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rasen  

Ra|sen, der; -s, - [mhd. rase, H. u.]:

1.dicht mit [angesätem] kurz gehaltenem Gras bewachsene Fläche (bes. in Gärten, Parks, Sportanlagen): ein grüner, verdorrter, [kurz] geschnittener, gepflegter, verwahrloster R.; [den] - mähen; den R. schneiden, sprengen, kurz halten, pflegen; einen R. anlegen; nach dem Foul musste der Spieler den R. (Sport Jargon; Platz) verlassen;

*jmdn. deckt der kühle/grüne R. (geh. verhüll.; jmd. ist tot u. begraben); unter dem/unterm R. ruhen (geh. verhüll.; tot u. begraben sein); jmdn. unter den R. bringen (verhüll.; jmds. Tod verursachen).


2.(Bergmannsspr.) [natürliche] Erdoberfläche.


3.(Biol.) gleichförmiger, dichter, niedriger Bewuchs, z. B. von Bakterien, Algen, Pilzen u. a.
ra|sen <sw. V.> [mhd. rāsen, eigtl. = sich heftig bewegen, laufen]:

1.(ugs.) sich ([wie] in großer Eile) sehr schnell fortbewegen; mit hoher Geschwindigkeit [irgendwohin] fahren <ist>: ras bitte nicht so!; ein Auto kam um die Ecke gerast; sie ist mit ihrem Wagen in die Absperrung gerast; er rast (eilt, hetzt) von einem Termin zum anderen; ihr Puls raste (ging sehr schnell).


2. von Sinnen, außer sich sein; sich wie wahnsinnig gebärden; toben <hat>: vor Wut, Zorn, Schmerzen, Eifersucht, im Fieber r.; das Publikum raste [vor Begeisterung]; die Schmerzen machen mich rasend; ich könnte [vor Wut] rasend werden; ein Sturm, die See raste in jener Nacht.
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Ra|sen, der; -s, -; ich muss noch Rasen mähenra|sen (wüten; sehr schnell fahren, rennen); du rast; er ras|te
rasen  


1. Gras[fläche], Grasplatz, Grünstreifen, Wiese.

2. Spielfeld, Spielfläche, Sportplatz; (Tennis): Court.

[Rasen]
[rase, rast, raste, rastest, rasten, rastet, rasest, raset, ras, gerast, rasend]
1. eilen, hetzen, jagen, preschen, rennen, sausen, schießen, stürmen; (geh.): fliegen, hasten, stieben; (ugs.): düsen, flitzen, pesen, sprinten, spritzen, spurten, wetzen; (salopp): gasen; (südd., schweiz.): springen; (landsch.): schesen.

2. aufbrausen, sich aufregen, außer sich geraten, die Beherrschung verlieren, die Fassung verlieren, explodieren, in Wut geraten, in Zorn geraten, platzen, toben, sich vergessen, wild werden, wüten; (geh.): sich erzürnen, schäumen; (bildungsspr.): sich echauffieren; (ugs.): an die Decke/in die Luft gehen, aus der Haut fahren, ausflippen, ausrasten, kochen; (südd., österr.): aufdrehen.

[rasen]
[rase, rast, raste, rastest, rasten, rastet, rasest, raset, ras, gerast, rasend]
rasen  

Ra|sen, der; -s, - [mhd. rase, H. u.]:

1.dicht mit [angesätem] kurz gehaltenem Gras bewachsene Fläche (bes. in Gärten, Parks, Sportanlagen): ein grüner, verdorrter, [kurz] geschnittener, gepflegter, verwahrloster R.; [den] - mähen; den R. schneiden, sprengen, kurz halten, pflegen; einen R. anlegen; nach dem Foul musste der Spieler den R. (Sport Jargon; Platz) verlassen;

*jmdn. deckt der kühle/grüne R. (geh. verhüll.; jmd. ist tot u. begraben); unter dem/unterm R. ruhen (geh. verhüll.; tot u. begraben sein); jmdn. unter den R. bringen (verhüll.; jmds. Tod verursachen).


2.(Bergmannsspr.) [natürliche] Erdoberfläche.


3.(Biol.) gleichförmiger, dichter, niedriger Bewuchs, z. B. von Bakterien, Algen, Pilzen u. a.
ra|sen <sw. V.> [mhd. rāsen, eigtl. = sich heftig bewegen, laufen]:

1.(ugs.) sich ([wie] in großer Eile) sehr schnell fortbewegen; mit hoher Geschwindigkeit [irgendwohin] fahren <ist>: ras bitte nicht so!; ein Auto kam um die Ecke gerast; sie ist mit ihrem Wagen in die Absperrung gerast; er rast (eilt, hetzt) von einem Termin zum anderen; ihr Puls raste (ging sehr schnell).


2. von Sinnen, außer sich sein; sich wie wahnsinnig gebärden; toben <hat>: vor Wut, Zorn, Schmerzen, Eifersucht, im Fieber r.; das Publikum raste [vor Begeisterung]; die Schmerzen machen mich rasend; ich könnte [vor Wut] rasend werden; ein Sturm, die See raste in jener Nacht.
rasen  

[sw. V.] [mhd. rasen, eigtl.= sich heftig bewegen, laufen]: 1. (ugs.) sich ([wie] in großer Eile) sehr schnell fortbewegen; mit hoher Geschwindigkeit [irgendwohin] fahren [ist]: ras bitte nicht so!; ein Auto kam um die Ecke gerast; sie ist mit ihrem Wagen in die Absperrung gerast; er rast (eilt, hetzt) von einem Termin zum anderen; Ü ihr Puls raste (ging sehr schnell). 2. von Sinnen, außer sich sein; sich wie wahnsinnig gebärden; toben [hat]: vor Wut, Zorn, Schmerzen, Eifersucht, im Fieber r.; das Publikum raste [vor Begeisterung]; ich könnte [vor Wut] rasend werden; die Schmerzen machen mich rasend; Ü ein Sturm, die See raste in jener Nacht.
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n.
<m. 4> gepflegte Grasfläche; der grüne ~ deckt ihn zu er liegt unter der Erde, er ist tot; [<mhd. rase <germ. *wraso]
['Ra·sen]
[Rase, Rast, Rasen, Raste, Rastest, Rasten, Rastet, Rasest, Raset, Ras, geRast, Rasend]n.
1 <V.i.; hat> sehr wütend sein, vor Wut außer sich sein; schreien u. sich wild gebärden, toben (auch vom Sturm)
2 <V.i.; ist> sehr schnell fahren od. laufen, sich mit größter Geschwindigkeit fortbewegen; ich bin gerast, um möglichst schnell hier zu sein; durch die Stadt ~; mit dem Auto gegen einen Baum ~ [<mhd. rasen „toben“; zu idg. *ros-, *res-, *rɛs- „strömen“; verwandt mit rinnen]
['ra·sen]
[rase, rast, rasen, raste, rastest, rasten, rastet, rasest, raset, ras, gerast, rasend]