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Paradigma  

Pa|ra|dịg|ma das; -s, ...men (auch: -ta) <gr.-lat.>:

1.Beispiel, Muster; Erzählung, Geschichte mit beispielhaftem, modellhaftem Charakter.


2.(Sprachw.) Muster einer bestimmten Deklinations- od. Konjugationsklasse, das beispielhaft für alle gleich gebeugten Wörter steht; Flexionsmuster.


3.Anzahl von sprachlichen Einheiten, zwischen denen in einem gegebenen Kontext zu wählen ist (z. B.: er steht hier/dort/oben/unten), im Unterschied zu Einheiten, die zusammen vorkommen, ein Syntagma bilden (z. B. in Eile sein; Eile kann nicht ausgetauscht werden).


4.Denkmuster, das das wissenschaftliche Weltbild, die Weltsicht einer Zeit prägt
Paradigma  

Pa|ra|dịg|ma, das; -s, ...men, auch: -ta [lat. paradigma < griech. parádeigma, zu: paradeiknýnai="vorzeigen," sehen lassen]:

1.(bildungsspr.) Beispiel, Muster; Erzählung mit beispielhaftem Charakter.


2.(Sprachw.) Gesamtheit der Formen der Flexion eines Wortes, bes. als Muster für Wörter, die in gleicher Weise flektiert werden.


3.(Sprachw.) Anzahl von sprachlichen Einheiten, zwischen denen in einem gegebenen Kontext zu wählen ist (z. B. er steht hier/dort/oben/unten), im Unterschied zu Einheiten, die zusammen vorkommen, ein Syntagma bilden (z. B. er steht dort).
Paradigma  

Pa|ra|dịg|ma, das; -s, Plur. ...men, auch -ta <griech.> (Beispiel, Muster; Sprachw. Beugungsmuster)
Paradigma  

[Fall]beispiel, Leitbild, Modell[fall], Muster[beispiel], Musterbild, Vorbild; (bildungsspr.): Inkarnation, Prototyp; (bildungsspr. veraltend): Exempel.
[Paradigma]
[Paradigmas, Paradigmen, Paradigmata]
Paradigma  

Pa|ra|dịg|ma, das; -s, ...men, auch: -ta [lat. paradigma < griech. parádeigma, zu: paradeiknýnai="vorzeigen," sehen lassen]:

1.(bildungsspr.) Beispiel, Muster; Erzählung mit beispielhaftem Charakter.


2.(Sprachw.) Gesamtheit der Formen der Flexion eines Wortes, bes. als Muster für Wörter, die in gleicher Weise flektiert werden.


3.(Sprachw.) Anzahl von sprachlichen Einheiten, zwischen denen in einem gegebenen Kontext zu wählen ist (z. B. er steht hier/dort/oben/unten), im Unterschied zu Einheiten, die zusammen vorkommen, ein Syntagma bilden (z. B. er steht dort).
Paradigma  

n.
<n.; -s, -men; Sprachw.> Flexionsmuster; Gesamtheit an sprachl. Einheiten, die in einem sprachlichen Kontext gegeneinander austauschbar sind (z.B. hier, oben, darüber); Ggs Syntagma; <allg.> Musterbeispiel; kurze Erzählung, die in Beispielen eine moral. Lehre erläutert [<grch. paradeigma „Beispiel“]
[Pa·ra'dig·ma]
[Paradigmas, Paradigmen, Paradigmata]