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rahmen  

Rah|men, der; -s, - [mhd. rame, ahd. rama = Stütze, Gestell, [Web]rahmen, Säule, verw. mit ↑ Rand ]:

1.a)viereckige, runde od. ovale Einfassung für Bilder o. Ä.: ein einfacher, breiter, goldener R.; das Gemälde aus dem R. schneiden; an den Wänden hingen große Spiegel in schweren R.;

b)in eine Tür-, Fensteröffnung genau eingepasster, relativ schmaler Teil, an dem [seitlich] die Tür, das Fenster beweglich befestigt ist: ein R. aus Holz;

c)Gestell zum Einspannen von Stoff, Fäden o. Ä.: die Leinwand sitzt zu locker im R.



2.a)(Technik) tragender od. stützender Unterbau eines Kraftfahrzeugs, einer Maschine o. Ä.: der R. des Autos ist bei dem Unfall beschädigt worden;

b)kurz für ↑ Fahrradrahmen .



3. <o. Pl.> a)etw., was einer Sache ein bestimmtes [äußeres] Gepräge gibt: der Feier einen angemessenen R. geben; etw. in den sozialen R. der Gesellschaft einordnen;

b)etw., was einen bestimmten Bereich umfasst u. ihn gegen andere abgrenzt; Umgrenzung, Umfang: den R. für etw. abgeben, abstecken; einen zeitlichen R. setzen; etw. im R. (in den Grenzen) des Möglichen tun; im R. (innerhalb) dieser Entwicklung kam es zu Schwierigkeiten in der Versorgung;

*aus dem R. fallen (stark von bestimmten Normen, vom Üblichen abweichen): ihr Benehmen fiel ganz aus dem R.; nicht in den R. passen (bestimmten Normen o. Ä. nicht entsprechen, vom Üblichen abweichen); im R. bleiben/sich im R. halten (nicht über ein bestimmtes Maß hinausgehen): bei der letzten Konferenz hielten sich die Meinungsverschiedenheiten im R.; den R. sprengen (bei Weitem über das Übliche hinausgehen).



4. (Literaturw.) Erzählung, die innerhalb eines Werkes eine od. mehrere andere Erzählungen umschließt.


5.kurz für ↑ Stickrahmen .
rah|men <sw. V.; hat>: mit einem Rahmen (1 a) versehen: ein Bild r.; gerahmte Fotos.
rahmen  

Rah|men, der; -s, -rah|men
Rahmen  


1. Einfassung, Einrahmung, Rand, Umfassung, Umrahmung.

2. Fahrgestell, Unterbau, Untergestell; (Kfz-T.): Chassis, Monocoque.

3. Ambiente, Atmosphäre, Lebensbereich, [Lebens]kreis, soziale Verhältnisse, Sphäre, Szene, Umfeld, Umgebung, Umkreis, Umwelt; (bildungsspr.): Background.

[Rahmen]
[Rahmens]
rahmen  

Rah|men, der; -s, - [mhd. rame, ahd. rama = Stütze, Gestell, [Web]rahmen, Säule, verw. mit ↑ Rand]:

1.
a)viereckige, runde od. ovale Einfassung für Bilder o. Ä.: ein einfacher, breiter, goldener R.; das Gemälde aus dem R. schneiden; an den Wänden hingen große Spiegel in schweren R.;

b)in eine Tür-, Fensteröffnung genau eingepasster, relativ schmaler Teil, an dem [seitlich] die Tür, das Fenster beweglich befestigt ist: ein R. aus Holz;

c)Gestell zum Einspannen von Stoff, Fäden o. Ä.: die Leinwand sitzt zu locker im R.



2.
a)(Technik) tragender od. stützender Unterbau eines Kraftfahrzeugs, einer Maschine o. Ä.: der R. des Autos ist bei dem Unfall beschädigt worden;

b)kurz für ↑ Fahrradrahmen.



3. <o. Pl.>
a)etw., was einer Sache ein bestimmtes [äußeres] Gepräge gibt: der Feier einen angemessenen R. geben; etw. in den sozialen R. der Gesellschaft einordnen;

b)etw., was einen bestimmten Bereich umfasst u. ihn gegen andere abgrenzt; Umgrenzung, Umfang: den R. für etw. abgeben, abstecken; einen zeitlichen R. setzen; etw. im R. (in den Grenzen) des Möglichen tun; im R. (innerhalb) dieser Entwicklung kam es zu Schwierigkeiten in der Versorgung;

*aus dem R. fallen (stark von bestimmten Normen, vom Üblichen abweichen): ihr Benehmen fiel ganz aus dem R.; nicht in den R. passen (bestimmten Normen o. Ä. nicht entsprechen, vom Üblichen abweichen); im R. bleiben/sich im R. halten (nicht über ein bestimmtes Maß hinausgehen): bei der letzten Konferenz hielten sich die Meinungsverschiedenheiten im R.; den R. sprengen (bei Weitem über das Übliche hinausgehen).



4. (Literaturw.) Erzählung, die innerhalb eines Werkes eine od. mehrere andere Erzählungen umschließt.


5.kurz für ↑ Stickrahmen.
rah|men <sw. V.; hat>: mit einem Rahmen (1 a) versehen: ein Bild r.; gerahmte Fotos.
rahmen  

[sw. V.; hat]: mit einem Rahmen (1 a) versehen: ein Bild r.; gerahmte Fotos.
rahmen  

n.
<m. 4>
1 einfassende Leiste, Einfassung (Bilder~, Fenster~); als Stütze dienendes Gestell (Web~); Gestell der Kraftwagen (Chassis) u. Fahrräder; Gerät aus zwei genau ineinander passenden Reifen zum Spannen von Stoff (Stick~); schmaler Streifen aus Sohlenleder um den Rand des Schuhs, an dem Sohle, Brandsohle (u. Zwischensohle) u. Oberleder angenäht werden, gewährleistet bessere Haltbarkeit; Einkleidung, Vor- und Nachgeschichte einer Rahmenerzählung; <fig.> Umwelt, Umgebung, Hintergrund; Gesamtzusammenhang, in den Einzelnes sich einfügt
2 ;abgeben: der Schlosspark gab einen schönen ~ für die Vorführung ab <fig.> abspielen: die Sache spielt sich in größerem ~ ab
3 ;eine Feier in bescheidenem ~ abhalten; einem Fest einen feierlichen, würdigen ~ geben <fig.> so etwas ist nur in größerem, kleinerem ~ möglich <fig.>
4 aus dem ~ fallen <fig.> vom Üblichen, Gewohnten abweichen, stark auffallen; ein Bild aus dem ~ nehmen; das Wiedersehen der Freunde bildet den ~ für die Erzählung; im ~ einer kurzen Gedenkstunde; Stoff in einen ~ spannen [Zusammenfall von zwei Stämmen: 1. <ahd. rama „Säule, Stütze“; zu idg. *rem- „ruhen, stützen“; 2. <asächs. hrama „Rahmen, Gestell“, got. hramjan „kreuzigen“; zu idg. *kor- „hängen“; verwandt mit Rand, Ranft, Strand]
['Rah·men]
[Rahmens]n.
<V.t.; hat> mit einem Rahmen umgeben, einfassen (Bild); ein Bild dunkel, hell ~ lassen
['rah·men]
[rahmens]