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prä|ju|di|zie|ren <lat.>: (Rechtsw.; Pol.) eine [richterliche] Vorentscheidung über etwas treffen, ein Präjudiz schaffen
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prä|ju|di|zie|ren <sw. V.; hat> [lat. praeiudicare = vorgreifen, im Voraus entscheiden, zu: prae = vor(her) u. iudicare, ↑ judizieren ]:

1.(Rechtsspr.) ein Präjudiz (1) schaffen.


2.(bildungsspr.) ein Präjudiz (2) schaffen: diese Regelung hat keine präjudizierende Wirkung.
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prä|ju|di|zie|ren <lat.> (der [richterlichen] Entscheidung vorgreifen); präjudizierter Wechsel (Bankw. nicht eingelöster Wechsel, dessen Protest versäumt wurde)
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prä|ju|di|zie|ren <sw. V.; hat> [lat. praeiudicare = vorgreifen, im Voraus entscheiden, zu: prae = vor(her) u. iudicare, ↑ judizieren]:

1.(Rechtsspr.) ein Präjudiz (1) schaffen.


2.(bildungsspr.) ein Präjudiz (2) schaffen: diese Regelung hat keine präjudizierende Wirkung.
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[sw. V.; hat] [lat. praeiudicare= vorgreifen, im Voraus entscheiden, zu: prae= vor(her) u. iudicare, judizieren]: 1. (Rechtsspr.) ein Präjudiz (1) schaffen. 2. (bildungsspr.) ein Präjudiz (2) schaffen: diese Regelung hat keine präjudizierende Wirkung.
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v.
<V.t.; hat> einer Entscheidung vorgreifen; eine Sache ~ [<lat. prae „vor, vorher“ + iudicare „urteilen“]
[prä·ju·di'zie·ren]
[präjudiziere, präjudizierst, präjudiziert, präjudizieren, präjudizierte, präjudiziertest, präjudizierten, präjudiziertet, präjudizierest, präjudizieret, präjudizier, präjudiziert, präjudizierend]