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pfeifen  

pfei|fen <st. V.> [mhd. pfīfen, ahd. nicht belegt, zu lat. pipare = piepen, wimmern]:

1.<hat> a)mit dem [gespitzten] Mund durch Ausstoßen u. Einziehen der Atemluft einen Pfeifton, eine Folge von [verschiedenen] Pfeiftönen hervorbringen: auf zwei Fingern [dreimal kurz] p.; fröhlich pfeifend ging er nach Hause;

b)pfeifend (1 a) ertönen lassen: eine Melodie p.;

*sich eins p. (ugs.: vor sich hin pfeifen. den Unbeteiligten, den Gleichgültigen spielen).



2.<hat> a)mit einer Pfeife (1 d) o. Ä. einen Pfeifton hervorbringen: der Schiedsrichter hat gepfiffen;

b)pfeifend (2 a) ertönen lassen: er pfiff ein Signal.



3.<hat> a)(selten) auf einer Pfeife (1 a) spielen: er pfeift in einem Spielmannszug;

b)pfeifend (3 a) ertönen lassen: auf seiner Pfeife einen Marsch p.



4.mit einer Pfeife (1 e) einen Pfeifton hervorbringen <hat>: der Kessel pfeift.


5.<hat> a)(von bestimmten Tieren) einen Pfeifton, Pfeiftöne hervorbringen, von sich geben: das Murmeltier pfeift; draußen pfeifen (singen) die Vögel;

b)pfeifend (5 a) ertönen lassen: das Murmeltier pfiff einen Warnruf.



6.a)ein Pfeifgeräusch hervorbringen <hat>: draußen pfeift ein kalter Wind; der Wind pfiff uns um die Ohren (wehte pfeifend um uns herum); <auch unpers.:> wenn er einatmet, pfeift es in seiner Brust; ein pfeifendes Geräusch;

b)mit einem Pfeifgeräusch sich irgendwohin bewegen <ist>: ein Geschoss pfiff durch die Luft; Kugeln pfiffen mir um die Ohren.



7.<hat> (Sport) a)(als Schiedsrichter) durch einen Pfiff markieren: ein Foul, Abseits p.;

b)die Aufgabe eines Schiedsrichters wahrnehmen: wer pfeift [bei dem Spiel]?; bei dem Foul hat er falsch gepfiffen (eine falsche Entscheidung getroffen);

c)(ein Spiel) als Schiedsrichter leiten: er durfte das Endspiel p.



8.(jmdm., einem Tier) durch Pfeifen (1 a) ein Zeichen geben <hat>: er pfiff [nach] seinem Hund, einem Taxi.


9.(salopp) singen (4) <hat>: sein Komplize hatte gepfiffen.


10.(ugs.) jmdm. etw. verraten <hat>: wer hat dir das gepfiffen?


11.

* jmdm. [et]was p. (ugs. spött.; ↑ husten 2 ).


12.(ugs.) eine Person od. Sache gering schätzen u. sie leicht entbehren können <hat>: ich pfeife auf meinen Schwiegersohn; er pfeift auf die Anweisung (missachtet sie).
pfeifen  


1. fiepen, piepen, piepsen, tirilieren, trillern, tschilpen, zirpen, zwitschern; (landsch.): flöten; (landsch., bes. nordd.): ziepen; (bes. nordd.): quinkelieren, quinquilieren, quirilieren.

2. blasen, brausen, fegen, stürmen, tosen, wehen, ziehen; (ugs.): pusten.

3. gering schätzen; (schweiz.): foutieren; (salopp): was husten.

[pfeifen]
pfeifen  

pfei|fen <st. V.> [mhd. pfīfen, ahd. nicht belegt, zu lat. pipare = piepen, wimmern]:

1.<hat>
a)mit dem [gespitzten] Mund durch Ausstoßen u. Einziehen der Atemluft einen Pfeifton, eine Folge von [verschiedenen] Pfeiftönen hervorbringen: auf zwei Fingern [dreimal kurz] p.; fröhlich pfeifend ging er nach Hause;

b)pfeifend (1 a) ertönen lassen: eine Melodie p.;

*sich eins p. (ugs.: vor sich hin pfeifen. den Unbeteiligten, den Gleichgültigen spielen).



2.<hat>
a)mit einer Pfeife (1 d) o. Ä. einen Pfeifton hervorbringen: der Schiedsrichter hat gepfiffen;

b)pfeifend (2 a) ertönen lassen: er pfiff ein Signal.



3.<hat>
a)(selten) auf einer Pfeife (1 a) spielen: er pfeift in einem Spielmannszug;

b)pfeifend (3 a) ertönen lassen: auf seiner Pfeife einen Marsch p.



4.mit einer Pfeife (1 e) einen Pfeifton hervorbringen <hat>: der Kessel pfeift.


5.<hat>
a)(von bestimmten Tieren) einen Pfeifton, Pfeiftöne hervorbringen, von sich geben: das Murmeltier pfeift; draußen pfeifen (singen) die Vögel;

b)pfeifend (5 a) ertönen lassen: das Murmeltier pfiff einen Warnruf.



6.
a)ein Pfeifgeräusch hervorbringen <hat>: draußen pfeift ein kalter Wind; der Wind pfiff uns um die Ohren (wehte pfeifend um uns herum); <auch unpers.:> wenn er einatmet, pfeift es in seiner Brust; ein pfeifendes Geräusch;

b)mit einem Pfeifgeräusch sich irgendwohin bewegen <ist>: ein Geschoss pfiff durch die Luft; Kugeln pfiffen mir um die Ohren.



