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petzen  

pẹt|zen <sw. V.; hat> [aus der Studentenspr., viell. urspr. gaunerspr., zu hebr. pạẕạ̈ = den Mund aufreißen] (Schülerspr. abwertend): (bes. einer Lehrperson, den Eltern o. Ä.) mitteilen, dass ein anderer etw. Unerlaubtes, Unrechtmäßiges o. Ä. getan hat: sie hat gleich gepetzt, dass ich zu spät gekommen bin.
petzen  

pẹt|zen (Schülerspr. mitteilen, dass jmd. etwas Unerlaubtes getan hat); du petzt

pẹt|zen (landsch. für zwicken, kneifen); du petzt
petzen  

[aus]plaudern, hinterbringen, reden, verraten, weitererzählen, zutragen; (österr.): [aus]plauschen; (geh.): preisgeben; (ugs.): auspacken; (abwertend, bes. nordd. ): schwatzen; (abwertend, bes. südd ): schwätzen; (landsch. ugs.): klatschen.
[petzen]
[petze, petzt, petzte, petztest, petzten, petztet, petzest, petzet, petz, gepetzt, petzend]
petzen  

pẹt|zen <sw. V.; hat> [aus der Studentenspr., viell. urspr. gaunerspr., zu hebr. pạẕạ̈ = den Mund aufreißen] (Schülerspr. abwertend): (bes. einer Lehrperson, den Eltern o. Ä.) mitteilen, dass ein anderer etw. Unerlaubtes, Unrechtmäßiges o. Ä. getan hat: sie hat gleich gepetzt, dass ich zu spät gekommen bin.
petzen  

v.
<V.i.; hat; Schülerspr.> jmdn. beschuldigen, jmdn. verraten [<rotw. <hebr. pazah „den Mund auftun“]
['pet·zen1]
[petze, petzt, petzen, petzte, petztest, petzten, petztet, petzest, petzet, petz, gepetzt, petzend]

v.
<V.t.; hat; westmdt.> kneifen, zwicken; jmnd. ~[< mhd. phetzen „zwicken, zupfen, kitzeln“]
['pet·zen2]
[petze, petzt, petzen, petzte, petztest, petzten, petztet, petzest, petzet, petz, gepetzt, petzend]