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rau  

rau <Adj.> [älter auch: rauch, mhd. rūch, auch = haarig, behaart, ahd. rūh, wahrsch. zu ↑ raufen u. urspr. = (aus)gerupft]:

1.auf der Oberfläche kleine Unebenheiten, Risse o. Ä. aufweisend, sich nicht glatt anfühlend: eine -e Oberfläche, Wand; -er Putz; die -e (vom Sturm aufgewühlte) See; -e (aufgesprungene) Hände.


2.a)nicht mild, (2 a), sondern unangenehm kalt: -es Klima; der raue Norden;

b)(von einer Landschaft o. Ä.) nicht lieblich anmutend; unwirtlich: eine -e Gegend.



3.a)(von der Stimme o. Ä.) nicht volltönend, heiser, kratzig: -e Laute; seine Stimme klingt r.;

b)(vom Hals) entzündet u. deshalb eine unangenehm kratzende Empfindung hervorrufend: einen -en Hals, eine -e Kehle haben.



4.im Umgang mit anderen Feingefühl vermissen lassend: -e Gesellen; hier herrschen -e Sitten.


5.(landsch.) roh (2 a) : -e Eier; -es (unbearbeitetes) Material; -er (ungekelterter) Wein.
rau  

Rau, Johannes (achter dt. Bundespräsident)rau|chen; rauchende Schwefelsäure
rau  


1. borstig, kraus, rissig, ruppig, spröde, stoppelig, struppig, uneben, zerklüftet; (landsch.): straubig, schrundig.

2. a) beißend, eisig, frisch, kalt, scharf, streng, stürmisch, windig.

b) herb, schroff, streng, ungemütlich, unwirtlich.

3. belegt, brüchig, fast stimmlos/tonlos, heiser, krächzend, kratzig, rauchig, spröde; (ugs. emotional verstärkend): stockheiser.

4. bärbeißig, barsch, brüsk, derb, hart, herb, raubeinig, rigoros, rüde, scharf, schroff, unfreundlich, unhöflich; (geh.): harsch; (ugs.): raubauzig; (abwertend): grob, ruppig, ungehobelt, ungeschliffen; (bayr., österr.): hantig.

[rau]
[rauer, raue, raues, rauen, rauem, rauerer, rauere, raueres, raueren, rauerem, rauster, rauste, raustes, rausten, raustem]
rau  

rau <Adj.> [älter auch: rauch, mhd. rūch, auch = haarig, behaart, ahd. rūh, wahrsch. zu ↑ raufen u. urspr. = (aus)gerupft]:

1.auf der Oberfläche kleine Unebenheiten, Risse o. Ä. aufweisend, sich nicht glatt anfühlend: eine -e Oberfläche, Wand; -er Putz; die -e (vom Sturm aufgewühlte) See; -e (aufgesprungene) Hände.


2.
a)nicht mild, (2 a)sondern unangenehm kalt: -es Klima; der raue Norden;

b)(von einer Landschaft o. Ä.) nicht lieblich anmutend; unwirtlich: eine -e Gegend.



3.
a)(von der Stimme o. Ä.) nicht volltönend, heiser, kratzig: -e Laute; seine Stimme klingt r.;

b)(vom Hals) entzündet u. deshalb eine unangenehm kratzende Empfindung hervorrufend: einen -en Hals, eine -e Kehle haben.



4.im Umgang mit anderen Feingefühl vermissen lassend: -e Gesellen; hier herrschen -e Sitten.


5.(landsch.) roh (2 a): -e Eier; -es (unbearbeitetes) Material; -er (ungekelterter) Wein.
rau  

Adj. [älter auch: rauch, mhd. ruch, auch= haarig, behaart, ahd. ruh, wahrsch. zu raufen u. urspr.= (aus)gerupft]: 1. auf der Oberfläche kleine Unebenheiten, Risse o.Ä. aufweisend, sich nicht glatt anfühlend: eine -e Oberfläche, Wand; -er Putz; -e (aufgesprungene) Hände; die -e (vom Sturm aufgewühlte) See. 2. a) nicht mild (2 a), sondern unangenehm kalt: -es Klima; der -e Norden; b) (von einer Landschaft o.Ä.) nicht lieblich anmutend; unwirtlich: eine -e Gegend. 3. a) (von der Stimme o.Ä.) nicht volltönend, heiser, kratzig: -e Laute; seine Stimme klingt r.; b) (vom Hals) entzündet u. deshalb eine unangenehm kratzende Empfindung hervorrufend: einen -en Hals, eine -e Kehle haben. 4. im Umgang mit anderen Feingefühl vermissen lassend: -e Gesellen; hier herrschen -e Sitten. 5. (landsch.) roh (1, 2 a): -e Eier; -es (unbearbeitetes) Material; -er (ungekelterter) Wein.
rau  

adj.
<Adj.; -er, am -(e)sten; künftig für> rauh
1 voller kleiner Unebenheiten, nicht glatt, rissig, aufgesprungen (Haut, Hände); derb, grob, hart (Stoff); leicht heiser (Stimme); <fig.> barsch, unfreundlich (Umgangston); ungeschliffen, grob (Benehmen); oft kalt, unfreundlich (Klima)
2 einen ~en Hals haben heiser sein; ~e Luft kalte, frische u. windbewegte L.; in ~en Mengen <fig.; umg.> in großen Mengen; ~e See <Seemannsspr.> bewegte See; ~er Winter kalter, strenger W.;
3 ;jmdn. ~ behandeln, anreden <fig.> „…!“ sagte er ~ <fig.> barsch, um seine Rührung nicht zu zeigen;
4 ;bei uns ist der Ton ~, aber herzlich <fig.; umg.> [<ahd. ruh, ruher „rau, grob, haarig, unbereitet, ungezähmt“, engl. rough „rau, grob“ <westgerm. *ruh(w)a-; zu idg. *reuk-, Erweiterung der Wurzel *reu- „aufreißen, aufwühlen“; hierzu rauch in Rauchware u.a.; verwandt mit Raub]
[rau]
[rauer, raue, raues, rauen, rauem, rauerer, rauere, raueres, raueren, rauerem, rauster, rauste, raustes, rausten, raustem]