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Protest  

Pro|tẹst der; -[e]s, -e <lat.-it.>:

1.meist spontane u. temperamentvolle Bekundung des Missfallens, der Ablehnung.


2.(Rechtsw.) a)amtliche Beurkundung über Annahmeverweigerung bei Wechseln, über Zahlungsverweigerung bei Wechseln od. Schecks;

b)früher in der DDR Rechtsmittel des Staatsanwalts gegen ein Urteil des Kreisgerichts od. ein durch die erste Instanz ergangenes Urteil des Bezirksgerichts;

c)bestimmte Art der ↑ Demarche als Mittel zur Wahrung u. Einhaltung von Rechten im zwischenstaatlichen Bereich

Protest  

Pro|tẹst, der; -[e]s, -e [urspr. Kaufmannsspr., ital. protesto = Protest (2) , zu: protestare < lat. protestari, ↑ protestieren ]:

1.meist spontane u. temperamentvolle Bekundung des Missfallens, der Ablehnung: ein formeller P.; [schriftlich] P. gegen etw. erheben; gegen etw. P. anbringen; es hagelte Proteste; unter P. den Saal verlassen.


2.(Wirtsch.) amtliche Beurkundung der Nichtannahme eines Wechsels, der Nichteinlösung eines Wechsels od. Schecks: den P. auf den Wechsel setzen; einen Wechsel zu P. gehen lassen (die Nichteinlösung eines Wechsels beurkunden lassen).


3. (DDR Rechtsspr.) Rechtsmittel des Staatsanwaltes gegen ein Urteil des Kreisgerichts od. ein durch die erste Instanz ergangenes Urteil des Bezirksgerichts.
Protest  

Pro|tẹst, der; -[e]s, -e <lat.-ital.> (Einspruch; Missfallensbekundung; Wirtsch. [beurkundete] Verweigerung der Annahme od. der Zahlung eines Wechsels od. Schecks); zu Protest gehen (von Wechseln)
Protest  

Aber, ablehnende Haltung, Ablehnung, Abneigung, Abwehr, Bedenken, Beschwerde, Boykottierung, Einspruch, Einwand, Gegenmeinung, Gegenstimme, Gegenwehr, Klage, Kritik, Missbilligung, Nein, Reklamation, Vorbehalt, Vorhaltung, Weigerung, Widerrede, Widerspruch, Widerstand, Widerstreben, Zurückweisung, Zweifel; (geh.): Gegenrede, Vorstellung; (bildungsspr.): Renitenz, Resistenz, Veto; (bildungsspr. veraltet): Refus; (Rechtsspr.): Einrede, Rejektion.
[Protest]
[Protestes, Protests, Proteste, Protesten]
Protest  

Pro|tẹst, der; -[e]s, -e [urspr. Kaufmannsspr., ital. protesto = Protest (2), zu: protestare < lat. protestari, ↑ protestieren]:

1.meist spontane u. temperamentvolle Bekundung des Missfallens, der Ablehnung: ein formeller P.; [schriftlich] P. gegen etw. erheben; gegen etw. P. anbringen; es hagelte Proteste; unter P. den Saal verlassen.


2.(Wirtsch.) amtliche Beurkundung der Nichtannahme eines Wechsels, der Nichteinlösung eines Wechsels od. Schecks: den P. auf den Wechsel setzen; einen Wechsel zu P. gehen lassen (die Nichteinlösung eines Wechsels beurkunden lassen).


3. (DDR Rechtsspr.) Rechtsmittel des Staatsanwaltes gegen ein Urteil des Kreisgerichts od. ein durch die erste Instanz ergangenes Urteil des Bezirksgerichts.
Protest  

n.
<m. 1> Einspruch, Widerspruch; Beurkundung der vergebl. Präsentation eines Wechsels auf diesem selbst od. auf einem angefügten Blatt; ~ erheben (gegen); ~ mangels Annahme od. Zahlung; unter ~ den Saal verlassen; die Vorlesung wurde unter lautem ~ aller Anwesenden abgebrochen; einen Wechsel zu ~ gehen lassen feststellen lassen, dass ein W. nicht angenommen od. nicht eingelöst worden ist; [<ital. protesto „Widerspruch, Einspruch“; zu protestare <lat. protestari „öffentlich bezeugen, erklären, eine Gegenerklärung abgeben, missbilligen“]
[Pro'test]
[Protestes, Protests, Proteste, Protesten]