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rächen  

rạ̈|chen <sw. V.; hat; 2. Part. veraltet, noch scherzh. auch: gerochen> [mhd. rechen, ahd. rehhan, wohl eigtl. = stoßen, drängen, (ver)treiben]:

1.a)jmdm., sich für eine als böse, als besonderes Unrecht empfundene Tat durch eine entsprechende Vergeltung Genugtuung verschaffen: jmdn. r.; sich fürchterlich [an jmdm. für etw.] r.;

b)eine als böse, als ein besonderes Unrecht empfundene Tat vergelten; für etw. Vergeltung üben: ein Verbrechen r.



2.<r. + sich> üble Folgen nach sich ziehen; sich übel, schädlich auswirken: dieser Fehler wird sich noch r.
rächen  

auf Rache sinnen, bestrafen, erwidern, mit Rache drohen, seine Rachlust stillen, strafen, vergelten, zur Rechenschaft ziehen; (geh.): ahnden, eine [alte] Rechnung begleichen, sich Genugtuung verschaffen, Rache üben, Vergeltung üben; (ugs.): [noch] ein Hühnchen zu rupfen haben; (nachdrücklich): Rache nehmen; (veraltend): heimzahlen; (Rechtsspr.): belangen, sanktionieren.
[rächen]
[räche, rächst, rächt, rächte, rächtest, rächten, rächest, rächet, rächtet, räch, gerächt, rächend, raechen]

sich als Bumerang erweisen, böse Folgen haben, Konsequenzen haben, üble Folgen nach sich ziehen; (ugs.): schlimmer als vorher sein.
[rächen, sich]
[sich rächen, räche, rächst, rächt, rächte, rächtest, rächten, rächest, rächet, rächtet, räch, gerächt, rächend, raechen, rächen sich]
rächen  

rạ̈|chen <sw. V.; hat; 2. Part. veraltet, noch scherzh. auch: gerochen> [mhd. rechen, ahd. rehhan, wohl eigtl. = stoßen, drängen, (ver)treiben]:

1.
a)jmdm., sich für eine als böse, als besonderes Unrecht empfundene Tat durch eine entsprechende Vergeltung Genugtuung verschaffen: jmdn. r.; sich fürchterlich [an jmdm. für etw.] r.;

b)eine als böse, als ein besonderes Unrecht empfundene Tat vergelten; für etw. Vergeltung üben: ein Verbrechen r.



2.<r. + sich> üble Folgen nach sich ziehen; sich übel, schädlich auswirken: dieser Fehler wird sich noch r.
rächen  

[sw. V.; hat; 2.Part. veraltet, noch scherzh. auch: gerochen] [mhd. rechen, ahd. rehhan, wohl eigtl.= stoßen, drängen, (ver)treiben]: 1. a) jmdm., sich für eine als böse, als besonderes Unrecht empfundene Tat durch eine entsprechende Vergeltung Genugtuung verschaffen: jmdn. r.; sich fürchterlich [an jmdm. für etw.] r.; b) eine als böse, als ein besonderes Unrecht empfundene Tat vergelten; für etw. Vergeltung üben: ein Verbrechen r. 2. [r. + sich] üble Folgen nach sich ziehen; sich übel, schädlich auswirken: dieser Fehler wird sich noch r.
rächen  

v.
<V.t.; hat> jmdn. ~ Rache für jmdn. nehmen, Vergeltung für ein Unrecht, das jmdm. geschehen ist, üben; sich ~ Rache nehmen, Vergeltung üben (für erlittenes Unrecht); es wird sich (noch) ~, dass du so leichtsinnig bist du wirst die Strafe für deinen Leichtsinn schon noch bekommen; dein Leichtsinn wird sich (noch) ~; jmds. Tod ~ Rache für seinen Tod nehmen; er hat sich an ihm gerächt er hat an ihm Rache genommen, ihm erlittenes Unrecht vergolten; [<ahd. rehhan, got. wrikan „verfolgen“ <germ. *wrek- „verfolgen, verbreiten“ <idg. *ureg- „stoßen, drängen, treiben, verfolgen“; verwandt mit Recke, Wrack]
['rä·chen]
[räche, rächst, rächt, rächen, rächte, rächtest, rächten, rächest, rächet, rächtet, räch, gerächt, rächend]