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rütteln  

rụ̈t|teln <sw. V.> [mhd. rütteln, rütelen, Iterativbildung zu: rütten = erschüttern; im Sinne von »Bäume losrütteln« verw. mit ↑ roden ; vgl. zerrütten ]:

1.<hat> a)schnell [ruckweise] hin u. her bewegen, heftig schütteln: ein Sieb r.; jmdn. am Arm, an der Schulter r.; ich wurde aus dem Schlaf gerüttelt;

b)(etw., was sich nicht aus eigenem Antrieb bewegen kann) fassen u. heftig hin u. her bewegen od. zu bewegen [u. zu öffnen] versuchen: an der Tür, am Gitter r.; der Sturm rüttelt an den Fensterläden; an den Grundfesten der Außenpolitik r.; an dem Vertrag darf nicht gerüttelt (nichts infrage gestellt, nichts verändert) werden; daran ist nicht, gibt es nichts zu r. (das ist unabänderlich).



2.a) sich [durch eine von außen einwirkende Kraft] ruckartig hin u. her bewegen, heftig erschüttert werden <hat>: der Motor rüttelt (Jargon; läuft unregelmäßig, stoßend);

b)ruckartig fahren, sich fortbewegen <ist>: der Wagen rüttelt über das Kopfsteinpflaster.



3.(Zool., Jägerspr.) (bes. von Greifvögeln) mithilfe von kurzen, heftigen Flügelschlägen bei fast senkrechter Körperhaltung an einer Stelle in der Luft verweilen <hat>: über der Lichtung rüttelte ein Habicht; ein rüttelnder Falke.
rütteln  


1. schütteln; (ugs.): rammeln, rappeln, wackeln; (landsch.): schlickern.

2. durchgerüttelt werden, erschüttert werden, rattern, stoßen; (ugs.): rumpeln.

[rütteln]
[rüttle, rüttele, rüttelst, rüttelt, rüttelte, rütteltest, rüttelten, rütteltet, gerüttelt, rüttelnd, ruetteln]
rütteln  

rụ̈t|teln <sw. V.> [mhd. rütteln, rütelen, Iterativbildung zu: rütten = erschüttern; im Sinne von »Bäume losrütteln« verw. mit ↑ roden; vgl. zerrütten]:

1.<hat>
a)schnell [ruckweise] hin u. her bewegen, heftig schütteln: ein Sieb r.; jmdn. am Arm, an der Schulter r.; ich wurde aus dem Schlaf gerüttelt;

b)(etw., was sich nicht aus eigenem Antrieb bewegen kann) fassen u. heftig hin u. her bewegen od. zu bewegen [u. zu öffnen] versuchen: an der Tür, am Gitter r.; der Sturm rüttelt an den Fensterläden; an den Grundfesten der Außenpolitik r.; an dem Vertrag darf nicht gerüttelt (nichts infrage gestellt, nichts verändert) werden; daran ist nicht, gibt es nichts zu r. (das ist unabänderlich).



2.
a) sich [durch eine von außen einwirkende Kraft] ruckartig hin u. her bewegen, heftig erschüttert werden <hat>: der Motor rüttelt (Jargon; läuft unregelmäßig, stoßend);

b)ruckartig fahren, sich fortbewegen <ist>: der Wagen rüttelt über das Kopfsteinpflaster.



3.(Zool., Jägerspr.) (bes. von Greifvögeln) mithilfe von kurzen, heftigen Flügelschlägen bei fast senkrechter Körperhaltung an einer Stelle in der Luft verweilen <hat>: über der Lichtung rüttelte ein Habicht; ein rüttelnder Falke.
rütteln  

[sw. V.] [mhd. rütteln, rütelen, Iterativbildung zu: rütten= erschüttern; im Sinne von ?Bäume losrütteln? verw. mit roden; vgl. zerrütten]: 1. [hat] a) schnell [ruckweise] hin u. her bewegen, heftig schütteln: ein Sieb r.; jmdn. am Arm, an der Schulter r.; ich wurde aus dem Schlaf gerüttelt; b) (etw., was sich nicht aus eigenem Antrieb bewegen kann) fassen u. heftig hin u. her bewegen od. zu bewegen [u. zu öffnen] versuchen: an der Tür, am Gitter r.; der Sturm rüttelt an den Fensterläden; Ü an den Grundfesten der Außenpolitik r.; an dem Vertrag darf nicht gerüttelt (nichts infrage gestellt, nichts verändert) werden; daran ist nicht, gibt es nichts zu r. (das ist unabänderlich). 2. a) sich [durch eine von außen einwirkende Kraft] ruckartig hin u. her bewegen, heftig erschüttert werden [hat]: der Motor rüttelt (Jargon; läuft unregelmäßig, stoßend); b) ruckartig fahren, sich fortbewegen [ist]: der Wagen rüttelt über das Kopfsteinpflaster. 3. (Zool., Jägerspr.) (bes. von Greifvögeln) mithilfe von kurzen, heftigen Flügelschlägen bei fast senkrechter Körperhaltung an einer Stelle in der Luft verweilen [hat]: über der Lichtung rüttelte ein Habicht; ein rüttelnder Falke.
rütteln  

rütteln, schütteln
[schütteln]
rütteln  

v.
<V.t. u. V.i.; hat> heftig schütteln, in schnellen Rucken stoßend und ziehend hin und her bewegen; einen Obstbaum ~ und schütteln; Getreide ~ sieben; der Raubvogel rüttelt flattert mit schnellen Flügelschlägen, ohne sich vorwärts zu bewegen; der Wagen rüttelt auf dem holperigen Pflaster; jmdn. aus dem Schlaf ~ unsanft durch Schütteln wecken; jmdn. an den Schultern ~; an der Tür ~ die geschlossene Tür heftig und rasch durch Stoßen und Ziehen zu öffnen versuchen; der Sturm rüttelt an den Fensterläden; daran ist nicht zu ~ <fig.> daran kann keinesfalls etwas geändert werden, das steht unumstößlich fest; ein gerüttelt Maß (von Arbeit, Sorgen, Schuld usw.) <fig.> sehr viel; [<mhd. rütten „schütteln“ (noch in zerrütten); zur Wurzel von roden, reuten]
['rüt·teln]
[rüttle, rüttele, rüttelst, rüttelt, rütteln, rüttelte, rütteltest, rüttelten, rütteltet, gerüttelt, rüttelnd]