7.<hat> (Sport)
a)(als Schiedsrichter) durch einen Pfiff markieren: ein Foul, Abseits p.;

b)die Aufgabe eines Schiedsrichters wahrnehmen: wer pfeift [bei dem Spiel]?; bei dem Foul hat er falsch gepfiffen (eine falsche Entscheidung getroffen);

c)(ein Spiel) als Schiedsrichter leiten: er durfte das Endspiel p.



8.(jmdm., einem Tier) durch Pfeifen (1 a) ein Zeichen geben <hat>: er pfiff [nach] seinem Hund, einem Taxi.


9.(salopp) singen (4) <hat>: sein Komplize hatte gepfiffen.


10.(ugs.) jmdm. etw. verraten <hat>: wer hat dir das gepfiffen?


11.

* jmdm. [et]was p. (ugs. spött.; ↑ husten 2).


12.(ugs.) eine Person od. Sache gering schätzen u. sie leicht entbehren können <hat>: ich pfeife auf meinen Schwiegersohn; er pfeift auf die Anweisung (missachtet sie).
pfeifen  

[st. V.; hat] [mhd. pfifen, ahd. nicht belegt, zu lat. pipare= piepen, wimmern]: 1. a) mit dem [gespitzten] Mund durch Ausstoßen u. Einziehen der Atemluft einen Pfeifton, eine Folge von [verschiedenen] Pfeiftönen hervorbringen: auf zwei Fingern [dreimal kurz] p.; fröhlich pfeifend ging er nach Hause; b) pfeifend (1 a) ertönen lassen: eine Melodie p.; *sich eins p. (ugs.; 1. vor sich hin pfeifen. 2. den Unbeteiligten, den Gleichgültigen spielen). 2. a) mit einer Pfeife (1 d) o.Ä. einen Pfeifton hervorbringen: der Schiedsrichter hat gepfiffen; b) pfeifend (2 a) ertönen lassen: er pfiff ein Signal. 3. a) (selten) auf einer Pfeife (1 a) spielen: er pfeift in einem Spielmannszug; b) pfeifend (3 a) ertönen lassen: auf seiner Pfeife einen Marsch p. 4. mit einer Pfeife (1 e) einen Pfeifton hervorbringen: der Kessel pfeift. 5. a) (von bestimmten Tieren) einen Pfeifton, Pfeiftöne hervorbringen, von sich geben: das Murmeltier pfeift; draußen pfeifen (singen) die Vögel; b) pfeifend (5 a) ertönen lassen: das Murmeltier pfiff einen Warnruf. 6. ein Pfeifgeräusch hervorbringen: draußen pfeift ein kalter Wind; [auch unpers.:] wenn er einatmet, pfeift es in seiner Brust; ein pfeifendes Geräusch. 7. (Sport) a) (als Schiedsrichter) durch einen Pfiff markieren: ein Foul, Abseits p.; b) die Aufgabe eines Schiedsrichters wahrnehmen: wer pfeift [bei dem Spiel]?; bei dem Foul hat er falsch gepfiffen (eine falsche Entscheidung getroffen); c) (ein Spiel) als Schiedsrichter leiten: er durfte das Endspiel p. 8. (jmdm., einem Tier) durch Pfeifen (1 a, 2 a) ein Zeichen geben: er pfiff [nach] seinem Hund, einem Taxi. 9. (salopp) singen (4): sein Komplize hatte gepfiffen. 10. (ugs.) jmdm. etw. verraten: wer hat dir das gepfiffen? 11. *jmdm. [et]was p. (ugs. spött.; husten 2). 12. (ugs.) eine Person od. Sache gering schätzen u. sie leicht entbehren können: ich pfeife auf meinen Schwiegersohn; er pfeift auf die Anweisung (missachtet sie).
pfeifen  

n.
<V.t. u. V.i. 189; hat>
1 mit gespitzten Lippen Töne od. Melodien hervorbringen; mit der Signalpfeife einen Ton hervorbringen; einen feinen, hohen Ton von sich geben; <fig.> ein zischend-heulendes, sausendes Geräusch hervorbringen; <fig.; umg.> etwas verraten, bei der Polizei anzeigen
2 ;er hat gepfiffen <fig.; umg.> er pfiff sich eins er pfiff ein Liedchen vor sich hin; Amseln, Stare u.a. Vögel ~; dem Hund ~ den H. durch Pfeifen zu sich rufen; die Lokomotive pfeift; Mäuse, Murmeltiere ~; eine Melodie, einen Schlager ~; der Wind pfeift saust;
3 ;auf zwei Fingern ~; auf einem Schlüssel ~; ich pfeife darauf! <fig.; umg.> das ist mir völlig gleichgültig, ich kann leicht darauf verzichten; daher pfeift der Wind? also so ist das?, also das ist der wahre Grund?; der Wind pfeift im Schornstein, pfeift ums Haus; die Kugeln pfiffen ihm um die Ohren; die Spatzen ~ es schon von allen Dächern <fig.; umg.> jeder weiß es schon; er hat nichts davon gepfiffen <fig.; umg.> nichts verraten; ich werd' dir was ~! <fig.; umg.> ich denke nicht daran (zu tun, was du willst)!;
4 ;im Theater wurde gepfiffen (zum Zeichen des Missfallens)
5 ;~der Atem; ~de Geräusche im Lautsprecher [<mhd. pfifen, engl. pipe <lat. pipare „piepen“; lautmalend als Nachahmung des Vogelrufs]
['pfei·fen]