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Phänomenologie  

Phä|no|me|no|lo|gie die; - <gr.-nlat.>: (Philos.)

1.Wissenschaft von den sich dialektisch entwickelnden Erscheinungen der Gestalten des [absoluten] Geistes u. Wissenschaft der Erfahrung des Bewusstseins (Hegel).


2.streng objektive Aufzeigung u. Beschreibung des Gegebenen, der Phänomene (nach N. Hartmann).


3.Wissenschaft, Lehre, die von der geistigen Anschauung des Wesens der Gegenstände od. Sachverhalte ausgeht u. die geistig-intuitive Wesensschau (anstelle rationaler Erkenntnis) vertritt (Husserl)
Phänomenologie  

Phä|no|me|no|lo|gie, die; - [↑ -logie ] (Philos.):

1. (bei Hegel) Wissenschaft, Lehre, die die dialektisch sich entwickelnden Erscheinungsformen des [absoluten] Geistes in eine gestufte Ordnung bringt, die die historisch-dialektische Entwicklung des menschlichen Bewusstseins vertritt.


2. (bei Husserl) Wissenschaft, Lehre, die von der geistigen Anschauung des Wesens der Gegenstände od. Sachverhalte ausgeht, die die geistig-intuitive Wesensschau (anstelle rationaler Erkenntnis) vertritt.
Phänomenologie  

Phä|no|me|no|lo|gie, die; - (Lehre von den Wesenserscheinungen der Dinge)
Phänomenologie  

Phä|no|me|no|lo|gie, die; - [↑ -logie] (Philos.):

1. (bei Hegel) Wissenschaft, Lehre, die die dialektisch sich entwickelnden Erscheinungsformen des [absoluten] Geistes in eine gestufte Ordnung bringt, die die historisch-dialektische Entwicklung des menschlichen Bewusstseins vertritt.


2. (bei Husserl) Wissenschaft, Lehre, die von der geistigen Anschauung des Wesens der Gegenstände od. Sachverhalte ausgeht, die die geistig-intuitive Wesensschau (anstelle rationaler Erkenntnis) vertritt.
Phänomenologie  

n.
<f. 19; unz.; bei Kant> Lehre von den Erscheinungen im Unterschied zum „Ding an sich“; <bei Hegel> Lehre von den Erscheinungen des sich dialektisch aufwärts bewegenden Bewusstseins bis zum absoluten Wissen; <bei N. Hartmann> Beschreibung der gegebenen Erscheinungen als erste Stufe des systemat. Denkens; <bei Husserl> Lehre von der „Wesenheit“, der Bedeutung, dem Sinn der Dinge unter Ausklammerung ihrer individuellen Realität, die nur Erscheinungsform ist [<grch. phainomenon „Erscheinendes, sinnlich Wahrnehmbares“ + logos „Lehre“]
[Phä·no·me·no·lo'gie]