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rügen  

rü|gen <sw. V.; hat> [mhd. rüegen, ruogen, ahd. ruogen = anklagen; (öffentlich) mitteilen]:

1.a)mit einer Rüge zurechtweisen: ich muss dich wirklich r.; sie wurde wegen wiederholter Unpünktlichkeit streng gerügt;

b)jmds. Verhalten od. Tun, das für nicht in Ordnung gehalten u. missbilligt wird, mit gewissem Nachdruck kritisieren: man rügte seinen Leichtsinn, die Unentschlossenheit der Regierung.



2.tadelnd feststellen, beanstanden: Mängel r.
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Rü|gen (Insel vor der vorpommerschen Ostseeküste)rü|gen
rügen  


1. a) ausschimpfen, beschimpfen, einen Verweis geben, eine Rüge aussprechen, hart/scharf ins Gericht gehen, schimpfen, tadeln, zurechtweisen; (geh.): schelten; (ugs.): aufs Dach steigen, deckeln, den Kopf waschen, die Leviten lesen, die Ohren lang ziehen, ein Ding verpassen, einen/eins/ein paar überbraten, einen Rüffel geben/verpassen, eins auf den Deckel geben, eins draufgeben, eins/was auf die Nase geben, etwas flüstern, in den Senkel stellen, rüffeln, [zurecht]stauchen, zur Minna/Schnecke machen, zusammenstauchen; (salopp): den Marsch blasen, einen Anschiss verpassen, plattmachen; (derb): anscheißen, zur Sau machen, zusammenscheißen.

b) Anstoß nehmen, ins Visier nehmen, Kritik üben, kritisieren, missbilligen, monieren, sich stören, sich stoßen an, tadeln; (ugs.): aufs Korn nehmen, bemäkeln, ein Haar in der Suppe finden, kein gutes Haar lassen; (abwertend): beckmessern, [be]kritteln.

2. auszusetzen haben, beanstanden, bemängeln, monieren, nicht akzeptieren, nicht durchgehen lassen, nicht hinnehmen, reklamieren; (österr.): beanständen.

[rügen]
[rüge, rügst, rügt, rügte, rügtest, rügten, rügtet, rügest, rüget, rüg, gerügt, rügend, ruegen]
rügen  

rü|gen <sw. V.; hat> [mhd. rüegen, ruogen, ahd. ruogen = anklagen; (öffentlich) mitteilen]:

1.
a)mit einer Rüge zurechtweisen: ich muss dich wirklich r.; sie wurde wegen wiederholter Unpünktlichkeit streng gerügt;

b)jmds. Verhalten od. Tun, das für nicht in Ordnung gehalten u. missbilligt wird, mit gewissem Nachdruck kritisieren: man rügte seinen Leichtsinn, die Unentschlossenheit der Regierung.



2.tadelnd feststellen, beanstanden: Mängel r.
rügen  

[sw. V.; hat] [mhd. rüegen, ruogen, ahd. ruogen = anklagen; (öffentlich) mitteilen]: 1. a) mit einer Rüge zurechtweisen: ich muss dich wirklich r.; sie wurde wegen wiederholter Unpünktlichkeit streng gerügt; b) jmds. Verhalten od. Tun, das für nicht in Ordnung gehalten u. missbilligt wird, mit gewissem Nachdruck kritisieren: man rügte seinen Leichtsinn, die Unentschlossenheit der Regierung. 2. tadelnd feststellen, beanstanden: Mängel r.
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v.
<V.t.; hat> jmdn. ~ jmdm. eine Rüge erteilen, jmdn. tadeln, zurechtweisen; etwas ~ bemängeln; ich muss deine Nachlässigkeit ~ [<ahd. ruogen „anklagen, beschuldigen, tadeln, gerichtl. anzeigen, öffentl. bekannt machen, mitteilen, melden“, got wrohjan „anklagen, beschuldigen“; Rüge]
['rü·gen]
[rüge, rügst, rügt, rügen, rügte, rügtest, rügten, rügtet, rügest, rüget, rüg, gerügt, rügend]