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Präjudiz  

Prä|ju|diz das; -es, -e <lat.>:

1.vorgefasste Meinung, Vorentscheidung.


2.a)(Rechtsw.) [Vor]entscheidung eines oberen Gerichts in einer Rechtsfrage, die sich in einem anderen Rechtsstreit erneut stellt;

b)(Rechtsw. veraltet) durch Nichtbefolgung einer Verordnung entstehender Schaden.



3.(Pol.) vorgreifende Entscheidung
Präjudiz  

Prä|ju|diz, das; -es, -e [lat. praeiudicium, aus: prae = vor(her) u. iudicium, ↑ Judizium ]:

1.(Rechtsspr.) Entscheidung eines obersten Gerichts mit Leitbildfunktion für ähnliche künftige Rechtsfälle.


2.(bildungsspr.) Entscheidung, die für zukünftige Fälle, Beschlüsse, Ereignisse maßgebend ist, nach der sich zukünftige Fälle, Beschlüsse, Ereignisse richten: diese Feiertagsregelung schafft ein P., stellt kein P. für das nächste Jahr dar.
Präjudiz  

Prä|ju|diz, das; -es, Plur. -e oder -ien <lat.> (Vorentscheidung; hochrichterliche Entscheidung, die bei Beurteilung künftiger Rechtsfälle herangezogen wird)
Präjudiz  

Prä|ju|diz, das; -es, -e [lat. praeiudicium, aus: prae = vor(her) u. iudicium, ↑ Judizium]:

1.(Rechtsspr.) Entscheidung eines obersten Gerichts mit Leitbildfunktion für ähnliche künftige Rechtsfälle.


2.(bildungsspr.) Entscheidung, die für zukünftige Fälle, Beschlüsse, Ereignisse maßgebend ist, nach der sich zukünftige Fälle, Beschlüsse, Ereignisse richten: diese Feiertagsregelung schafft ein P., stellt kein P. für das nächste Jahr dar.
Präjudiz  

n.
<n. 11> Vorentscheidung; für spätere Rechtsfälle maßgebende richterliche Entscheidung [<lat. praeiudicium „Vorentscheidung“; zu iudicare „urteilen“]
[Prä·ju'diz]
[Präjudizen]