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Pech  

Pẹch, das; -[e]s, (Arten:) -e [mhd. bech, pech, ahd. beh, peh < lat. pix (Gen.: picis); 2: aus der Studentenspr., zu ↑ Pechvogel , wohl auch unter Einfluss des älteren »höllisches Pech« = Hölle; 3: nach der zähflüssigen Beschaffenheit]:

1.zähflüssig-klebrige, braune bis schwarze Masse, die als Rückstand bei der Destillation von Erdöl u. Teer anfällt: etw. mit P. abdichten;

*zusammenhalten wie P. und Schwefel (ugs.; fest, unerschütterlich zusammenhalten); P. an den Hosen/(ugs.:) am Hintern/(derb:) am Arsch haben (ugs.; [als Gast] den richtigen Zeitpunkt zum Aufbrechen versäumen, zu lange bleiben).


2.<o. Pl.> unglückliche Fügung; Missgeschick, das jmds. Vorhaben, Pläne durchkreuzt: das war wirklich P.!; P. für dich (ugs.; nichts zu machen); mit jmdm., etw. P. haben (nicht den Richtigen, das Richtige getroffen haben); er hat viel P. gehabt in den letzten Jahren (vieles ist nicht so gegangen, wie er es gewünscht hätte).


3. (südd., österr.) Harz.
Pech  

Pẹch, das; Gen. -s, seltener -es, Plur. (Arten:) -e (südd. u. österr. auch für Harz)
Pech  

Missgeschick, Schicksalsschlag, Unglück, unglückliche Fügung, Unglücksfall.
[Pech]
[Peches, Pechs, Peche, Pechen]
Pech  

Pẹch, das; -[e]s, (Arten:) -e [mhd. bech, pech, ahd. beh, peh < lat. pix (Gen.: picis); 2: aus der Studentenspr., zu ↑ Pechvogel, wohl auch unter Einfluss des älteren »höllisches Pech« = Hölle; 3: nach der zähflüssigen Beschaffenheit]:

1.zähflüssig-klebrige, braune bis schwarze Masse, die als Rückstand bei der Destillation von Erdöl u. Teer anfällt: etw. mit P. abdichten;

*zusammenhalten wie P. und Schwefel (ugs.; fest, unerschütterlich zusammenhalten); P. an den Hosen/(ugs.:) am Hintern/(derb:) am Arsch haben (ugs.; [als Gast] den richtigen Zeitpunkt zum Aufbrechen versäumen, zu lange bleiben).


2.<o. Pl.> unglückliche Fügung; Missgeschick, das jmds. Vorhaben, Pläne durchkreuzt: das war wirklich P.!; P. für dich (ugs.; nichts zu machen); mit jmdm., etw. P. haben (nicht den Richtigen, das Richtige getroffen haben); er hat viel P. gehabt in den letzten Jahren (vieles ist nicht so gegangen, wie er es gewünscht hätte).


3. (südd., österr.) Harz.
Pech  

n.
<n. 11>
1 <zählb.> dunkler, klebriger Rückstand bei der Destillation von Stein-, Braun- u. Holzkohlenteer u. Erdöl; die beiden halten zusammen wie ~ und Schwefel <umg.> halten fest zusammen, lassen einander nicht im Stich; mit ~ bestreichen, dichten; schwarz wie ~
2 <unz.; fig.> unglückl. Zufall, unglückl. Fügung, Missgeschick; so ein ~!; ~ haben; er hat ~ bei der Prüfung gehabt; ~ im Spiel haben; vom ~ verfolgt werden[<ahd. beh, peh, engl. pitch; zu lat. pix, Gen. picis „Pech, Teer“]
[Pech]
[Peches, Pechs, Peche, Pechen]