P. wert sein (ugs.; gar nichts wert sein); für/(seltener:) um einen P. (ugs.; sehr billig): etw. für/um einen P. bekommen.
Pappenstiel  

n.
<m. 1; fig.; umg.> etwas Geringwertiges; das ist keinen ~ wert das ist nichts wert; etwas für einen ~ hergeben, verkaufen für sehr wenig Geld; [eigtl. „Stängel der Pappenblume“ <nddt. papenblome „Löwenzahn“]
['Pap·pen·stiel]
[Pappenstieles, Pappenstiels, Pappenstiele, Pappenstielen]