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Rachen  

Rạ|chen, der; -s, - [mhd. rache, ahd. rahho, urspr. lautm.]:

1.(bei Säugetier u. Mensch) hinter der Mundhöhle gelegener, erweiterter Teil des Schlundes: der R. ist gerötet; dem Kranken den R. pinseln; eine Entzündung des Rachens.


2.großes, geöffnetes Maul bes. eines Raubtieres: der aufgerissene R. eines Löwen; der R. (geh.; der tiefe Abgrund) der Hölle;

*jmdm. den R. stopfen (salopp:Mund . jmdm., der unersättlich scheint, etw. geben, überlassen, um ihn [fürs Erste] zufriedenzustellen); den R. nicht voll [genug] kriegen [können] (salopp; ↑ Hals 2 ); jmdm. etw. aus dem R. reißen (salopp; jmdm. etw. entreißen, entwinden; etw. vor jmdm. noch retten); jmdm. etw. in den R. werfen/schmeißen (salopp; jmdm., der unersättlich ist, etw. überlassen, um ihn zufriedenzustellen).
Rachen  

Rạ|chen, der; -s, -
Rachen  

Gurgel, Hals, Kehle, Rachenraum, Schlund; (westmd.): Strosse; (Med.): Pharynx.
[Rachen]
[Rachens]
Rachen  

Rạ|chen, der; -s, - [mhd. rache, ahd. rahho, urspr. lautm.]:

1.(bei Säugetier u. Mensch) hinter der Mundhöhle gelegener, erweiterter Teil des Schlundes: der R. ist gerötet; dem Kranken den R. pinseln; eine Entzündung des Rachens.


2.großes, geöffnetes Maul bes. eines Raubtieres: der aufgerissene R. eines Löwen; der R. (geh.; der tiefe Abgrund) der Hölle;

*jmdm. den R. stopfen (salopp:Mund. jmdm., der unersättlich scheint, etw. geben, überlassen, um ihn [fürs Erste] zufriedenzustellen); den R. nicht voll [genug] kriegen [können] (salopp; ↑ Hals 2); jmdm. etw. aus dem R. reißen (salopp; jmdm. etw. entreißen, entwinden; etw. vor jmdm. noch retten); jmdm. etw. in den R. werfen/schmeißen (salopp; jmdm., der unersättlich ist, etw. überlassen, um ihn zufriedenzustellen).
Rachen  

n.
<m. 4; i.e.S.> hinter dem Gaumensegel liegende Erweiterung des Schlundes; Fauces; Sy Pharynx; <i.w.S.> Maul, Schlund (von großen Raubtieren); <fig.; poet.> gähnender Abgrund, Verderben bringender Schlund (Höllen~); einem Kranken den ~ pinseln; entzündeter, geröteter ~; er kann den ~ nicht voll genug kriegen <fig.; umg.> er ist unersättlich, gefräßig, habgierig; jmdm. <oder> dem Schicksal etwas aus dem ~ reißen <fig.> jmdm. etwas entreißen, was er schon gepackt hält; jmdm. etwas in den ~ werfen <fig.; umg.> jmdm. etwas geben, überlassen, um ihn zu befriedigen, zum Schweigen zu bringen; [<ahd. rahho; zu rachison „sich räuspern“; zu idg. *ker-, *kor-, *kr-, lautmalend für kratzendes, scharrendes Geräusch; verwandt mit Harke, Rabe, Rappe, Reiher]
['Ra·chen]
[Rachens]