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prägen  

prä|gen <sw. V.; hat> [mhd. præchen, bræchen = einpressen, abbilden, ahd. (gi)prāhhan = gravieren, einpressen, urspr. wohl = aufbrechen, aufreißen u. verw. mit ↑ brechen]:

1.a)mit einem Bild, mit Schriftzeichen versehen, wobei die Oberfläche von geeignetem Material (z. B. Metall, Papier, Leder) durch Druck mit entsprechenden Werkzeugen od. Maschinen reliefartig geformt wird: geprägtes Briefpapier;

b)prägend (1a) herstellen: Münzen [in Silber, Gold] p.;

c)ein Bild, Schriftzeichen vertieft od. erhaben in die Oberfläche von geeignetem Material (z. B. Metall, Papier, Leder) einpressen: das Staatswappen auf die Münzen p.



2.a)sich als Einfluss auswirken u. jmdm., einer Sache ein entsprechendes besonderes Gepräge geben: die Landschaft prägt den Menschen; alte Fachwerkhäuser prägen das Stadtbild; durch eine/von einer Epoche geprägt sein;

b)(Verhaltensf.) ein Tier während einer bestimmten Entwicklungsphase in Bezug auf ein bestimmtes Verhalten sich auf ein Lebewesen, Objekt einstellen lassen, es auf jmdn., etw. fixieren: der junge Wolf ist auf seinen Pfleger geprägt.



3.(einen sprachlichen Ausdruck o. Ä.) schöpfen, erstmals anwenden: ein [Schlag]wort p.


4.(selten) einprägen (2 a) : sich etw. ins Gedächtnis p.


5.<p. + sich> (geh.) sich formen (3) .
prägen  

prä|gen
prägen  


1. Münzen herstellen, pressen, stanzen.

2. beeinflussen, bestimmen, den Stempel aufdrücken, eine Wirkung ausüben, Einfluss ausüben, einwirken, formen, Form/Gestalt geben, gestalten; (geh.): ein besonderes Gepräge geben/verleihen.

3. erstmals anwenden, erfinden, formulieren, schaffen; (ugs.): in die Welt setzen; (geh. veraltend): schöpfen.

[prägen]
[präge, prägst, prägt, prägte, prägtest, prägten, prägest, präget, prägtet, präg, geprägt, prägend, praegen]
prägen  

prä|gen <sw. V.; hat> [mhd. præchen, bræchen = einpressen, abbilden, ahd. (gi)prāhhan = gravieren, einpressen, urspr. wohl = aufbrechen, aufreißen u. verw. mit ↑ brechen]:

1.
a)mit einem Bild, mit Schriftzeichen versehen, wobei die Oberfläche von geeignetem Material (z. B. Metall, Papier, Leder) durch Druck mit entsprechenden Werkzeugen od. Maschinen reliefartig geformt wird: geprägtes Briefpapier;

b)prägend (1a) herstellen: Münzen [in Silber, Gold] p.;

c)ein Bild, Schriftzeichen vertieft od. erhaben in die Oberfläche von geeignetem Material (z. B. Metall, Papier, Leder) einpressen: das Staatswappen auf die Münzen p.



2.
a)sich als Einfluss auswirken u. jmdm., einer Sache ein entsprechendes besonderes Gepräge geben: die Landschaft prägt den Menschen; alte Fachwerkhäuser prägen das Stadtbild; durch eine/von einer Epoche geprägt sein;

b)(Verhaltensf.) ein Tier während einer bestimmten Entwicklungsphase in Bezug auf ein bestimmtes Verhalten sich auf ein Lebewesen, Objekt einstellen lassen, es auf jmdn., etw. fixieren: der junge Wolf ist auf seinen Pfleger geprägt.



3.(einen sprachlichen Ausdruck o. Ä.) schöpfen, erstmals anwenden: ein [Schlag]wort p.


4.(selten) einprägen (2 a): sich etw. ins Gedächtnis p.


5.<p. + sich> (geh.) sich formen (3).
prägen  

[sw. V.; hat] [mhd. pr?chen, br?chen= einpressen, abbilden, ahd. (gi)prahhan= gravieren, einpressen, urspr. wohl= aufbrechen, aufreißen u. verw. mit brechen]: 1. a) mit einem Bild, mit Schriftzeichen versehen, wobei die Oberfläche von geeignetem Material (z.B. Metall, Papier, Leder) durch Druck mit entsprechenden Werkzeugen od. Maschinen reliefartig geformt wird: geprägtes Briefpapier; b) prägend (1 a) herstellen: Münzen [in Silber, Gold] p.; c) ein Bild, Schriftzeichen vertieft od. erhaben in die Oberfläche von geeignetem Material (z.B. Metall, Papier, Leder) einpressen: das Staatswappen auf die Münzen p. 2. a) sich als Einfluss auswirken u. jmdm., einer Sache ein entsprechendes besonderes Gepräge geben: die Landschaft prägt den Menschen; alte Fachwerkhäuser prägen das Stadtbild; von einer Epoche geprägt sein; b) (Verhaltensf.) ein Tier während einer bestimmten Entwicklungsphase in Bezug auf ein bestimmtes Verhalten sich auf ein Lebewesen, Objekt einstellen lassen, es auf jmdn., etw. fixieren: der junge Wolf ist auf seinen Pfleger geprägt. 3. (einen sprachlichen Ausdruck o.Ä.) schöpfen, erstmals anwenden: ein [Schlag]wort p. 4. (selten) einprägen (2 a): sich etw. ins Gedächtnis p. 5. [p.+ sich] (geh.) sich formen (3).
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prägen, stempeln
[stempeln]
prägen  

v.
<V.t.; hat> durch Druck mit dem Prägestock od. -stempel mit einem Bild od. mit Schrift versehen; <fig.> gestalten, mit einem bestimmten Gepräge, einer bestimmten Eigenart versehen; geprägt werden <Verhaltensforschung> in einer bestimmten Entwicklungsphase sich ausbilden; Leder, Pappe, Metall ~; Münzen ~; ein Wort ~ einen Ausdruck formulieren, der von da an häufig von anderen benutzt wird; das Erlebnis hat sich mir fest, tief ins Gedächtnis geprägt <fig.> sein Charakter ist durch tiefe Eindrücke, schwere Erlebnisse in seiner Jugend geprägt worden; die Literatur der Klassik ist durch Goethe u. Schiller geprägt worden; geprägte Pappe, geprägtes Leder [<ahd. prahhen, brahhen „brechen machen, gebrochene Arbeit hervorbringen“ <germ. *brahhjan; brechen]
['prä·gen]
[präge, prägst, prägt, prägen, prägte, prägtest, prägten, prägest, präget, prägtet, präg, geprägt, prägend]