[ - Collapse All ]
raffen  

rạf|fen <sw. V.; hat> [mhd. raffen = zupfen, rupfen, raufen; an sich reißen, urspr. wohl = (ab)schneiden, trennen]:

1.a)(abwertend) raffgierig in seinen Besitz bringen: sie rafften [an sich], was sie erreichen konnten;

b)mehrere Dinge zugleich eilig u. voller Hast an sich reißen [u. sie irgendwohin tun].



2.(Stoff) an einer bestimmten Stelle so zusammenhalten, dass er in Falten (1 b) fällt u. dadurch ein wenig hochgezogen wird: sie raffte den Rock; geraffte Gardinen.


3.gekürzt, aber in den wesentlichen Punkten wiedergeben: den Bericht r.


4.(salopp) verstehen, erfassen: sie rafft es nicht; hast du das endlich gerafft?
raffen  

rạf|fen
raffen  


1. a) an sich bringen, sich bereichern, sich Gewinn verschaffen, profitieren, sich Vorteile verschaffen; (ugs.): absahnen, sich die eigenen Taschen füllen, einheimsen, einkassieren, einsacken, herausschlagen, in die eigene Tasche stecken/wirtschaften, zulangen, zuschlagen; (abwertend): zusammenraffen; (oft abwertend): einstreichen.

b) an sich reißen, ergreifen, festnehmen, schnappen, wegnehmen, zusammenraffen; (ugs.): grapschen, hinlangen.

2. fälteln, hochziehen, in Falten legen.

[raffen]
[raffe, raffst, rafft, raffte, rafftest, rafften, rafftet, raffest, raffet, raff, gerafft, raffend]
raffen  

rạf|fen <sw. V.; hat> [mhd. raffen = zupfen, rupfen, raufen; an sich reißen, urspr. wohl = (ab)schneiden, trennen]:

1.
a)(abwertend) raffgierig in seinen Besitz bringen: sie rafften [an sich], was sie erreichen konnten;

b)mehrere Dinge zugleich eilig u. voller Hast an sich reißen [u. sie irgendwohin tun].



2.(Stoff) an einer bestimmten Stelle so zusammenhalten, dass er in Falten (1 b) fällt u. dadurch ein wenig hochgezogen wird: sie raffte den Rock; geraffte Gardinen.


3.gekürzt, aber in den wesentlichen Punkten wiedergeben: den Bericht r.


4.(salopp) verstehen, erfassen: sie rafft es nicht; hast du das endlich gerafft?
raffen  

[sw. V.; hat] [mhd. raffen= zupfen, rupfen, raufen; an sich reißen, urspr. wohl= (ab)schneiden, trennen]: 1. a) (abwertend) raffgierig in seinen Besitz bringen: sie rafften [an sich], was sie erreichen konnten; b) mehrere Dinge zugleich eilig u. voller Hast an sich reißen [u. sie irgendwohin tun]. 2. (Stoff) an einer bestimmten Stelle so zusammenhalten, dass er in Falten (1 b) fällt u. dadurch ein wenig hochgezogen wird: sie raffte den Rock; geraffte Gardinen. 3. gekürzt, aber in den wesentlichen Punkten wiedergeben: den Bericht r. 4. (salopp) verstehen, erfassen: sie rafft es nicht; hast du das endlich gerafft?
raffen  

v.
<V.t.; hat> schnell, eilig nehmen, fassen; gierig nehmen, fassen; geizig anhäufen; in kleine Falten legen, bauschen (Stoff, Kleid, Vorhang); ein wenig hochheben, an sich ziehen (Schleppe, langes Kleid);<Jugendspr.> begreifen, verstehen; alles Geld an sich ~; Sachen, Kleider an sich ~; geraffte Vorhänge; er rafft es einfach nicht <Jugendspr.> [<mhd. raffen, engl. rap „reißen“ <germ. *hrap-; zu idg. *(s)ker- „schneiden“]
['raf·fen]
[raffe, raffst, rafft, raffen, raffte, rafftest, rafften, rafftet, raffest, raffet, raff, gerafft, raffend]