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puff  

1Pụff, der; -[e]s, Püffe, seltener: -e [mhd. buf; lautm. für dumpfe Schalleindrücke, wie sie bes. beim plötzlichen Entweichen von Luft u. beim Zusammenprall entstehen] (ugs.):
a) Stoß mit der Faust, mit dem Ellenbogen:

*einen P./einige Püffe vertragen [können] (robust, nicht empfindlich sein);

b)dumpfer Knall.


2Pụff, der; auch: das; -s, -s [wohl unter Einfluss von veraltet derb puffen = koitieren zu 4↑ Puff , zunächst wohl in Wendungen wie »mit einer Dame Puff spielen, zum Puff gehen«] (salopp, oft abwertend): Bordell: einen P. aufmachen.

3Pụff, der; -[e]s, -e u. -s [eigtl. = Aufgeblasenes]:
a)Behälter für schmutzige Wäsche [mit gepolstertem Deckel]: das getragene Hemd in den P. tun;

b)gepolsterter Hocker ohne Beine.


4Pụff, das; -[e]s [zu 1↑ Puff , nach dem dumpfen Geräusch, das beim Aufschlagen der Würfel entsteht]: Brettspiel für zwei Personen, bei dem die Steine entsprechend den Ergebnissen beim Würfeln bewegt werden.pụff <Interj.>: lautm. für einen dumpfen Knall, Schuss o. Ä.
Puff  

Pụff, der; -[e]s, -e (veraltet, aber noch landsch. für Bausch; landsch. für gepolsterter Wäschebehälter)

Pụff, das; -[e]s (ein Brett- u. Würfelspiel)

Pụff, der, auch das; -s, -s (ugs. für Bordell)

Pụff, der; -[e]s, Plur. Püffe, seltener Puffe (ugs. für Stoß)
Puff  

a) Anprall, Ruck, Stoß; (ugs.): Anrempler, Knuff, Schubs, Stups, Stupser; (österr. ugs.): Schupfer; (nordd.): Schupp; (südd., schweiz.): Schupf; (südd., schweiz. ugs.): Stupf; (südd., österr., schweiz. ugs.): Stupfer.

b) Knall, Schlag; (ugs.): Bums; (südd., schweiz. mundartl.): Klapf.

[1Puff]
[Puffes, Puffs, Puffe, Puffen]

Bordell, Eros-Center, Freudenhaus; (verhüll.): Etablissement; (abwertend): Hurenhaus.
[2Puff]
[Puffes, Puffs, Puffe, Puffen]
puff  

1Pụff, der; -[e]s, Püffe, seltener: -e [mhd. buf; lautm. für dumpfe Schalleindrücke, wie sie bes. beim plötzlichen Entweichen von Luft u. beim Zusammenprall entstehen] (ugs.):
a) Stoß mit der Faust, mit dem Ellenbogen:

*einen P./einige Püffe vertragen [können] (robust, nicht empfindlich sein);

b)dumpfer Knall.


2Pụff, der; auch: das; -s, -s [wohl unter Einfluss von veraltet derb puffen = koitieren zu 4↑ Puff, zunächst wohl in Wendungen wie »mit einer Dame Puff spielen, zum Puff gehen«] (salopp, oft abwertend): Bordell: einen P. aufmachen.

3Pụff, der; -[e]s, -e u. -s [eigtl. = Aufgeblasenes]:
a)Behälter für schmutzige Wäsche [mit gepolstertem Deckel]: das getragene Hemd in den P. tun;

b)gepolsterter Hocker ohne Beine.


4Pụff, das; -[e]s [zu 1↑ Puff, nach dem dumpfen Geräusch, das beim Aufschlagen der Würfel entsteht]: Brettspiel für zwei Personen, bei dem die Steine entsprechend den Ergebnissen beim Würfeln bewegt werden.pụff <Interj.>: lautm. für einen dumpfen Knall, Schuss o. Ä.
puff  

[Interj.]: lautm. für einen dumpfen Knall, Schuss o.Ä.
puff  

n.
1 <m. 1u> Stoß, bes. mit der Faust; Aufprall (bei Zusammenstößen); Püffe austeilen; einen ~ vertragen können <fig.; umg.> nicht empfindlich sein; jmdm. einen ~ in den Rücken, in die Seite geben
2 <m. 1> Bausch (an der Kleidung), Wulst; festes Sitzkissen; niedriger, gepolsterter Sitz ohne Beine u. Lehne; gepolsterter Behälter (Wäsche~)
3 <n.; -s; unz.> Würfel-Brettspiel mit je 15 Steinen auf dem Puffbrett, die in das Spiel hinein- u. wieder herausgespielt werden müssen; Sy Puffspiel, Tricktrack; Wurf mit gleicher Augenzahl beider Würfel
4 <n. 15; umg.> = Bordell [lautmalend]
[Puff]
[Puffes, Puffs, Puffe, Puffen]n.
(Schallwort zur Bez. eines Knalles)
[puff!]
[puffes, puffs, puffe, puffen]