[ - Collapse All ]
prellen  

prẹl|len <sw. V.> [mhd. prellen = mit Wucht stoßen; sich schnell fortbewegen; aufschlagen, H. u.; 1: urspr. Verbindungswesen, nach der Vorstellung des um seine Freiheit betrogenen »geprellten« (3) Fuchses mit Bezug auf ↑ Fuchs (7) ; 3: an den früher üblichen Brauch, Menschen zur Strafe od. zum Scherz auf einem straff gespannten Tuch in die Höhe zu schleudern, schloss sich das »Prellen« von Füchsen als Belustigung von Jagdgesellschaften an]:

1.jmdn. um etw. ihm Zustehendes bringen, betrügen <hat>: jmdn. um die Belohnung, um sein Erbe p.


2.a)(selten) prallen (1) <ist>: gegen die Wand p.;

b)heftig stoßen <hat>: die Kiste prellte ihr Knie;

c)(etw., sich) heftig stoßend verletzen <hat>: ich habe mich an der Schulter geprellt;

d)sich durch heftiges Stoßen einen Körperteil verletzen <hat>: ich habe mir das Knie geprellt.



3.(Jagdw. früher) (einen Fuchs) auf ein straff gespanntes Tuch od. Netz legen u. immer wieder emporwerfen u. auffangen <hat>.


4. <hat> a)(Handball u. a.) einen Ball auf den Boden auftreffen lassen u. ihn wieder an sich nehmen od. erneut schlagen: beim Dribbeln den Ball p.;

b)(Prellball) den Ball mit der Faust so in die gegnerische Spielhälfte schlagen, dass er zuerst in der eigenen Spielhälfte den Boden berührt: den Ball über die Leine p.

prellen  

prẹl|len
prellen  


1. betrügen, um etw. bringen; (ugs.): ausschmieren, scheren; (salopp): behacken, bescheißen.

2. einen Stoß geben/versetzen, heftig stoßen; (ugs.): einen Schubs geben, schubsen.

[prellen]
[prelle, prellst, prellt, prellte, prelltest, prellten, prelltet, prellest, prellet, prell, geprellt, prellend]

anschlagen, anstoßen, sich stoßen, sich verletzen.
[prellen, sich]
[sich prellen, prelle, prellst, prellt, prellte, prelltest, prellten, prelltet, prellest, prellet, prell, geprellt, prellend, prellen sich]
prellen  

prẹl|len <sw. V.> [mhd. prellen = mit Wucht stoßen; sich schnell fortbewegen; aufschlagen, H. u.; 1: urspr. Verbindungswesen, nach der Vorstellung des um seine Freiheit betrogenen »geprellten« (3) Fuchses mit Bezug auf ↑ Fuchs (7); 3: an den früher üblichen Brauch, Menschen zur Strafe od. zum Scherz auf einem straff gespannten Tuch in die Höhe zu schleudern, schloss sich das »Prellen« von Füchsen als Belustigung von Jagdgesellschaften an]:

1.jmdn. um etw. ihm Zustehendes bringen, betrügen <hat>: jmdn. um die Belohnung, um sein Erbe p.


2.
a)(selten) prallen (1) <ist>: gegen die Wand p.;

b)heftig stoßen <hat>: die Kiste prellte ihr Knie;

c)(etw., sich) heftig stoßend verletzen <hat>: ich habe mich an der Schulter geprellt;

d)sich durch heftiges Stoßen einen Körperteil verletzen <hat>: ich habe mir das Knie geprellt.



3.(Jagdw. früher) (einen Fuchs) auf ein straff gespanntes Tuch od. Netz legen u. immer wieder emporwerfen u. auffangen <hat>.


4. <hat>
a)(Handball u. a.) einen Ball auf den Boden auftreffen lassen u. ihn wieder an sich nehmen od. erneut schlagen: beim Dribbeln den Ball p.;

b)(Prellball) den Ball mit der Faust so in die gegnerische Spielhälfte schlagen, dass er zuerst in der eigenen Spielhälfte den Boden berührt: den Ball über die Leine p.

prellen  

[sw. V.] [mhd. prellen = mit Wucht stoßen; sich schnell fortbewegen; aufschlagen, H.u.; 1: urspr. Verbindungswesen, nach der Vorstellung des um seine Freiheit betrogenen ?geprellten? (3) Fuchses mit Bezug auf Fuchs (7); 3: an den früher üblichen Brauch, Menschen zur Strafe od. zum Scherz auf einem straff gespannten Tuch in die Höhe zu schleudern, schloss sich das ?Prellen? von Füchsen als Belustigung von Jagdgesellschaften an]: 1. jmdn. um etw. ihm Zustehendes bringen, betrügen [hat]: jmdn. um die Belohnung, um sein Erbe p. 2. a) (selten) prallen (1) [ist]: gegen die Wand p.; b) heftig stoßen [hat]: die Kiste prellte ihr Knie; c) (etw., sich) heftig stoßend verletzen [hat]: ich habe mich an der Schulter geprellt; d) sich durch heftiges Stoßen einen Körperteil verletzen [hat]: ich habe mir das Knie geprellt. 3. (Jagdw. früher) (einen Fuchs) auf ein straff gespanntes Tuch od. Netz legen u. immer wieder emporwerfen u. auffangen [hat]. 4. a) (Handball u.a.) einen Ball auf den Boden auftreffen lassen u. ihn wieder an sich nehmen od. erneut schlagen: beim Dribbeln den Ball p.; b) (Prellball) den Ball mit der Faust so in die gegnerische Spielhälfte schlagen, dass er zuerst in der eigenen Spielhälfte den Boden berührt: den Ball über die Leine p.
prellen  

v.
1 <V.t.; hat> jmdn. ~ zu mehreren auf verschränkten Armen mehrmals in die Höhe werfen od. <früher als Strafe> auf gespanntem Tuch in die Höhe schnellen; <fig.> jmdn. betrügen, durch List um etwas bringen; sich ~ sich stoßen, ohne dass eine offene Wunde entsteht; einen Fuchs ~ <früher bei der Fuchsjagd> den F. auf straff gespanntem Tuch od. Netz so lange hochschnellen, bis er verendet; die Zeche ~ die Z. in betrügerischer Absicht nicht bezahlen; jmdn. um etwas, besonders Geld ~
2 <V.i.; ist; veraltet> = prallen; rasch, heftig laufen (vom Wild u. Jagdhund) [<mhd. prellen „auf-, abprallen, zurückschlagen, -stoßen“; im 17./18. Jh. war es in Studentenverbindungen üblich, die Füchse (die jungen Studenten) zu „prellen“, d.h. zu hänseln und die Zeche bezahlen zu lassen; von da aus Bedeutungsveränderung zu „betrügen“]
['prel·len]
[prelle, prellst, prellt, prellen, prellte, prelltest, prellten, prelltet, prellest, prellet, prell, geprellt, prellend]