[ - Collapse All ]
pfropfen  

Pfrọp|fen, der; -s, - [verhochdeutscht aus niederd. Propp(en), mniederd. prop(pe) = Stöpsel; H. u., wahrsch. lautm.]: kleiner zylinder- od. kegelförmiger Gegenstand aus einem weicheren Material zum Verschließen einer [Flaschen]öffnung: den P. aus der Flasche ziehen.1pfrọp|fen <sw. V.; hat> [mhd. pfropfen, zu ahd. pfropfo = Setzreis, Setzling < lat. propago="Ableger," Setzling, zu: propagare, ↑ Propaganda ]: den Spross eines wertvollen Gewächses auf ein weniger wertvolles zur Veredlung aufsetzen: Obstbäume, Weinreben p.

2pfrọp|fen <sw. V.; hat> [zu ↑ Pfropfen ]:

1.mit einem Pfropfen verschließen.


2.(ugs.) in etw. unter Platzschwierigkeiten hineinpressen, -zwängen: die Sachen in den Koffer p.; der Saal war gepfropft voll (bis auf den letzten Platz besetzt).
pfropfen  

Pfrọp|fen, der; -s, - (Kork, Stöpsel)pfrọp|fen (durch Einsetzen eines wertvolleren Sprosses veredeln)

pfrọp|fen ([eine Flasche] verschließen)
pfropfen  

verbessern; (bes. bayr., österr.): pelzen; (Gartenbau): äugeln, okulieren, veredeln; (Gartenbau veraltend): schäften.
[1pfropfen]
[Pfropfens, pfropfe, pfropfst, pfropft, pfropfte, pfropftest, pfropften, pfropftet, pfropfest, pfropfet, pfropf, gepfropft, pfropfend]


1. mit einem Pfropfen verschließen, verkorken, verstöpseln, zukorken, zupfropfen, zustöpseln.

2. drücken, hineindrücken, hineinpressen, hineinquetschen, hineinstopfen, hineinzwängen, pressen, quetschen, stopfen, zwängen; (ugs.): reindrücken, reinstopfen, reinzwängen.

[2pfropfen]
[Pfropfens, pfropfe, pfropfst, pfropft, pfropfte, pfropftest, pfropften, pfropftet, pfropfest, pfropfet, pfropf, gepfropft, pfropfend]
pfropfen  

Pfrọp|fen, der; -s, - [verhochdeutscht aus niederd. Propp(en), mniederd. prop(pe) = Stöpsel; H. u., wahrsch. lautm.]: kleiner zylinder- od. kegelförmiger Gegenstand aus einem weicheren Material zum Verschließen einer [Flaschen]öffnung: den P. aus der Flasche ziehen.1pfrọp|fen <sw. V.; hat> [mhd. pfropfen, zu ahd. pfropfo = Setzreis, Setzling < lat. propago="Ableger," Setzling, zu: propagare, ↑ Propaganda]: den Spross eines wertvollen Gewächses auf ein weniger wertvolles zur Veredlung aufsetzen: Obstbäume, Weinreben p.

2pfrọp|fen <sw. V.; hat> [zu ↑ Pfropfen]:

1.mit einem Pfropfen verschließen.


2.(ugs.) in etw. unter Platzschwierigkeiten hineinpressen, -zwängen: die Sachen in den Koffer p.; der Saal war gepfropft voll (bis auf den letzten Platz besetzt).
pfropfen  

[sw. V.; hat] [zu Pfropfen]: 1. mit einem Pfropfen verschließen. 2. (ugs.) in etw. unter Platzschwierigkeiten hineinpressen, -zwängen: die Sachen in den Koffer p.; Ü der Saal war gepfropft voll (bis auf den letzten Platz besetzt).
pfropfen  

pfropfen, zustöpseln
[zustöpseln]
pfropfen  

n.
<m. 4> kleiner Gegenstand (aus Kork, Kunststoff od. Holz) in Form eines Zylinders zum Verschließen von Flaschen [<nddt. propp(en), Mischbildung von lautmalendem prumpsen „vollstopfen“ u. stoppen(nhd. stopfen); beeinflusst von pfropfen]
['Pfrop·fen]
[Pfropfe, Pfropfst, Pfropft, Pfropfen, Pfropfte, Pfropftest, Pfropften, Pfropftet, Pfropfest, Pfropfet, Pfropf, gePfropft, Pfropfend]n.
<V.t.; hat> mit einem Pfropfen verschließen (Flasche); durch ein Reis veredeln (Bäume); einen Gegenstand in etwas ~ fest hineindrücken, hineinstopfen; Sachen in den Koffer ~; Watte in die Nase ~; der Saal war gepfropft voll sehr voll, überfüllt; [<mhd. pfropfen <lat. propagare „ausdehnen, erweitern, fortpflanzen“; verwandt mit Propaganda, propagieren]
['pfrop·fen]
[pfropfe, pfropfst, pfropft, pfropfen, pfropfte, pfropftest, pfropften, pfropftet, pfropfest, pfropfet, pfropf, gepfropft, pfropfend]